Bitcoin und Dollar: Wie Russlands Wandel die Kryptomärkte beeinflussen könnte

Bitcoin und Dollar: Wie Russlands Wandel die Kryptomärkte beeinflussen könnte

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Warum Aktien steigen, während Krypto im Jahr 2026 konsolidiert
  • Der Bloomberg-Bericht über Russlands Dollarverbrauch belastet die Märkte.
  • Bitcoin fällt um 1,2 %, da 120 Milliarden US-Dollar das Risikovermögen verlassen.
  • Analysten debattieren, ob Stimmung und nicht Struktur BTC antreibt.

Ein Bericht über Russlands erneute Nutzung des US-Dollars erschütterte die Märkte diese Woche. Investoren zogen etwa 120 Milliarden Dollar aus Risiko-Assets, während Aktien und Krypto zurückgingen.

Ein Bericht von Bloomberg, der darauf hindeutet, dass Russland wieder zum Abwicklung des Handels in US-Dollar zurückkehren könnte, löste einen breiten Marktausverkauf aus. Analysten sagten, die Nachricht habe Bedenken hinsichtlich der globalen wirtschaftlichen Ausrichtung und der Rolle des Dollars im internationalen Handel neu entfacht.

Die Nachricht fiel mit etwa 120 Milliarden US-Dollar zusammen, die in dieser Woche Risikovermögen ausstiegen, was den TOTAL-Kryptoindex wieder auf das Niveau vor der Wahl zurückführte. Gestern, am 12. Februar, fiel Bitcoin um 1,2 %, während der S&P 500 um 1,57 % fiel – der schärfste Einzeltage-Rückgang seit fast einem Monat.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung handelt Bitcoin bei 66.958 US-Dollar, was einem Rückgang von 0,8 % in den letzten 24 Stunden und 3,3 % in der Woche entspricht. Langfristig ist Bitcoin im letzten Monat um 30 % gefallen.

Ähnlich verlor Gold, das normalerweise als sicherer Zufluchtsort gilt, gestern 3,19 %. Analysten stellten fest, dass der Rückgang des Goldes zwar erheblich war, das Metall aber angesichts anhaltender Marktunsicherheit im Allgemeinen ein defensives Gut geblieben ist.

Die Stärke des Dollars könnte Risikovermögen unter Druck setzen

Der Bloomberg-Bericht hob eine mögliche strategische Verschiebung in Russlands Zahlungsverhältnissen hin zum US-Dollar hervor. Wenn dies realisiert wird, könnte es dem U.S. Dollar Index (DXY) einen Schub geben, der im vergangenen Jahr unter anhaltendem Abwärtsdruck steht.

Ein stärkerer Dollar schränkt oft die Attraktivität von Risiko-Assets ein. Wenn der Dollar steigt, werden zinstragende Instrumente wie US-Staatsanleihen attraktiver und ziehen potenziell Kapital von Vermögenswerten wie Bitcoin ab, die kein direktes Einkommen bieten.

Die Marktreaktion von Bitcoin deutet auf Vorsicht hin. Die Akkumulation institutioneller Akteure hat sich in den letzten zwei Tagen nach drei Tagen kontinuierlicher Zuflüsse negativ entwickelt. Konkret verzeichneten Spot-Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) gestern 410 Millionen US-Dollar an Abflüssen, nachdem am Vortag 276 Millionen US-Dollar ausgestiegen waren.

Bitcoin-Stimmung vs. strukturelle Unterstützung

Weitere Indikatoren untermauern die Vorsicht der Anleger. Der Coinbase Premium Index, der die Preisunterschiede zwischen US-amerikanischen und globalen Börsen abzeichnet, ist seit seinem Höchststand vor dem Marktcrash im Oktober nicht mehr bullisch geworden. Analysten sagen, dies spiegele weiterhin Unsicherheit und fehlenden starken Kaufdruck von Privat- oder institutionellen Akteuren wider.

Dennoch hält die Akkumulation bei den Hauptinhabern an. Binance und Strategy (MSTR) haben zusammen im Jahr 2026 mehr als 42.000 Bitcoin erworben. Diese Käufe deuten auf eine langfristige Positionierung hin, auch wenn die kurzfristige Marktvolatilität anhält.

Strukturell bleibt Bitcoin über 60.000 US-Dollar. Allerdings scheinen kurzfristige Kursbewegungen eher auf makroökonomische Entwicklungen und Stimmung als auf technische Trends zu reagieren.

Bemerkenswert ist, dass Analysten sagen, dass die Stimmung derzeit eine größere Rolle spielt als die Chartmuster bei der Kursentwicklung von Bitcoin. Die berichtete dollarbasierte Partnerschaft zwischen den großen Volkswirtschaften könnte die makroökonomische Unsicherheit verringern und das Vertrauen der Anleger wiederherstellen. Wenn sich die Marktstimmung verbessert, könnte sich die Risikobereitschaft erholen, was Bitcoin und andere Risikoanlagen zugutekommt.

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