- Bitcoin handelt bei etwa 85.000–90.000 $ bei geringer Liquidität während des Dezember-Derivate-Events von 23,6 Milliarden US-Dollar.
- Market Maker, der sich um maximale Schmerzen absicherte, reduzierte die Schwankungen, bis der Optionsdruck abgelaufen war.
- Der Handel nach Verfall kann Volatilität freisetzen, wenn die Liquidität im Januar zurückkehrt.
Bitcoin schloss den größten Optionsablauf im Dezember mit starken, aber kontrollierten Preisschwankungen ab, was auf hohe Derivatepositionierungen und eine geringe Feiertagsliquidität zurückzuführen ist. Am 26. Dezember wurden fast 23,6 Milliarden Dollar in Bitcoin und 3,8 Milliarden Dollar in Ethereum-Optionen auf Deribit festgelegt, was einen Rekordverlauf der monatlichen Laufzeit markiert.
Das Ereignis zog große Aufmerksamkeit auf sich, da solche Verfallzeiten oft das kurzfristige Preisverhalten beeinflussen. Bitcoin fiel kurzzeitig unter 87.000 $ und stabilisierte sich dann um etwa 87.500 $. Ethereum folgte mit einem stärkeren Rückgang und fiel um mehr als 2 % in Richtung 2.950 US-Dollar.
Das Ausmaß des Verfalls verstärkte die Marktsensitivität. Die Liquidität blieb aufgrund der Jahresendbedingungen niedrig, was Preisbewegungen erleichterte. Folglich lösten selbst moderate Strömungen starke intraday-Schwankungen aus. Händler beobachteten, ob Bitcoin das 90.000-Dollar-Niveau zurückerobern könnte, das viele Analysten als entscheidend für den Beginn des Jahres 2026 ansehen.
Wie die Optionspositionierung die Kursentwicklung beeinflusst hat
Market Maker verkaufen in der Regel Optionen an Händler und sichern ihre Exponierung an den Spotmärkten ab. Daher kaufen sie oft Bitcoin während Einbrüche und verkaufen während Rallyen. Dieses Verhalten verringert das Richtungsrisiko, hält aber die Preise begrenzt. Das Ergebnis ähnelt oft einer engen Handelsspanne nahe dem sogenannten maximalen Schmerzniveau. Im Dezember trug diese Dynamik dazu bei, dass Bitcoin zwischen 85.000 und 90.000 US-Dollar schwankte.
Bemerkenswerterweise verschwindet dieser Absicherungsdruck, sobald die Optionen ablaufen. Der Markt sieht sich nicht mehr erzwungenem Kaufen oder Verkauf im Zusammenhang mit Optionsrisiken gegenüber. Infolgedessen kehrt die Volatilität oft zurück.
Nach Ablauf am 26. Dezember erwarteten Händler eine breitere Preisbewegung, da Bitcoin wieder auf organischem Angebot und Nachfrage handelte. Außerdem drücken Algorithmen manchmal die Preise kurzzeitig nach unten, um Stop-Loss-Orders auszulösen, besonders in dünnen Märkten.
Volatilitätsrisiken und Ausblick für das frühe Jahr 2026
Allerdings erhöht auch geringe Liquidität das Abwärtsrisiko. Eine einzelne große Order kann die Preise schnell bewegen, wenn weniger Teilnehmer handeln. Folglich können plötzliche Einbrüche ohne wesentliche grundlegende Veränderungen auftreten.
Trotz dieses Risikos sprechen historische Muster für Stärke im Januar. Frisches Kapital tritt oft zu Jahresbeginn an die Märkte ein und stützt höhere Preise.
Außerdem verlaufen Derivate im Laufe der Zeit meist neutral zu bullisch. Das verringert die Wahrscheinlichkeit langfristiger Rückgänge nach der Settlement. Der aktuelle Live-Preis von Bitcoin nahe 87.100 $ spiegelt kurzfristigen Druck wider und nicht strukturelle Schwäche.
Mit Blick auf die Zukunft konzentrieren sich Händler darauf, ob Bitcoin 90.000 US-Dollar zurückgewinnen und halten kann. Eine anhaltende Bewegung über dieses Niveau könnte auf erneute Aufwärtsdynamik hindeuten. Das Scheitern eines höheren Bruchs kann jedoch die Konsolidierung verlängern.
In jedem Fall entfernte der Ablauf im Dezember ein wesentliches technisches Gewicht. Daher könnte Anfang 2026 eine klarere Richtung bringen, da die Volatilität zurückkehrt und frische Liquidität in den Markt eintritt.
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