JPMorgan-CEO fordert gleiche Regeln für Stablecoins

Der CEO von JPMorgan fordert faire Regeln zwischen Banken und Stablecoin-Firmen

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JPMorgan-CEO fordert gleiche Regeln für Stablecoins
  • Dimon betont, dass Stablecoin-Renditen denselben Regeln unterliegen wie Bankzinsen und Einlagen.
  • GENIUS Act verbietet direkte Zinsen an Stablecoins und schafft regulatorische Grauzonen.
  • Der CLARITY Act könnte Stablecoin-Belohnungen definieren und die institutionelle Einführung bis 2026 fördern.

JPMorgan-CEO Jamie Dimon hat die Forderungen nach einheitlichen Vorschriften für Stablecoins und traditionelle Banken erneut gefordert. Er betonte , dass Stablecoins mit Rendite ähnlich geprüft werden sollten wie Bankeinlagen. Dimon warnte, dass jede Plattform, die zinsähnliche Prämien auf ungenutzte Salden zahlt, die regulatorischen und Berichtsstandards erfüllen sollte, die für Banken gelten.

Laut Dimon sind Banken fest davon überzeugt, dass Belohnungen, die an Stablecoin-Bestände gebunden sind, mit Zinsen gleichwertig sind. Daher sollten Plattformen, die solche Renditen anbieten, nach Bankenregeln arbeiten, einschließlich Kapitalanforderungen, Liquiditätsstandards, Transparenz und Einhaltung von Geldwäschebekämpfung. Er stellte klar, dass Innovation und Wettbewerb in der Blockchain willkommen seien, der regulatorische Rahmen jedoch fair und ausgewogen bleiben müsse.

Stablecoin-Renditen und regulatorischer Druck

Die Debatte über Stablecoin-Belohnungen hat sich seit Inkrafttreten des GENIUS Act im Jahr 2025 intensiviert. Die Gesetzgebung schuf einen bundesweiten Rahmen für Zahlungsstablecoins, der vollständige Reserven in hochwertigen liquiden Mitteln vorschreibt. Sie führte auch strenge Compliance-Regeln ein, die Emittenten ausdrücklich untersagten, direkte Zinsen auf Stablecoin-Bestände zu zahlen. Allerdings können Drittanbieterplattformen weiterhin transaktionsbasierte Belohnungen anbieten, was eine regulatorische Grauzone schafft.

Banken argumentieren, dass zinstragende Stablecoins Einlagen von traditionellen Institutionen, insbesondere kleineren Gemeinschaftsbanken, ablenken könnten, was potenzielle Risiken für die finanzielle Stabilität darstellt. Krypto-Firmen entgegnen, dass das Angebot von Anreizen für Transaktionen oder Liquiditätsbereitstellung legal und von Zinszahlungen getrennt bleiben sollte. Daher ist das Thema zu einem zentralen Streitpunkt in laufenden Anhörungen des Senatsausschusses für Banken und in den Gesprächen des Weißen Hauses mit Branchenvertretern geworden.

Auf dem Weg zu einer klareren Marktstruktur

Gesetzgeber verhandeln über den CLARITY Act, ein umfassenderes Gesetz zur Marktstruktur, das darauf abzielt, Stablecoin-Belohnungen und Aufsichtspflichten zu definieren. Unterdessen hat das Office of the Comptroller of the Currency Regeln zur Überwachung von Stablecoin-Emittenten im Rahmen des GENIUS-Rahmens vorgeschlagen und eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist eröffnet.

JPMorgan hat auch die Blockchain-Technologie übernommen, einen eigenen Einzahlungstoken entwickelt und die Blockchain für Echtzeit-Geld- und Datenübertragungen genutzt. Analysten der Bank vermuten, dass ein bis Mitte 2026 verabschiedetes Gesetz zur Marktstruktur die institutionelle Einführung und Tokenisierung in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen könnte. Bemerkenswert ist, dass die Behandlung von Stablecoin-Renditen weiterhin das letzte Hindernis ist, bevor eine breitere regulatorische Klarheit erreicht wird.

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