- Chinas Silberexportlizenz für 2026 könnte das globale Angebot verschärfen, da kleinere Exporteure ausgeschlossen werden.
- Anhaltende Silberlieferdefizite verschärfen sich, da die Bestände in großen globalen Tresoren sinken.
- Große Bitcoin-Überweisungen fallen mit Preisrückgängen zusammen und sorgen für Unsicherheit auf den Kryptomärkten.
Chinas Maßnahmen, die Kontrolle über die Silberexporte zu verschärfen, breitet sich auf den Rohstoffmärkten aus, während die erneute Aktivität unter großen Bitcoin-Inhabern Unsicherheit im Handel mit digitalen Vermögenswerten erhöht und zu einer gespaltenen Reaktion zwischen traditionellen und Kryptomärkten führt.
Ab dem 1. Januar 2026 wird China von Exporteuren verlangen, vor dem Versand von Silber Silber eine staatliche Lizenz einzuholen. Nur große, staatlich anerkannte Produzenten, die Mindestanforderungen erfüllen, mit einer jährlichen Produktion von etwa 80 Tonnen und Zugang zu umfangreichen Krediteinrichtungen, qualifizieren sich. Kleinere und mittelgroße Exporteure werden faktisch von internationalen Märkten ausgeschlossen.
Es wird geschätzt, dass China etwa 60 % bis 70 % der weltweiten Silberversorgung kontrolliert. Da der Exportzugang auf eine enge Gruppe von Unternehmen beschränkt ist, wird erwartet, dass die Politik die kurzfristige Verfügbarkeit von physischem Silber außerhalb Chinas verringert. Die Änderung folgt einem Muster, das bei anderen strategisch wichtigen Materialien zu sehen ist, wo Exportregeln die globale Versorgungsdynamik schnell verändert haben.
Strukturelle Defizite und sinkende Bestände
Die Exportbeschränkungen kommen, da der Silbermarkt bereits mit einem langanhaltenden Angebotsungleichgewicht konfrontiert ist. Für 2025 wird die globale Silbernachfrage auf etwa 1,24 Milliarden Unzen geschätzt, während das Angebot auf etwa 1,01 Milliarden Unzen prognostiziert wird, was ein Defizit von etwa 230 Millionen Unzen zurücklässt. Dieses Defizit besteht seit fünf aufeinanderfolgenden Jahren.
Außerdem ist die Bergbauproduktion weiterhin eingeschränkt, da die Silberproduktion weitgehend an den Kupfer- und Zinkabbau gebunden ist und nicht an spezielle Silberprojekte. Die Entwicklung neuer Minen dauert typischerweise mehr als ein Jahrzehnt, und die Recyclingmengen konnten mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten. Auch die physischen Bestände sind zurückgegangen: COMEX-Aktien sind seit 2020 um etwa 70 % gesunken, die Tresorbestände in London sind um etwa 40 % gesunken und die Lagerbestände in Shanghai wurden auf einem Zehnjahrestief verzeichnet.
Bitcoin-Aktivitäten sorgen für Marktkontraste
Während Silber stieg, bewegten sich die Bitcoin-Märkte in die entgegengesetzte Richtung. Am 26. Dezember verzeichneten Blockchain-Überwachungsdaten eine große Anzahl von Bitcoin-Überweisungen im Gesamtwert von über 16.000 BTC. Die meisten Überweisungen lagen zwischen 1.994 und 2.000 BTC und wurden zwischen unbekannten Wallets gesendet, ohne klare Angaben zum Zweck der Bewegungen.
Die Transfers fanden statt, als die Bitcoin-Preise wieder in den negativen Bereich fielen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurde Bitcoin bei 87.507,34 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 1,96 % in den letzten 24 Stunden entspricht, mit einem täglichen Handelsvolumen von etwa 31,66 Milliarden US-Dollar und einer Marktkapitalisierung von fast 1,75 Billionen US-Dollar.
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