- Kim prognostiziert, dass Bitcoin bis Februar 2026 angesichts der Fiat-Schwäche auf 276.000 $ steigen könnte.
- Die Skepsis wächst, da Kims bisherige BTC-Ziele, wie 220.000 US-Dollar, nicht eingetreten sind.
- XRP könnte langfristig 1.000 Dollar erreichen, wenn Inflation und Krypto-Akzeptanz sich beschleunigt.
Der weltweit höchste IQ-Inhaber YoungHoon Kim hat erneut für Aufsehen gesorgt, nachdem er Anfang 2026 einen großen Bitcoin-Ausbruch vorhergesagt hat. Kim, der sich selbst als den klügsten Mann der Welt bezeichnet, sagte, Bitcoin könnte bis Februar 2026 auf 276.000 Dollar steigen. Die Prognose legt nahe, dass BTC innerhalb weniger als der aktuelle Stand mehr als verdreifache könnte.
Bemerkenswert ist, dass Kim seine Aussicht mit steigendem globalen Schuldendruck und schwächeren Fiatwährungen in Verbindung brachte, von denen er glaubt, dass sie mehr Kapital in knappe digitale Vermögenswerte treiben könnten. Seine Behauptung kommt zu einer Zeit, in der Bitcoin weiterhin volatil bleibt und eng mit makroökonomischen Schlagzeilen verbunden ist, darunter Inflationsschwankungen, Zinserwartungen und allgemeinere Bedenken hinsichtlich der Währungsstabilität.
Kim strebt 276.000 Dollar an, während die makroökonomischen Risiken wachsen
Kims neuester Call konzentriert sich auf die Idee, dass Fiatwährungen im Laufe der Zeit weiterhin an Kaufkraft verlieren könnten. Daher erwartet er, dass Bitcoin profitiert, wenn Investoren nach alternativen Wertspeichern suchen.
Außerdem verwies er auf die Geschichte von Bitcoin mit starken Trendänderungen, bei denen nach langen Druckphasen schnell große Rallys entstehen können. Dennoch hat Bitcoin in letzter Zeit keinen klaren Schwung gezeigt. Die Coin reagiert weiterhin auf Liquiditätsveränderungen und die Risikobereitschaft der Anleger auf den globalen Märkten.
Erfolgsbilanz wirft trotz Zuversicht Zweifel auf
Kims frühere Preisziele verfehlten jedoch das Ziel. Im November prognostizierte er, dass Bitcoin innerhalb von 45 Tagen 220.000 US-Dollar erreichen würde. Dieser Schritt blieb jedoch aus, und BTC konnte nicht den erwarteten Anstieg liefern.
Als das 45-Tage-Fenster am 2. Januar 2026 ablief, wurde Bitcoin etwa 88.000 US-Dollar gehandelt, nicht 220.000 US-Dollar. Das Ergebnis verfehlte etwa 60 Prozent gegenüber dem prognostizierten Ziel und unterstrich damit die mit kurzfristigen Prognosen verbundenen Risiken.
Trotz dieses Rückschlags hat Kim seinen Fokus nun auf eine langfristige strukturelle These verlagert. Am Dienstag sagte Kim, Bitcoin könnte in einen „jahrzehntelangen Superzyklus“ eintreten.
In einem Beitrag auf X argumentierte Kim, dass der traditionelle vierjährige Zyklus von Bitcoin beendet ist. Anstatt Boom-und-Bust-Muster zu wiederholen, die mit der Halbierung der Ereignisse verbunden sind, behauptete er, der Markt befinde sich in eine verlängerte Wachstumsphase, die durch strukturelle Akzeptanz angetrieben wird.
Kims Sichtweise spiegelt eine breitere Erzählung wider, die unter Branchenvertretern an Bedeutung gewinnt. Binance-Mitbegründer Changpeng „CZ“ Zhao brachte im vergangenen Dezember auf der Bitcoin-MENA-Konferenz ein ähnliches Argument vor und schlug vor, dass das historische Zyklusmodell von Bitcoin möglicherweise nicht mehr anwendbar sei.
XRP-Optimismus trägt zur bullischen Erzählung bei
Neben Bitcoin hat Kim auch langfristig starke Erwartungen an XRP geteilt. Er hat gesagt, dass XRP in den nächsten zehn Jahren unter extremen Bedingungen auf etwa 1.000 Dollar liegen könnte. Zu diesen Bedingungen gehören hohe Inflation und eine große Kapitalrotation in die Kryptomärkte.
Bitcoin handelt derzeit bei etwa 82.899 US-Dollar nach einem moderaten Tagesgewinn. Allerdings bleibt es für die Woche über 7 % niedriger. Folglich steht Kims Vorhersage als eine weitere hochkarätige Erinnerung an die kühnen Erzählungen der Kryptowährung. Dennoch verlangt der Markt weiterhin Beweise durch Kursbewegungen.
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