KI sagt "Vorsicht" bei Bitcoin – Analysten sind sich in der Interpretation uneinig

Analystenkonsens wird bei Bitcoin bärisch, KI-Stimmungstracker warnt Vorsicht

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KI sagt "Vorsicht" bei Bitcoin – Analysten sind sich in der Interpretation uneinig
  • KI-Sentiment-Tools wurden nach Analysten, die Widerstand festgestellt hatten, obwohl es keinen größeren Preisbruch gab.
  • Händler diskutieren darüber, ob KI-Sentiment-Modelle die übliche technische Vorsicht falsch lesen.
  • Ein bärisches Sentiment signalisiert Vorsicht, während On-Chain-Daten darauf hindeuten, dass Bitcoin weiterhin in einem Marktreset ist.

Die Stimmung am Bitcoin-Markt wurde heute rot, nachdem mehrere weithin verfolgte Analysten von einem KI-gestützten Stimmungstracker als bärisch eingestuft wurden.

Bemerkenswert ist, dass dieses Ergebnis nicht durch einen großen Kursfall verursacht wurde, sondern durch eine Welle vorsichtiger technischer Kommentare, die Widerstandsniveaus und Abwärtsrisiken im BTC-Kurs hervorhob. Dies folgt auf mehrere Wochen von Bitcoin-Handelsbereichen, bei denen die Preise meist fallen.

Der Wandel hat auf Crypto Twitter eine Debatte darüber ausgelöst, ob die KI differenziertere Marktkommentare falsch interpretiert.

Widerstandsgespräche drücken die Stimmung nach unten

Der Stimmungswandel erfolgte, nachdem mehrere technische Beiträge darauf hingewiesen hatten, dass Bitcoin keine wichtigen Widerstandsniveaus wie kurzfristige gleitende Durchschnitte und volumengewichtete Preisbereiche zurückgewinnen kann.

Analysten warnten, dies könnte zu weiterer Konsolidierung oder niedrigeren Preisen führen. Obwohl diese Art von Analyse in Spannenmärkten typisch ist, hat die KI den Fokus auf Widerstand und Risiko als bärisch eingestuft und die Gesamtstimmung in negative Bereiche getrieben.

Unterdessen widersprachen einige Analysten und sagten, dass das Hervorheben von Widerstand ein normaler Teil der technischen Analyse sei und kein klares bärisches Signal. Sie fügten hinzu, dass die Diskussion sowohl der Abwärtsrisiken als auch des Aufwärtspotenzials Standard sei, insbesondere in unsicheren Märkten.

Dies verdeutlicht eine wachsende Kluft zwischen der Art und Weise, wie Menschen Märkte analysieren, und der Art, wie KI-Systeme Stimmung bewerten.

Ki Young Ju erklärt, wie die KI Tweets liest

Ki Young Ju, Gründerin von CryptoQuant, erklärte , dass das Sentiment-Modell bewertet, ob ein Beitrag zu einem Breakout-, Breakdown- oder Bereichsgrenzergebnis tendiert.

Beiträge, die sowohl bullische als auch bärische Szenarien erwähnen, werden als nuanciert behandelt und weniger gewichtet, aber die Formulierung kann die Stimmung dennoch in die eine oder andere Richtung lenken.

Daher können nuancierte Beiträge die Stimmung leichter umdrehen als klare Richtungsentscheidungen. Ju fügte hinzu, dass das System sich noch in der Beta befindet und das Team daran arbeitet, diese Probleme zu verbessern.

Ein bärisches Sentiment ist nicht gleichbedeutend mit einem bärischen Markt

Die Folge zeigt, dass Sentiment-Dashboards den Ton messen, nicht die Gewissheit. Ein bärisches Etikett signalisiert meist erhöhte Vorsicht, kein starker Ausverkaufssignal. Bitcoin wird weiterhin in einer Spanne gehandelt, wobei Trader beobachten, ob es wieder über den Widerstand ausbrechen oder nach unten rutschen kann.

Wie diese Situation zeigt, kann die Art und Weise, wie Analysten über den Markt sprechen, manchmal genauso wichtig sein wie der Markt selbst.

Bitcoin jetzt in einem Bärenmarkt: Wie tief kann es werden?

Unterdessen finden diese Diskussionen statt, während die breitere Stimmung am Kryptomarkt weiterhin vorsichtig bleibt, wobei Bitcoin wochenlang unter wichtigen psychologischen Niveaus wie 100.000 und 90.000 $ gehandelt wird, obwohl Gold und Silber Allzeithochs erreichen.

Letzte Woche deuteten CryptoQuant-Daten darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise in einen Bärenmarkt eintritt und nicht eine vorübergehende Korrektur erlebt. Analyst Woo Minkyu verweist auf den Bitcoin Cycle Momentum Indicator (BCMI), der im Oktober auf die 0,5-Zone zurückkehrte und seitdem zusammen mit einem Preisrückgang von 30 %+ gefallen ist – was auf einen breiteren Marktreset hindeutet.

Bitcoin wird derzeit etwa 86.900 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 32 % gegenüber seinem Allzeithoch von 126.198 US-Dollar entspricht. Historisch bilden sich große Zyklentiefs, wenn BCMI auf den Bereich von 0,25–0,35 fällt, ein Niveau, das noch nicht erreicht wurde, was darauf hindeutet, dass sich der Markt möglicherweise noch im Übergang befindet.

Separat weist der CryptoQuant-Analyst GugaOnChain auf rückläufige Netzwerkaktivitäten, niedrigere Gebühren und weniger aktive Adressen hin – klassische Bärenmarktsignale ähnlich wie 2018 –, obwohl die heute stärkere Nutzerbasis helfen könnte, das Abwärtsrisiko zu begrenzen.

Mit Blick auf die Zukunft schlägt Analyst Ali Martinez vor, dass der endgültige Tiefpunkt von Bitcoin etwa im Oktober 2026 eintreffen könnte, mit einem möglichen Rückgang von 70 % auf etwa 37.500 US-Dollar.

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