- Barclays erwarb seine erste Beteiligung an einem auf Stablecoin fokussierten Start-up namens Ubyx.
- Stablecoins werden zunehmend als Werkzeuge für schnellere, regulierte Zahlungen angesehen.
- Fintech-Giganten wie Stripe und Mastercard erweitern die Anwendungsfälle für Stablecoin.
Große Finanzinstitute intensivieren ihre Investitionen in Stablecoin-Infrastruktur, was darauf hindeutet, dass digitale Dollar sich dem Kern des globalen Zahlungssystems nähern, anstatt ein Nischen-Kryptoprodukt zu bleiben.
Diese Woche bestätigte Barclays, dass es eine Beteiligung am US-amerikanischen Start-up Ubyx erworben hat, was die erste direkte Investition der Bank in ein Unternehmen markiert, das sich vollständig auf Stablecoins konzentriert. Dieser Schritt zeigt ein wachsendes Interesse traditioneller Kreditgeber an tokenisierten Bargeldformen, die unter bestehenden regulatorischen Regeln arbeiten.
Laut Berichten sagte ein Sprecher: „Diese Investition entspricht Barclays‘ Ansatz, Chancen auf Basis neuer Formen digitaler Gelder wie Stablecoins zu erkunden.“
Zuvor schloss sich Barclays einer Gruppe globaler Kreditgeber an, die die Möglichkeit prüften, vollständig abgesichertes digitales Geld mit Bindung an große Währungen auszugeben. Barclays sagte, die Investition passe zu ihrem umfassenderen Bestreben, tokenisiertes Geld zu erforschen und dabei innerhalb der regulatorischen Grenzen zu bleiben. Die Bank gab weder bekannt, wie viel sie investiert hat noch die Bewertung des Unternehmens.
Zahlungsgiganten setzen ihre Schritte auf
Barclays ist nicht allein. In der gesamten Zahlungsbranche investieren große Unternehmen Kapital in Stablecoin-bezogene Technologien.
Das Zahlungsunternehmen Stripe erklärte sich bereit, das Stablecoin-Infrastrukturunternehmen Bridge für etwa 1,1 Milliarden Dollar zu kaufen, in der Hoffnung, dass Stablecoins zu einer wichtigen Ebene für die immer-on-aktive internationale Zahlungs- und Unternehmenskasseverwaltung werden.
Gleichzeitig hat Mastercard sich mit Fiserv zusammengetan, um Kartenprodukte zu entwickeln, die direkte Ausgaben aus Stablecoin-Salden ermöglichen und digitale Vermögenswerte mit bestehenden Zahlungssystemen verbinden.
Auch in Schwellenländern fließt die Finanzierung. Das indische Fintech Speed hat kürzlich Kapital von Tether und anderen Investoren aufgenommen, um Bitcoin- und Stablecoin-Zahlungen über das Lightning Network auszubauen.
Regulierungsbehörden setzen die Leitplanken
Mit der zunehmenden Akzeptanz verschärfen die Regulierungsbehörden die Aufsicht. Im Vereinigten Königreich hat die Bank of England über Begrenzungen großer Stablecoin-Transfers diskutiert, um plötzliche Verschiebungen von Bankeinlagen während Stresszeiten zu verhindern, während sie mit der Financial Conduct Authority an einem umfassenderen Regelwerk arbeitet.
In den USA bietet neue Gesetzgebung, die auf zahlungsorientierte Stablecoins abzielt, klarere Standards für Emittenten und Institutionen und ermutigt traditionellere Unternehmen, sich zu engagieren.
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