Bewaffnete Angreifer zwingen französisches Paar, 1 Million Dollar in Bitcoin zu überweisen

Bewaffnete Angreifer zwingen französisches Paar, 1 Million Dollar in Bitcoin zu überweisen

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Bewaffnete Angreifer zwingen französisches Paar, 1 Million Dollar in Bitcoin zu überweisen
  • Ein französisches Paar in Le Chesnay musste während eines Einbruchs 1 Million Dollar in Bitcoin abgeben.
  • Die physischen Krypto-Kriminalitäten stiegen weltweit im Jahr 2025 um 75 % und zielten auf Wallets, Häuser und Familienmitglieder ab.
  • Experten warnen Krypto-Inhaber, sowohl digitale Geldbörsen als auch persönliche Sicherheit vor gewalttätigen Angriffen zu schützen.

Ein gewaltsamer Hauseinbruch in Le Chesnay, einem Vorort westlich von Paris, zwang ein französisches Ehepaar Ende fünfzig dazu, etwa eine Million Dollar in Kryptowährung an bewaffnete Angreifer zu überweisen. Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen, als drei Personen, die sich als Polizisten ausgaben, in die Wohnung des Paares eindrangen.

Laut einer der Ermittlungen nahestehenden Quelle öffnete die Frau die Tür und wurde sofort hineingeschoben. Eine Angreiferin zog ein Messer und drohte ihrem Partner, das Äquivalent von 900.000 Euro in Bitcoin zu überweisen. Er kam unter Zwang nach, bestätigten die Behörden.

Die Angreifer fesselten den Mann und ließen die Frau mit einer leichten Verletzung zurück. Anschließend entkamen sie in einem weißen Van. Die beängstigende Tortur endete gegen 9 Uhr morgens, als es der Frau gelang, ihren Mann zu befreien und Nachbarn um Hilfe zu rufen.

Die Staatsanwaltschaft in Versailles ermittelt derzeit in dem Fall von Entführung, bewaffnetem Raubüberfall durch eine organisierte Bande und krimineller Verschwörung. Die Brigade zur Unterdrückung von Banditentum (BRB) leitet die Ermittlungen, aber bisher wurden keine Festnahmen vorgenommen.

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Wrench-Angriffe im Aufschwung

Dieser Angriff stellt einen neuen Trend in kryptowährungsbezogenen kriminellen Aktivitäten dar, die als „Wrench Attacks“ bezeichnet werden. Dabei umgehen Kriminelle Online-Sicherheitssysteme durch körperliche Einschüchterung. Dieser Trend beinhaltet Kriminelle, die bekannte Kryptowährungsinhaber in verschiedenen Teilen Europas ins Visier nehmen und sie unter Zwang zu Überweisungen zwingen.

In einem anderen Fall versuchten die Angreifer letzten Monat in Frankreich einen Schlagangriff auf David Prinçay, den Präsidenten von Binance France, jedoch ohne Erfolg.

Gewalttätige kryptobezogene Angriffe finden nicht mehr nur in Frankreich statt. In Hongkong verlor ein chinesischer Geschäftsmann auf dem chinesischen Festland etwa 680.000 Dollar in Kryptowährungen und 800.000 HK$ in Silber bei einem brutalen Raubüberfall. Die Angreifer zwangen ihn, auf den Zugriff auf sein Konto zu verzichten, und nahmen außerdem physische Vermögenswerte an sich.

Laut dem neuesten Bericht von CertiK gab es im Jahr 2025 weltweit einen Anstieg der physischen Kryptokriminalität weltweit. Europa macht inzwischen über 40 % dieser Vorfälle aus. Neben dem direkten Einbruch von Häusern nutzen Kriminelle auch sogenannte „Honigtopf“-Methoden, indem sie Ehepartner oder Familienmitglieder verfolgen, um Opfer zur Gehorsamkeit zu bewegen. Daher warnen Experten, dass Kryptowährungsinhaber sowohl ihre digitalen Geldbörsen als auch ihre persönliche Sicherheit schützen müssen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

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