- Bitcoin könnte 55.000 $ testen, da die Bärentrends anhalten und kurzfristige Rallys an Schwung mangeln.
- Die Marktkonsolidierung könnte Monate andauern, wobei die Nachfrage den Verkaufsdruck nicht übertreffen kann.
- Institutionelle Abhebungen und selektive Altcoin-Flüsse halten breitere Krypto-Rallyen zurück.
Bitcoin könnte laut CryptoQuant-CEO Ki Young Ju auf 55.000 Dollar abrutschen, bevor sich eine dauerhafte Erholung herausbildet. Er argumentiert, dass der Markt bereits in einen bestätigten Bärenzyklus eingetreten ist.
Außerdem warnt er, dass eine nachhaltige Erholung mehrere Monate dauern könnte. Trotz massiver Kapitalzuflüsse im vergangenen Jahr ist der Gesamtwert des Marktes nicht gestiegen. Folglich definiert der anhaltende Verkaufsdruck nun den breiteren Trend.
Ju glaubt, dass das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage die Stagnation erklärt. Hunderte Milliarden Dollar sind kürzlich auf den Markt gekommen. Die gesamte Marktkapitalisierung bleibt jedoch stabil oder sinkt. Daher übertrumpfen Verkäufer weiterhin das eingehende Kapital.
Er merkt an, dass frühere Abschwünge mindestens drei Monate Konsolidierung erforderten, bevor sich die Stimmung verbesserte. Außerdem warnt er Händler davor, kurzfristige Rebounds als Beginn eines neuen Bullenlaufs zu betrachten.
Zwei mögliche Wege für Bitcoin
Ju skizziert zwei Szenarien für die nächste Phase von Bitcoin . Erstens könnten die Preise auf den realisierten Preis von 55.000 US-Dollar fallen. Dieses Niveau spiegelt die durchschnittliche On-Chain-Kostenbasis der Inhaber wider. Historisch gesehen hat Bitcoin diese Zone erneut besucht, bevor es starke Umkehrungen zeigte. Ein Rückgang in diesen Bereich könnte schwache Hände ausschalten und die Positionierung neu setzen.
Zweitens könnte Bitcoin monatelang zwischen 60.000 und 70.000 Dollar feststecken. In diesem Fall würde der Preis seitlich sinken, bevor das Momentum zurückkehrt.
Folglich würde die Volatilität komprimiert bleiben, während Marktteilnehmer auf stärkere Katalysatoren warten. Ju betont, dass die ETF-Zuflüsse stark zurückgegangen sind. Außerdem ist die Nachfrage nach rezeptfreien Verkäufern abgeschwächt. Daher fehlen weiterhin die Bedingungen für eine starke Rallye.
Institutioneller Verkauf belastet den Markt
Ju schreibt einen Großteil des Drucks institutionellen Investoren zu. Mit dem Rückgang der Volatilität rotierten viele Fonds Kapital in Vermögenswerte wie den Nasdaq und Gold. Bemerkenswert ist, dass Daten aus der CME eine geringere institutionelle Exposition zeigen. Diese Reduktion spiegelt eher eine Kapitalentnahme wider als eine bullische Neupositionierung.
Darüber hinaus weist Ju auf aggressiven Blockverkäufe hin, die innerhalb kurzer Zeiträume durchgeführt wurden. Solche Aktivitäten deuten auf erzwungene Liquidationen oder strategische Zurückweisungen hin. Folglich prägen große Inhaber weiterhin die Preisrichtung.
Altcoins stehen vor noch größeren Herausforderungen. Frisches Kapital fließt nur in wenige Token, die an ETF-Erzählungen gebunden sind. Außerdem hat der breitere Altcoin-Markt seinen bisherigen Höchststand nie in nennenswerter Weise überschritten. Die Mittel scheinen innerhalb des Ökosystems zu rotieren, statt es zu erweitern. Daher scheint die Ära der breit angelegten Altcoin-Rallyes vorerst vorbei zu sein.
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