Der US-SEC ernennt ehemaligen Chainlink-Exekutivbeamten in die Crypto Task Force

Der US-SEC ernennt ehemaligen Chainlink-Exekutivbeamten in die Crypto Task Force

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Die US-SEC signalisiert eine Verbesserung des Datenschutzes bei der Tokenisierung von Wertpapieren
  • Die SEC hat Taylor Lindman, ehemaliger Geschäftsführer von Chainlink Labs, zum Chief Counsel ernannt.
  • Dies bringt Blockchain-Oracle-Expertise in regulatorische Diskussionen über DeFi und Tokenisierung.
  • Dieser Schritt signalisiert eine mögliche Verschiebung hin zu einer technisch fundierteren Kryptopolitik in den USA.

Die Securities and Exchange Commission (SEC) ernannte Taylor Lindman am 23. Februar 2026 zum Chief Counsel ihrer Crypto Task Force. Als ehemaliger stellvertretender General Counsel bei Chainlink Labs bringt Lindman tiefgehende Expertise in Orakeln und Smart Contracts mit. SEC-Kommissarin Hester Peirce kündigte die Einstellung an und erwartete von seinen Beiträgen zu klareren DeFi- und Tokenisierungspolitiken „Großes Gutes“.

Warum diese Ernennung wichtig ist

Die Ernennung von Lindman in die Crypto Task Force der SEC bringt direkte Branchenerfahrung in eine leitende regulatorische Position. Lindman verbrachte über fünf Jahre bei Chainlink Labs, wo er die Rechtsstrategie leitete, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherte und Oracle-Netzwerke unterstützte, die reale Daten an Blockchains und institutionelle Finanzanwendungen liefern.

Lindman hat Michael Selig ersetzt, der zur Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wechselte, was auf eine bewusste Verschiebung hin zur Einstellung von Talenten hindeutet, die mit dezentraler Infrastruktur vertraut sind. Diese Einstellung stärkt die Fähigkeit der SEC , technisch fundierte Regeln zu erstellen, schließt Wissenslücken in orakelabhängigem DeFi und Tokenisierung und ermöglicht ausgewogenere, effektivere Regulierung.

Lindmans Rolle in der Crypto Task Force

Als Chief Counsel der Crypto Task Force der SEC wird Lindman zu regulatorischen Auslegungen, Compliance und Risikobewertungen dezentraler Technologien beraten, einschließlich Tokenisierung, DeFi-Protokolle, Smart-Contract-Risiken und einer umfassenderen Politik für digitale Vermögenswerte.

Konkret wird Lindman zu Wertpapierklassifikation, Compliance-Rahmenbedingungen, Durchsetzungsrisiken und Richtlinienentwicklung in Tokenisierungsmodellen, DeFi-Protokollen und Smart-Contract-Infrastruktur beraten.

Bemerkenswert ist, dass Lindmans Erfahrung in der Blockchain-Infrastruktur ihn in der Lage versteht, On-Chain-Mechaniken in regulatorische Leitlinien umzusetzen und so Unklarheiten bezüglich tokenisierter Vermögenswerte, DeFi-Compliance und Smart-Contract-Haftung zu verringern.

Umfassendere Auswirkungen auf Web3 und US-Regulierung

Die Krypto-Gesetzgebung im Kongress hat sich trotz früherer Dynamik verlangsamt. So wurde beispielsweise der Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY Act) im Juli 2025 vom Repräsentantenhaus verabschiedet, ist aber bis Februar 2026 weiterhin in den Verhandlungen und Aufzeichnungen des Senatsausschusses festgefahren.

Lindmans Ernennung hilft, das regulatorische Vakuum zu füllen, indem sie es der SEC ermöglicht, interpretative Leitlinien zu Tokenisierung und DeFi herauszugeben. Folglich ermöglicht seine Expertise in Orakeln und Smart Contracts der SEC Crypto Task Force, Regeln für Web3-Netzwerke mit Off-Chain-Daten und Cross-Chain-Interoperabilität zu klären.

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