- Bithumb beantragt eine gerichtliche Vermögenssperre, um 7 BTC zurückzufordern, die nach einem Auszahlungsfehler noch nicht zurückgezahlt wurden.
- Eine versehentliche Bitcoin-Überweisung ließ 12,3 Milliarden Won trotz rascher Rückgängigmachung unerlangt.
- Rechtlicher Druck wächst, da Nutzer, die Gelder behalten haben, mit ungerechtfertigten Bereicherungsansprüchen konfrontiert sind.
Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb hat Maßnahmen ergriffen, gerichtlich unterstützte Vermögenssperren zu sichern, um einen Teil von Bitcoin zurückzugewinnen, der Anfang dieses Jahres während einer Werbeveranstaltung fälschlicherweise verteilt wurde. Die Maßnahme folgt auf monatelange Wiederherstellungsmaßnahmen, nachdem ein operativer Fehler zu unbeabsichtigten Auszahlungen führte, wodurch eine kleine, aber große Menge digitaler Vermögenswerte weiterhin nicht zurückgegeben wurde.
Bithumb hat kürzlich vorläufige Beschlagnahmeanordnungen beantragt , um sieben Bitcoins zurückzufordern, die aus dem Vorfall noch ausstehen, so ein Bericht von Chosun Biz. Zum Zeitpunkt des Fehlers wurden die Vermögenswerte auf etwa 700 Millionen Won bewertet. Eine vorläufige Beschlagnahme erlaubt es einem Gericht, Vermögenswerte vorübergehend einzufroren, bevor eine formelle Klage stattfindet, was darauf hindeutet, dass die Börse sich darauf vorbereitet, zivilrechtliche Verfahren gegen Empfänger einzuleiten, die die Gelder nicht zurückgegeben haben.
Der Fehler trat am 6. Februar auf, als Bithumb beabsichtigte , insgesamt 620.000 Won an 249 Turniersieger zu verteilen. Ein Eingabefehler schickte jedoch Bitcoin statt koreanischer Währung, was zu einer Gesamtfehlallokation von 620.000 Bitcoins führte. Obwohl die Börse die Transaktionen innerhalb von Minuten rückgängig machte, hatten einige Empfänger die Vermögenswerte bereits übertragen oder liquidiert.
Bithumb berichtete, dass der Großteil der Gelder am selben Tag zurückgeholt wurde, aber anfangs etwa Bitcoin im Wert von 12,3 Milliarden Won nicht zurückgezahlt wurde. Seitdem hat der Austausch die Nutzer einzeln kontaktiert und den Großteil des ausstehenden Guthabens zurückgeholt, obwohl eine kleine Gruppe von Empfängern abgelehnt hat.
Rechtliche Grundlage und finanzielle Auswirkungen
Nach südkoreanischem Zivilrecht unterliegen Vermögenswerte, die ohne gesetzlichen Anspruch erhalten wurden, in der Regel der Rückgabe nach dem Prinzip der ungerechtfertigten Bereicherung. Rechtsexperten haben darauf hingewiesen, dass Empfänger, die den Bitcoin nicht zurückgeben, wahrscheinlich mit ungünstigen Ergebnissen rechnen müssen, falls der Fall vor Gericht weitergeht.
crossorigin=“anonymous“>Die Behörden haben auch vor finanziellen Risiken für diejenigen gewarnt, die die Vermögenswerte umgewandelt haben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fielen die Bitcoin-Preise auf Bithumb auf den niedrigsten Bereich von 80 Millionen Won. Mit aktuellen Preisen von nahe 105 Millionen Won müssen Personen, die die Vermögenswerte früher verkauft haben, sie möglicherweise zu höheren Preisen zurückkaufen, um potenzielle Rückzahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Der Vorfall hat die Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden und Branchenbeobachtern auf sich gezogen, insbesondere im Hinblick auf operative Kontrollen innerhalb digitaler Vermögensplattformen. Bithumbs Entscheidung, eine rechtliche Entschädigung zu verfolgen, verdeutlicht die Herausforderungen, denen Börsen gegenüberstehen, wenn Fehler mit der irreversiblen Natur von Blockchain-Transaktionen zusammentreffen.
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