Binance Whale Inflow spitzt Markteinbrüche an – Kaufen die großen Akteure die Panik?

Binance Whale Inflow spitzt Markteinbrüche an – Kaufen die großen Akteure die Panik?

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GUNZ verlässt die Post-Binance-Listung; $0,074 Support-Schlüssel 2. April
  • Die Binance-Walzuflussquote stieg stark an und zeigte eine zunehmende Dominanz großer Transaktionen.
  • Bitcoin steht weiterhin unter Druck, mit einem Rückgang von über 22 % im bisherigen Jahresverlauf angesichts einer Korrektur.
  • Ein großer Wal soll während der Volatilität fast 10.000 BTC an Binance überwiesen haben.

Die anhaltende Korrektur des Kryptomarktes prüft jede Investorenkategorie, von kleinen Privathändlern bis hin zu großen Institutionen. Während die Preise insgesamt geschwächt sind, zeigen neue On-Chain-Daten einen deutlichen Anstieg der Walaktivität auf Binance, was eine wichtige Frage aufwirft: Bereiten sich große Investoren auf einen Verkauf vor oder positionieren sie sich still und leise für die Akkumulation?

Markt unter Druck

Bitcoin wird derzeit etwa 68.000 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von mehr als 22 % im Jahresvergleich entspricht, was die schwächste Performance im ersten Quartal seit 2018 auf Kurs bringt. Der Januar schloss mit einem Rückgang von 10 %, und der Februar setzte den Abwärtstrend fort.

Auch die Stimmungsindikatoren spiegeln große Vorsicht wider, wobei der Crypto Fear & Greed Index in der Zone der „extremen Angst“ liegt. Analysten sagen, dass der Bereich von 60.000–65.000 Dollar weiterhin ein entscheidender Unterstützungsbereich ist.

Walaktivität springt plötzlich an

Trotz des bärischen Umfelds zeigen die Börsendaten einen starken Anstieg der Binance-Walzuflussquote, eine Kennzahl, die den Anteil der Bitcoin-Einlagen aus den größten Transaktionen misst. Laut CryptoQuant stieg das Verhältnis zwischen dem 2. und 15. Februar von 0,40 auf 0,62, was zeigt, dass ein größerer Anteil der Börsenzuflüsse nun von großen Inhabern dominiert wird.

Ein großer Inhaber, oft als „Hyperunit-Wal“ bezeichnet, übertrug Berichten zufolge in diesem Zeitraum fast 10.000 BTC an Binance. Mehrere weitere hochrangige Transfers folgten, was darauf hindeutet, dass Spieler im institutionellen Maßstab aktiv neu positionieren.

Quelle: X

Historisch gesehen können steigende Walzuflüsse auf potenziellen Druck auf der Verkaufsseite hindeuten, da große Einlagerungen oft der Handelsaktivitäten vorausgehen. Sie können jedoch auch eine strategische Neupositionierung in volatilen Phasen widerspiegeln, insbesondere wenn Liquidität an großen Börsen wie Binance für größere Transaktionen unerlässlich wird.

Die Liquidität wird still und leise knapper

Gleichzeitig nimmt die Liquidität der Stablecoin-Währungen auf Binance stetig ab. Die Börse verzeichnete drei aufeinanderfolgende Monate negativer Stablecoin-Nettozuflüsse, wobei allein in diesem Monat Abflüsse auf fast 3 Milliarden US-Dollar lagen. Die gesamten Stablecoin-Reserven auf der Plattform sind seit November um fast 9 Milliarden US-Dollar gesunken, was darauf hindeutet, dass das Kapital allmählich aus den Börsenökosystemen abwandert, da Investoren das Risiko verringern.

Dieses schrumpfende Liquiditätsumfeld macht die Walaktivität noch bedeutender. Wenn große Inhaber während sinkender Liquidität Gelder bewegen, können ihre Handlungen einen stärkeren Einfluss auf kurzfristige Marktbewegungen haben.

Akkumulation oder Ausstiegsstrategie?

Die aktuellen Daten zeichnen ein gemischtes Bild. Einerseits deuten sinkende Liquidität und negative Stablecoin-Flüsse auf einen vorsichtigen Markt hin, der sich weiterhin im Risikominderungsmodus befindet. Andererseits zeigt der Anstieg der Walüberweisungen zu Binance, dass sich die großen Akteure aktiv auf den aktuellen Preisniveaus positionieren.

Ob diese Maßnahmen großflächige Verkaufsaktionen, strategische Absicherung oder stille Akkumulation darstellen, bleibt ungewiss.

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