- Binance weist iranische Transaktionsansprüche zurück und verteidigt einen strengen Rahmen zur Einhaltung von Sanktionen.
- Exchange entfernte Hexa Whale und Blessed Trust nach Untersuchungen zu markierten Geldbörsen.
- Die illegale Wallet-Exposition auf Binance sank stark von 0,284 % auf 0,009 % bis 2025.
Binance hat die jüngsten Behauptungen des US-Senators Richard Blumenthal bezüglich mutmaßlicher iranisch verbundener Aktivitäten auf seiner Plattform zurückgewiesen. Die Kryptowährungsbörse gab am 6. März 2026 eine ausführliche Antwort an den Ständigen Unterausschuss für Untersuchungen des Senats ab. Das Unternehmen argumentierte, dass die jüngste Medienberichterstattung und die Untersuchung des Senators auf ungenauen Informationen beruhten.
Binance betonte außerdem, dass es strenge Compliance-Richtlinien durchsetzt, die darauf abzielen, Verstöße gegen Sanktionen und illegale Finanzaktivitäten zu verhindern. Daher behauptete die Börse, dass ihre Systeme und Ermittlungsarbeiten keine direkten Transaktionen zwischen Binance-Konten und im Iran ansässigen Unternehmen zeigen.
Stärkung der Einhaltung und Überwachung
Binance betonte seine wachsenden Investitionen in Compliance-Abläufe auf seiner globalen Plattform. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile mehr als 1.500 Fachkräfte, die sich auf die Prävention von Finanzkriminalität und regulatorische Aufsicht konzentrieren. Diese Teams sind auf die Durchsetzung von Sanktionen, Geldwäschebekämpfung und Ermittlungen zur Terrorismusfinanzierung spezialisiert.
Darüber hinaus setzt Binance mehr als zwanzig Überwachungs- und Due-Diligence-Tools in seinen Systemen ein. Diese Tools verfolgen verdächtige Transaktionen und identifizieren riskante Wallet-Aktivitäten in Blockchain-Netzwerken. Die Börse analysiert außerdem Verhaltensmuster, um unregelmäßiges Handelsverhalten und Finanzströme zu erkennen.
Darüber hinaus arbeitet Binance eng mit internationalen Strafverfolgungsbehörden zusammen, um illegale Krypto-Aktivitäten zu bekämpfen. Allein im Jahr 2025 bearbeitete das Unternehmen mehr als 71.000 Anfragen von Ermittlern weltweit. Die Behörden haben in den letzten drei Jahren mit Unterstützung von Binance zudem mehr als 752 Millionen Dollar an digitalen Vermögenswerten beschlagnahmt.
Bemerkenswert ist, dass Blockchain-Analysedaten auf einen starken Rückgang verdächtiger Aktivitäten innerhalb der Plattform hindeuten. Die Exposition gegenüber Wallets, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen, ist zwischen Anfang 2024 und Mitte 2025 dramatisch zurückgegangen. Binance meldete einen Rückgang von 0,284 Prozent des Börsenvolumens auf nur 0,009 Prozent.
Ermittlungen zu zwei markierten Einheiten
Die Senatsuntersuchung konzentrierte sich stark auf zwei Handelsunternehmen, bekannt als Hexa Whale und Blessed Trust. Die Strafverfolgungsbehörden kontaktierten Binance erstmals im Jahr 2025 wegen möglicher Verbindungen zwischen bestimmten Wallets und mutmaßlicher Terrorfinanzierung.
Folglich starteten Binance-Ermittler interne Überprüfungen, um festzustellen, ob Plattformnutzer mit diesen Adressen interagiert haben. Die Börse teilte detaillierte Transaktionsunterlagen und Identitätsverifizierungsinformationen mit den Ermittlern.
Binance entfernte Hexa Whale im August 2025 nach Abschluss der internen Untersuchung von seiner Plattform. Darüber hinaus überprüften die Ermittler weiterhin die damit verbundenen Finanzströme über die zugehörigen Wallets.
Eine separate Untersuchung identifizierte später Transaktionen mit Blessed Trust. Binance führte eine weitere umfassende Überprüfung der Geldquellen durch und setzte die Zusammenarbeit mit den Behörden fort. Das Unternehmen entfernte Blessed Trust schließlich im Januar 2026 von der Plattform.
Begegnung von Behauptungen über iranische Nutzer
Binance wies außerdem Vorwürfe zurück, dass Tausende von iranisch verbundenen Konten auf der Börse betrieben würden. Das Unternehmen erklärte, dass seine Compliance-Teams nie zu einer solchen Schlussfolgerung gekommen seien.
Darüber hinaus verlangt Binance eine vollständige Identitätsverifikation für alle Nutzer auf seiner Plattform. Das Unternehmen blockiert außerdem Nutzer in sanktionierten Rechtsgebieten, darunter auch Iran.
Binance räumte jedoch ein, dass einige Personen versuchen könnten, Beschränkungen über virtuelle private Netzwerke zu umgehen. Folglich stärkt der Austausch weiterhin die Geolokalisierungsüberwachungs- und Erkennungssysteme.
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