Das russische Justizministerium verschiebt eine Haftstrafe wegen illegalen Krypto-Mining

Das russische Justizministerium verschiebt eine Haftstrafe wegen illegalen Krypto-Mining

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Das russische Justizministerium verschiebt eine Haftstrafe wegen illegalen Krypto-Mining
  • Russland schlägt Geldstrafen, Zwangsarbeit und Gefängnis für nicht registriertes Krypto-Mining vor.
  • Härtere Strafen richten sich gegen organisierte Bergbaugruppen, die über 13,5 Millionen Rubel verdienen.
  • Die verpflichtende Registrierung zielt darauf ab, Untertagebergbau und Steuerhinterziehungsrisiken einzudämmen.

Russland nähert sich der strafrechtlichen Sanktionen für illegales Kryptowährungs-Mining, da die Behörden die Aufsicht über den Sektor verschärfen. Das Justizministerium hat Änderungen vorgeschlagen, die Geldstrafen, Zwangsarbeit und Haftstrafen für nicht registrierte Bergbauaktivitäten einführen würden. Der Vorschlag spiegelt die wachsende Besorgnis über Energiemissbrauch, Steuerhinterziehung und unregulierte digitale Einkünfte wider.

Daher beabsichtigen die Behörden, die Durchsetzung zu verstärken, da das Krypto-Mining landesweit ausgeweitet wird. Die Initiative signalisiert zudem eine umfassendere Verschiebung hin zu strengerer finanzieller Disziplin in Russlands digitaler Wirtschaft.

Die vorgeschlagenen Änderungen führen einen neuen Artikel ins Strafgesetzbuch ein, der sich gegen unbefugten Bergbau und Infrastrukturbetrieb richtet. Im Rahmen des Plans könnten Personen, die digitale Vermögenswerte ohne offizielle Registrierung ausbauen, mit Bußgeldern von bis zu 1,5 Millionen Rubel rechnen.

Die Behörden konnten außerdem Zwangsarbeit von bis zu 480 Stunden oder Zwangsarbeit von zwei Jahren verhängen. Bemerkenswert ist, dass Strafen nur gelten, wenn Mining messbaren Schaden verursacht oder hohe Gewinne generiert. Regulierungsbehörden definieren großflächige Einkünfte mit 3,5 Millionen Rubel.

Härtere Strafen für organisierte Operationen

Der Gesetzentwurf sieht härtere Strafen für Wiederholungsvergehen oder koordinierte Aktivitäten vor. Verbrechen, die organisierte Gruppen oder größere Gewinne betreffen, würden strengere Sanktionen auslösen. In solchen Fällen könnten die Bußgelder zwischen 500.000 und 2,5 Millionen Rubel reichen.

Gerichte konnten außerdem Zwangsarbeit oder Haftstrafen von bis zu fünf Jahren verhängen. Zudem würde besonders großflächige Einnahmen bei 13,5 Millionen Rubel beginnen, was die rechtlichen Einsätze erheblich erhöht.

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Beamte sind der Ansicht, dass strengere Strafen unterirdische Bergbaunetzwerke abschrecken würden. Diese Gruppen nutzen oft subventionierten Strom oder arbeiten ohne Steuerzahlung.

Daher sieht die Regierung die strafrechtliche Vollstreckung als notwendig an, um öffentliche Ressourcen zu schützen. Der Vorschlag stimmt auch mit früheren politischen Erklärungen überein, die sich gegen illegale Finanzaktivitäten richten.

Bergbauregeln werden nach der Legalisierung verschärft

Russland hat am 1. November 2024 offiziell das Kryptowährungs-Mining legalisiert. Neben der Legalisierung führten die Behörden verpflichtende Register über den Federal Tax Service ein. Alle Bergleute, einschließlich Einzelpersonen und Unternehmen, müssen sich registrieren, bevor sie arbeiten dürfen. Zusätzlich müssen Bergleute die monatliche Produktion über ein Online-Steuerportal melden.

Ende Mai 2025 hatten mehr als 1.000 Bergleute sich in die offiziellen Register eingetragen. Allerdings gehen die Behörden davon aus, dass viele Betreiber weiterhin außerhalb des Systems sind. Folglich bestehen trotz des neuen Rechtsrahmens weiterhin Durchsetzungslücken. Vizepremierminister Alexander Novak erklärte zuvor, dass die strafrechtliche Haftung für illegalen Bergbau bereits 2026 beginnen könnte.

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