- Gold und Silber erreichten Rekordhochs, da die politische Unsicherheit in den USA die Nachfrage nach sicheren Häfen ankurbelt.
- Ein niedrigerer CPI könnte den Druck auf Bitcoin verringern, indem er die Wetten auf Zinssenkungen erhöht.
- Der Bankausschuss des Senats überprüft den CLARITY Act zur Definition der Krypto-Regulierung.
Gold und Silber stiegen diese Woche auf Rekordhochs, als sich Anleger angesichts wachsender politischer Unsicherheit in den Vereinigten Staaten zu traditionellen sicheren Zufluchtsorten bewegten. Gleichzeitig zeigte Bitcoin trotz kurzer Intraday-Gewinne nur begrenzten Schwung, was eine wachsende Divergenz zwischen Metallen und digitalen Vermögenswerten hervorhebt. Die Marktteilnehmer blicken nun auf kommende US-Inflationsdaten und regulatorische Entwicklungen, um eine klarere Richtung in den Risikomärkten zu finden.
Inflationsdaten stehen im Mittelpunkt der Kryptomärkte
Das US Bureau of Labor Statistics wird am 13. Januar die Daten des Verbraucherpreisindex (CPI) für Dezember veröffentlichen, nachdem es Verzögerungen im Zusammenhang mit dem Regierungsstillstand gab. Daher erwarten Händler eine erhöhte Volatilität bei Aktien, Anleihen und Kryptowährungen.
Die Inflationsdaten für November zeigten Abkühlungsdruck, mit einem Gesamt-CPI von 2,7 % und der Kerninflation von 2,6 %. Diese Werte stellten die niedrigsten Werte seit Anfang 2021 dar.
Bemerkenswert ist, dass ein schwächeres CPI-Ergebnis die Erwartungen an weitere Zinssenkungen der Federal Reserve im Jahr 2026 verstärken würde. Niedrigere Zinssätze unterstützen typischerweise riskante Vermögenswerte, einschließlich digitaler Währungen.
Folglich könnte Bitcoin wieder an Schwung gewinnen, wenn Investoren mit leichteren finanziellen Bedingungen rechnen. Ein heißer als erwarteter Druck würde wahrscheinlich die Kryptopreise durch höhere Anleiheriten und einen stärkeren Dollar unter Druck setzen.
Darüber hinaus könnten Daten des Produzentenpreisindex (PPI) später in dieser Woche die Inflationserwartungen weiter beeinflussen. PPI-Trends beeinflussen oft zukünftige VPI-Werte. Daher könnten beide Veröffentlichungen die kurzfristige Stimmung für Bitcoin, Ethereum und alternative Token definieren.
Bitcoin und Altcoins zeigen gemischte Signale
Zum Zeitpunkt der Eröffnung handelt Bitcoin etwa 91.000 US-Dollar, was moderate tägliche Gewinne, aber wöchentliche Schwäche widerspiegelt. Ethereum fiel im gleichen Zeitraum, während Solana mit milden wöchentlichen Steigerungen besser abschnitt. Darüber hinaus blieben die Handelsvolumina erhöht, was auf eine aktive Positionierung vor den makroökonomischen Ankündigungen hindeutet.
Allerdings hinken die Kryptomärkte Gold und Silber hinterher, die stark anstiegen, da Anleger Schutz vor politischem Risiko suchten. Unsicherheiten rund um eine strafrechtliche Untersuchung, an der die Führung der Federal Reserve beteiligt war, trug zur defensiven Position bei. Folglich profitierten Metalle von der erneuerten Nachfrage, da das Vertrauen in die politische Stabilität nachließ.
Im Gegensatz zu Gold hat Bitcoin in dieser Phase die Safe-Haven-Flüsse nicht vollständig erfasst. Einige Investoren betrachten es weiterhin als Risikoanlage, das auf Liquiditätsbedingungen reagiert. Daher bleiben Inflationsergebnisse entscheidend, um diese Wahrnehmung zu verändern.
Regulierung fügt eine weitere Ebene der Unsicherheit hinzu
Neben Inflationsdaten werden sich die US-Gesetzgeber diese Woche auf die Regulierung digitaler Vermögenswerte konzentrieren. Der Bankenausschuss des Senats plant, den CLARITY Act am 15. Januar zu verfassen. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Klassifizierung von Vermögenswerten und die regulatorische Aufsicht zu klären.
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