Chinas steigender BIP-Anteil signalisiert eine Verschiebung der globalen wirtschaftlichen Macht

Chinas steigender BIP-Anteil signalisiert eine Verschiebung der globalen wirtschaftlichen Macht

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Chinas steigender BIP-Anteil signalisiert eine Verschiebung der globalen wirtschaftlichen Macht
  • Chinas Einfluss auf die Weltwirtschaft ist fast sechsmal so groß wie Mitte der 1980er Jahre.
  • Im Jahr 2025 wuchs Chinas Wirtschaft um etwa 5 % und erreichte einen neuen Höchststand von etwa 20 Billionen US-Dollar.
  • Es wird erwartet, dass China im Jahr 2026 für etwa 26,6 % des gesamten globalen Wirtschaftswachstums verantwortlich ist.

Chinas Anteil an der Weltwirtschaft (gemessen an seinem Anteil am weltweiten BIP) ist laut den aktuellsten Daten auf schätzungsweise 19,6 % gestiegen. Damit macht das Land fast ein Fünftel der gesamten globalen Wirtschaftsproduktion aus.

Mitte der 1980er Jahre lag Chinas Anteil nur bei etwa 2,9 %, was bedeutet, dass sein Anteil an der Weltwirtschaft heute über sechsmal so groß ist – ein enormer Anstieg gegenüber vor vier Jahrzehnten.

Ökonomen messen dies mit den nominalen BIP- oder Kaufkraftparitätsmetriken (KKP), die beide zeigen, dass China zu einer dominierenden globalen Wirtschaftskraft geworden ist, nur übertroffen von den USA.

Es gibt mehrere Faktoren, die zum Wachstum Chinas beigetragen haben. Einige davon sind:

  • Durch Exporte wird er zu einer riesigen Fabrik für die Welt
  • Aufbau umfangreicher Produktions- und Liefernetzwerke
  • Große Bevölkerung und Urbanisierung
  • Strategische Investitionen in Infrastruktur und Technologie

Im Jahr 2025 wuchs Chinas Wirtschaft um etwa 5 % und erreichte einen neuen Höchststand von etwa 140 Billionen Yen (20 Billionen US-Dollar). Es blieb zudem ein führender Exporteur grüner Technologien, wobei die Exporte von Elektrofahrzeugen im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreichten.

BRICS im Aufstieg

Chinas Wachstum ist Teil eines größeren, fortlaufenden Wandels, bei dem sich ein größerer Teil der weltweiten Wirtschaftsaktivität in Entwicklungsländer, insbesondere in Asien, verlagert. Gruppen wie die BRICS machen heute einen riesigen Anteil (etwa 40 %) des globalen BIP in KKP-Maße aus, wobei China das größte Mitglied ist.

Darüber hinaus sind Schwellenländer, angeführt von China und Indien, immer mehr für das weltweite Wachstum und die Produktion verantwortlich.

Dieser Wandel verringert die historische wirtschaftliche Führung wohlhabender westlicher Staaten wie der G7, da andere Teile der Welt schneller wachsen.

Chinas fast 20 % des globalen BIP bedeutet nicht, dass es die USA bei der nominalen Produktion überholt hat, während die USA weiterhin führen. Es zeigt jedoch, dass Chinas wirtschaftliche Macht schnell wächst, insbesondere wenn man die Kaufkraft berücksichtigt.

Nun wird erwartet, dass China im Jahr 2026 für etwa 26,6 % des gesamten globalen Wirtschaftswachstums verantwortlich sein wird. Dies könnte China zum Hauptmotor der Weltwirtschaft machen, besonders wenn viele wohlhabende Länder langsam wachsen oder mit alternder Bevölkerung zu kämpfen haben.

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