Der Iran-Ölschock könnte Bitcoin-Miner durch den BTC-Preis beeinträchtigen

Der Iran-Ölschock könnte Bitcoin-Miner durch den BTC-Preis beeinträchtigen

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Der Iran-Ölschock könnte Bitcoin-Miner durch den BTC-Preis beeinträchtigen
  • Bitcoin-Miner sind durch Preisschwankungen einem größeren Risiko ausgesetzt als durch steigende Ölpreise.
  • Die meisten globalen Hashraten laufen auf Strommärkten und haben kaum einen Zusammenhang mit den Ölpreisen.
  • Der Öl-Schock könnte Miner hauptsächlich durch Druck auf Bitcoin-Preise und Hashpreisniveaus treffen.

Geopolitische Spannungen rund um den Iran und den globalen Ölmarkt könnten das Bitcoin-Mining beeinflussen. Analysten argumentieren jedoch, dass der größte Einfluss eher durch den Bitcoin-Preis als durch Stromkosten liegen könnte.

Aktuelle Forschungen von Luxor Technology und dessen Hashrate-Index deuten darauf hin, dass die meisten Bergbaubetriebe weiterhin vor Rohölschocks geschützt sind. Folglich liegt das Hauptrisiko für Miner in der Marktvolatilität, die die Bitcoin-Preise nach unten drücken könnte.

Ölmarktschock verstärkt makroökonomische Bedenken

Der Konflikt verschärfte sich nach koordinierten Angriffen der Vereinigten Staaten und Israels auf iranische Ziele. Die Angriffe störten die Tankeraktivitäten durch die Straße von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute für weltweites Öl. Bemerkenswert ist, dass etwa 20 % der täglichen Ölversorgung weltweit normalerweise durch den Wasserweg fließen.

Die Energiemärkte reagierten schnell. Das Brent-Rohöl stieg von etwa 60 Dollar pro Fass auf über 100 Dollar. Die Preise sanken später um etwa 90 US-Dollar, da sich die Spannungen zu stabilisieren schienen. Darüber hinaus nutzten Händler zunehmend dezentrale Plattformen wie Hyperliquid, um in volatilen Phasen mit Ölderivaten zu handeln.

Trotz des Ölanstiegs sehen Analysten begrenzte direkte Folgen für die Bergbaukosten. Daten des Cambridge Centre for Alternative Finance und des Bitcoin Mining Council zeigen, dass mehr als die Hälfte des Bitcoin-Netzwerks nicht-fossile Energiequellen verwendet.

Außerdem treibt Rohöl kaum Bergbaubetriebe an. Stattdessen ist die Stromerzeugung in großen Bergbauregionen auf Erdgas, Kohle, Wasserkraft oder Geothermie angewiesen.

Der Großteil der Bergbaustromversorgung bleibt isoliert

Die geografische Verbreitung verringert die Ölexposition weiter. Die größten Anteile der globalen Hashrate sind in den Vereinigten Staaten, Russland und China tätig. Darüber hinaus beherbergen Länder wie Kanada, Kasachstan und Paraguay große Bergbaucluster, die mit Wasserkraft oder fossilen Brennstoffen betrieben werden, die nicht mit Öl verwandt sind.

Folglich sind etwa 90 % der weltweiten Hashrate auf Strommärkten tätig, die eine schwache Korrelation mit Rohölpreisen aufweisen. Analysten schätzen, dass nur 8 % bis 10 % des Netzes in Netzen betrieben werden, die eng an die Ölpreise gebunden sind.

Die am stärksten exponierten Regionen sind die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman. Diese Länder sind auf Energiesysteme angewiesen, die mit der Ölproduktion verbunden sind. Kleinere Exponierungen zeigen sich auch in Märkten wie Iran, Kuwait und Katar.

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Der Bitcoin-Preis treibt die Mining-Ökonomie an

Dennoch betonen Analysten, dass die Umsatzbedingungen weit wichtiger sind als die Energiekosten. Die Rentabilität des Bitcoin-Minings hängt stark von der Kennzahl namens Hashprice ab. Dieser Indikator misst das tägliche Einkommen für jede Rechenleistungseinheit.

Bemerkenswert ist, dass der Hashpreis bereits Anfang dieses Jahres stark gefallen ist. Die Kennzahl fiel auf ein Rekordtief, nachdem Bitcoin von etwa 78.000 US-Dollar auf fast 65.000 US-Dollar gefallen war.

Makroökonomische Reaktionen auf Ölschocks könnten Bergleute über die Finanzmärkte beeinflussen. Steigende Energiekosten könnten die Inflation nach oben treiben und Zinssenkungen verzögern. Folglich rotieren Anleger möglicherweise von riskanteren Vermögenswerten wie Bitcoin ab.

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