Angeblicher Betrugsboss Chen Zhi nach der Festnahme Kambodschas nach China geschickt

Angeblicher Betrugsboss Chen Zhi nach der Festnahme Kambodschas nach China geschickt

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Angeblicher Betrugsboss Chen Zhi nach der Festnahme Kambodschas nach China geschickt
  • Chen Zhi wurde in Kambodscha festgenommen und nach Ermittlungen zu einem großen globalen Netzwerk für Krypto-Betrug nach China ausgeliefert.
  • US-Staatsanwälte hatten Chen Zhi zuvor wegen einer riesigen Online-Betrugsoperation angeklagt.
  • Chen Zhi gründete die Prince Holding Group, von der US- und UK-Beamte berichten, dass sie großflächige kriminelle Aktivitäten verschleiert.

Vor zwei Tagen wurde berichtet, dass Chen Zhi, der beschuldigt wird, eines der größten Online-Betrugsnetzwerke der Welt zu leiten, in Kambodscha verhaftet und nach China zurückgeschickt wurde. Dies geschah nach monatelangen internationalen Ermittlungen gegen ein riesiges kriminelles Unternehmen, das mit Betrug und Kryptokriminalität in Verbindung steht.

Nach einem Antrag der chinesischen Polizei entzogen kambodschanische Behörden Chens Staatsbürgerschaft und schickten ihn zurück ins chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit, wobei das Ministerium die Übergabe als großen Sieg gegen globale kriminelle Netzwerke bezeichnete.

US-Staatsanwälte hatten Chen Zhi zuvor wegen einer riesigen Online-Betrugsoperation angeklagt. Das Schema soll Milliarden von Dollar gestohlen haben, hauptsächlich durch sogenannte „Pig Butchering“-Krypto-Betrügereien, bei denen Betrüger sich online mit Opfern anfreunden und sie dann dazu bringen, Geld an gefälschte Investment-Websites zu senden.

Das US-Justizministerium, das Finanzministerium und das britische Außenministerium haben Chen und seine Mitarbeiter sanktioniert und ihnen Drahtbetrug, Geldwäsche-Verschwörungen und die Nutzung legitimer Geschäftsfronten zur Verschleierung krimineller Aktivitäten beschuldigt.

Beamte sagen, sie hätten Vermögenswerte im Wert von über 14 Milliarden Dollar in Kryptowährungen, die mit Chens Netzwerk verbunden sind, beschlagnahmt, was die größte jemals mit einem einzelnen Betrugsfall verbundene Krypto-Beschlagnahme ist.

Fassade und Betrug

Chen Zhi gründete die Prince Holding Group, ein großes Unternehmen mit Geschäftsbereichen in Immobilien, Bankwesen, Finanzen und Unterhaltung. Obwohl es wie ein legitimes Imperium aussah, behaupteten US- und britische Beamte, es handele sich tatsächlich um eine Tarnung für Verbrechen, indem gefälschte Firmen und Geschäftszweigstellen verwendet wurden, um illegales Geld in über 30 Länder zu bewegen.

Ermittler haben auch die Betrugsoperationen seines Netzwerks mit Zwangsarbeit und Menschenhandel in Verbindung gebracht. Berichten zufolge wurden Arbeiter in abgeriegelten Anlagen in Kambodscha und Nachbarländern festgehalten und gezwungen, Online-Betrügereien zu betreiben. Gruppen wie Amnesty International haben die Bedingungen an diesen Orten als schwerwiegend und missbräuchlich beschrieben.

Interessanterweise zeigte Chens Auslieferung eine recht komplizierte rechtliche und politische Lage. Obwohl US-Behörden Chen angeklagt und sanktioniert hatten, überstellten kambodschanische Behörden ihn auf Anfrage der chinesischen Strafverfolgungsbehörden nach China.

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