- Bessent drängt auf schnellere Zinssenkungen und argumentiert, dass eine geldpolitische Lockerung jetzt entscheidend ist, um das Wachstum aufrechtzuerhalten.
- Die Fed bleibt vorsichtig, aber interne Stimmen sehen abkühlende Arbeitsmarktdaten als Grund für eine schnellere Lockerung.
- Politischer Druck und Führungswechsel könnten die Fed-Politik trotz Marktskepsis grundlegend verändern.
US-Finanzminister Scott Bessent hat den Druck auf die Federal Reserve verstärkt, die Zinssenkungen in diesem Jahr zu beschleunigen. Inmitten gemischter wirtschaftlicher Signale argumentierte Bessent, dass die geldpolitische Lockerung nun der Schlüssel zur Aufrechterhaltung des Schwungs in der US-Wirtschaft sei. Seine Äußerungen kommen, während die Inflation sich dem Ziel der Fed nähert, während die Arbeitsmarktdaten frühe Anzeichen einer Abkühlung zeigen.
Bessent stellte niedrigere Kreditkosten als unerlässlich dar, um die jüngsten Wachstumsgewinne auszubauen. Er verband die aktuelle wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit mit der Haushaltsstrategie der Regierung, einschließlich Steuerreformen, Handelsabkommen und Deregulierung.
Er signalisierte jedoch, dass die Geldpolitik diesen Maßnahmen weiterhin hinterherhinkt. Folglich forderte er die Zentralbank auf, früher zu handeln, anstatt das Risiko einzugehen, den Fortschritt zu verlangsamen.
Unterschiedliche Ansichten innerhalb und außerhalb der Fed
Bessents Haltung steht im Gegensatz zur offiziellen Haltung der Federal Reserve. Die politischen Entscheidungsträger prognostizieren derzeit einen vorsichtigen Weg, mit nur einer einzigen Viertelpunkt-Senkung, die bis Ende 2026 erwartet wird. Die Diskussionen über die Dezembersitzungen zeigten Bedenken, dass trotz der nachlassenden Inflationsbelastung zu schnell lockern könnte.
Einige Beamte haben jedoch offen für einen anderen Weg gezeigt. Fed-Gouverneur Stephen Miran, ein kürzlich ernannter Kandidat, prognostizierte in diesem Jahr Zinssenkungen von bis zu 150 Basispunkten.
Er verwies auf eine Inflation von etwa 2,3 % und einen Arbeitsmarkt, der an Schwung verliert. Daher schlug er vor, dass eine schnellere Lockerung helfen könnte, unnötige Arbeitsplatzverluste zu verhindern.
Außerdem hat Austan Goolsbee, Präsident der Chicagoer Fed, mehr Kürzungen unterstützt, als die Medianprognose vermuten lässt. Jüngste Lohndaten haben diese Debatte verstärkt, indem sie ein langsameres Beschäftigungswachstum und weichere Einstellungstrends zeigen. Infolgedessen überdenken die Marktteilnehmer weiterhin die Erwartungen an die Geldpolitik bis 2026.
Politik, Märkte und das nächste Kapitel der Fed
Darüber hinaus fügt der politische Hintergrund eine weitere Ebene der Komplexität hinzu. Jerome Powells Amtszeit als Fed-Vorsitzender endet im Mai, wodurch die zukünftige politische Ausrichtung unter Beobachtung steht.
Präsident Donald Trump hat bereits erklärt, dass sein nächster Kandidat schnell zu niedrigeren Zinssätzen umgehen muss. Folglich könnten Führungswechsel die Politik der Fed früher als erwartet umgestalten.
Kevin Hassett, Direktor des National Economic Council, der weithin als führender Kandidat gilt, hat ebenfalls Raum für weitere Lockerungen signalisiert. Unterdessen bleiben die Händler skeptisch und preisen in diesem Jahr trotz wachsendem politischen Drucks nur zwei Kürzungen ein. Darüber hinaus balancieren die Finanzmärkte weiterhin politische Unsicherheiten mit den eingehenden Wirtschaftsdaten aus.
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