- 27 % verwenden Stablecoins für alltägliche Einkäufe, während 35 % des Jahresgehalts in Stablecoins entfallen.
- Der gesamte Stablecoin-Markt erreichte 307,8 Milliarden US-Dollar, gegenüber 260,4 Milliarden US-Dollar vor wenigen Monaten.
- Etwa 60 % der Menschen in Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen besitzen Stablecoins.
Eine neue globale Studie zeigt, dass inzwischen 39 % der Krypto-Nutzer in Stablecoins bezahlt werden, was auf ihren wachsenden Verbrauch von Gehältern, grenzüberschreitenden Geldtransfers und regelmäßigen Zahlungen hinweist.
Laut einer Studie von BVNK und YouGov, die über 4.600 Personen in 15 Ländern umfasst, werden Stablecoins mittlerweile für mehr als nur Investitionen verwendet. Etwa 27 % verwenden Stablecoins für alltägliche Einkäufe, und Arbeitnehmer geben an, dass etwa 35 % ihres Jahresgehalts in Stablecoins stammen, was einen Übergang in die reguläre Finanzwelt zeigt.
Der Hauptgrund für diese Richtung ist die Effizienz. Das Überschreiten von Geld über Grenzen mit Stablecoins kann die Kosten im Vergleich zu regulären Banken um etwa 40 % senken, was ein großer Vorteil in Schwellenländern ist, wo die Gebühren hoch sind und lokale Währungen instabil sein können.
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Unterdessen wächst der Stablecoin-Markt selbst schnell. Laut Daten von DeFiLlama ist der gesamte Stablecoin-Markt auf 307,8 Milliarden Dollar gestiegen, gegenüber 260,4 Milliarden Dollar vor nur wenigen Monaten. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Verbreitung bei Zahlungen und allgemein im Mainstream-Finanzwesen zunimmt.
Etwa 60 % der Menschen in Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen besitzen Stablecoins, verglichen mit 45 % in wohlhabenderen Ländern. Zum Beispiel hat Afrika mit 79 % die höchste Rate der Welt. Für viele sind diese durch Dollar gesicherten Token eine Möglichkeit, Ersparnisse vor Inflation und schwachen lokalen Währungen zu schützen.
Traditionelle Banken und Stablecoins
Das Wachstum erregt die Aufmerksamkeit von etablierten Banken und Fintechs. Die Studie von BVNK und YouGov zeigt außerdem, dass 77 % der Teilnehmer ein Stablecoin-Konto bei ihrer regulären Bank eröffnen würden und 71 % Debitkarten mit ihren Stablecoins verknüpfen möchten, was auf ein großes Interesse an Dienstleistungen hinweist, die Krypto und traditionelles Geld kombinieren.
Da die meisten Stablecoins an den US-Dollar gebunden sind, könnte ihre wachsende Beliebtheit die Rolle des Dollars in der globalen Finanzwelt sogar stärken, selbst in Ländern, die versuchen, sich davon zu entfernen. Experten weisen darauf hin, dass Stablecoins wie eine digitale, private Version des Dollars wirken und den Menschen Zugang zum Dollarwert ermöglichen, ohne eine herkömmliche Bank zu benötigen.
Das gesagt, weist die Tatsache, dass Menschen inzwischen in Stablecoins bezahlt werden, auf einen großen Wandel in der Art und Weise, wie Geld weltweit verteilt wird. Anstatt über Banken und altmodische Zahlungssysteme zu gehen, nutzen immer mehr Einzelpersonen und Unternehmen blockchain-basierte Tools. Dies ist eine Veränderung, die Zahlungsverkehr, Bankwesen und sogar die globalen Geldsysteme im nächsten Jahrzehnt grundlegend verändern könnte.
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