Das US-Militär setzte Anthropics Claude bei Angriffen auf den Iran ein

Das US-Militär setzte Anthropics Claude in Iran-Angriffen wenige Stunden nach Trumps Verbot ein

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Das US-Militär setzte Anthropics Claude bei Angriffen auf den Iran ein
  • US-Streitkräfte setzten Anthropics Claude in Iran-Angriffen wenige Stunden ein, nachdem Trump die Behörden angewiesen hatte, die Beziehungen abzubrechen.
  • Das Pentagon verlässt sich auf Claude für Informationen, Zielauswahl und Gefechtssimulationen.
  • OpenAI und xAI sollen Anthropic ersetzen, da die KI-Spannungen mit dem Weißen Haus zunehmen.

Das US-Militär soll sich Berichten zufolge bei Luftangriffen auf den Iran auf künstliche Intelligenz von Anthropic verlassen haben. Dies erfolgte nur wenige Stunden, nachdem Präsident Donald Trump die Bundesbehörden angewiesen hatte, die Beziehungen zum Unternehmen abzubrechen.

Berichten zufolge nutzte das US-Zentralkommando (Centcom) das Claude-KI-Modell von Anthropic für Geheimdienstbewertungen, Zielidentifizierung und Schlachtfeldsimulationen während der gemeinsamen US-israelischen Operation.

Dieser Schritt unterstreicht, wie tief KI-Systeme in die US-Verteidigungsoperationen verankert sind. Trotz der Anweisung der Regierung, die Zusammenarbeit mit Anthropic einzustellen, räumte das Pentagon ein, dass die Ausmusterung von Claude bis zu sechs Monate dauern würde, da die Operation zwischen militärischen Systemen und Partnern, einschließlich des Datenanalyseunternehmens Palantir Technologies, integriert werden könnte.

Spannungen zwischen Trump und Anthropic

Das Verbot folgte auf monatelange Spannungen zwischen dem Weißen Haus und Anthropic. Der Streit verschärfte sich, nachdem das KI-Unternehmen gegen den Einsatz von Claude durch das Militär bei Gewaltoperationen protestierte, darunter eine Mission im Januar gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro.

Anthropic verweigerte dem Pentagon Berichten zufolge während Vertragsverhandlungen uneingeschränkten Zugang zu seinen Modellen für alle legalen Szenarien. Als Reaktion darauf bezeichnete Trump die Firma als „radikale linke KI-Firma“ und wies die Behörden an, die Werkzeuge sofort einzustellen.

Verteidigungsminister Pete Hegseth kritisierte das Unternehmen und warf es „Arroganz und Verrat“ vor, während er bestätigte, dass die Dienstleistungen vorübergehend fortgesetzt würden, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

OpenAI und xAI ziehen ein

Als sich die Beziehungen zu Anthropic verschlechterten, baute das Verteidigungsministerium die Partnerschaften mit konkurrierenden KI-Entwicklern aus. OpenAI, der Hersteller von ChatGPT, hat Berichten zufolge Vereinbarungen zur Bereitstellung seiner Modelle in geheimen Pentagon-Netzwerken gesichert. Elon Musks KI-Projekt xAI soll ebenfalls in geheimen Verteidigungssettings tätig sein.

OpenAI-CEO Sam Altman bestätigte die Zusammenarbeit mit dem Pentagon, was einen umfassenderen Wandel bei Regierungs-KI-Allianzen signalisiert.

Auswirkungen auf den Krypto- und KI-Markt

Letztlich unterstreicht die Folge die wachsende strategische Bedeutung der KI-Infrastruktur. Der Bereich überschneidet sich zunehmend mit Kryptomärkten, insbesondere im Bereich dezentraler KI und blockchain-basierter Rechennetzwerke.

Investoren beobachten, wie staatliche Vorgehen, sich verändernde KI-Partnerschaften und geopolitische Spannungen sowohl die Bewertung von KI-Token als auch die breitere Stimmung im Bereich digitaler Vermögenswerte in den kommenden Monaten verändern könnten.

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