- Connecticut stoppt den Betrieb von Bitcoin Depot wegen Gebührenverstößen und Compliance-Lücken.
- Regulierungsbehörden nennen Übergebühren, schwache Offenlegungen und unvollständige Betrugsrückerstattungen.
- Die Einreichung weist auf interne Kontrollschwächen angesichts von Umsatzrückgängen und Nettoverlusten hin.
Die Regulierungsbehörden in Connecticut haben die Zahlungsüberweisungslizenz von Bitcoin Depot ausgesetzt, was das Unternehmen nach Vorwürfen über übermäßige Gebühren, unzureichende Offenlegungen und das Versäumnis, die Rückerstattung von Betrugsopfern zu erstatten, gezwungen ist, seine Bitcoin-Geldautomaten-Aktivitäten im ganzen Bundesstaat einzustellen.
Die Maßnahme verhindert, dass das Unternehmen seine Kioske in Connecticut legal betreibt, und erfordert eine sofortige Abschaltung der betroffenen Maschinen, was eine große regulatorische Intervention im Bitcoin-Geldautomatensektor darstellt.
Die staatlichen Behörden erklärten, ihre Entscheidung beruhe auf den Erkenntnissen, dass Bitcoin Depot die 15%ige Gebührenobergrenze von Connecticut für bestimmte Transaktionen überschritten habe. Laut Regulierungsbehörden waren mehr als 1.000 Transaktionen mit Gebühren über dem gesetzlichen Limit verbunden, was zu etwa 150.000 US-Dollar an überschüssigen Gebühren von über 500 Nutzern führte.
Darüber hinaus berichteten Beamte, dass einige Opfer von Betrügereien mit Bitcoin Depot-Kiosken keine vollständige Rückerstattung erhielten. Der Staat identifizierte außerdem Mängel bei den erforderlichen Offenlegungen und umfassenderen Compliance-Kontrollen für den Betrieb von Kiosken.
Die Anordnung betonte, dass die Aussetzung notwendig sei, um die „öffentliche Sicherheit und das Wohlergehen“ zu schützen, und fordert Entschädigung, Entlassung und mögliche zivilrechtliche Sanktionen. Die Behörden deuteten außerdem darauf hin, dass die Lizenz des Unternehmens je nach Fallausgang widerrufen oder nicht verlängert werden könnte.
Eine Geldtransferlizenz ist erforderlich, damit Unternehmen wie Bitcoin Depot legal Geldtransferdienste innerhalb eines Bundesstaates betreiben können. Ohne sie kann das Unternehmen seine kioskbasierten Transaktionen in Connecticut nicht fortsetzen.
Interne Kontrollschwächen und finanzielle Belastungen
Separat gab Bitcoin Depot in einer verspäteten Einreichungsanzeige bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission bekannt, dass es erwartet, bei der Einreichung seines Jahresberichts nicht behobene „wesentliche Schwachstellen“ in seinen internen Kontrollen zu melden.
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});Die regulatorischen Entwicklungen gehen Hand in Hand von gemischter finanzieller Leistung. Bitcoin Depot meldete im Jahr 2025 einen Jahresumsatz von etwa 615 Millionen US-Dollar, gegenüber etwa 575 Millionen US-Dollar im Jahr 2024. Das jüngste Quartal zeigte jedoch einen Rückgang, wobei der Umsatz von etwa 137 Millionen Dollar im Jahresvergleich auf etwa 116 Millionen Dollar sank.
Das Unternehmen verzeichnete im Quartal zudem einen Nettoverlust von etwa 25 Millionen US-Dollar. Laut CEO Scott Buchanan wurde der Abschwung „hauptsächlich“ durch kürzlich eingeführte staatliche Vorschriften verursacht, darunter Transaktionsgrößenbeschränkungen sowie Verbesserungen der Compliance-Standards, die die Transaktionsaktivitäten beeinflussten.
Bitcoin Depot wurde 2016 gegründet und wurde zum größten Bitcoin-Geldautomatenbetreiber Nordamerikas und ging 2023 an die Börse. Beobachter haben festgestellt, dass Connecticuts Maßnahme auf eine verstärkte regulatorische Kontrolle für die gesamte Bitcoin-Geldautomatenbranche hindeuten könnte.
Disclaimer: The information presented in this article is for informational and educational purposes only. The article does not constitute financial advice or advice of any kind. Coin Edition is not responsible for any losses incurred as a result of the utilization of content, products, or services mentioned. Readers are advised to exercise caution before taking any action related to the company.