Die britische Regierung begrenzt Spenden im Ausland und verbietet Krypto-Finanzierung

Die britische Regierung begrenzt Spenden im Ausland und verbietet Krypto-Finanzierung

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Die britische Regierung begrenzt Spenden im Ausland und verbietet Krypto-Finanzierung
  • Das Vereinigte Königreich führt eine jährliche Obergrenze von 100.000 Pfund für politische Spenden von ausländischen Wählern ein.
  • Die britische Regierung verbietet Kryptowährungsspenden, um nicht nachverfolgbare Finanzierung zu verhindern.
  • Die Maßnahmen folgen auf den Ergebnissen der unabhängigen Rycroft-Überprüfung zur Wahleinfluss.

Die britische Regierung führte neue Maßnahmen ein, die darauf abzielen, das demokratische System des Landes vor ausländischem Finanzeinfluss zu schützen. Die Behörden bestätigten, dass Kryptowährungsspenden an politische Parteien verboten werden, bis strengere Vorschriften Transparenz gewährleisten. Die Behörden führten außerdem eine jährliche Obergrenze von 100.000 Pfund für politische Spenden von britischen Staatsbürgern im Ausland ein.

Britische Minister stellten die Reformen am 25. März im Parlament als Teil von Änderungen am Gesetzentwurf zur Vertretung des Volkes vor. Die Beamten erklärten, dass beide Maßnahmen sofort wirksam werden und rückwirkend ab dem Bekanntmachungsdatum relevant sind. Den politischen Parteien und regulierten Gremien wird eine Frist von dreißig Tagen eingeräumt, um alle ihnen während der Zwischenzeit geleisteten illegalen Beiträge zurückzuerstatten.

Politische Spenden im Ausland

Regierungsbeamte führten die Spendenobergrenze ein, nachdem sie Risiken im Zusammenhang mit ausländischen Finanzierungskanälen überprüft hatten. Britische Staatsbürger, die im Ausland leben, bleiben spendenberechtigt, wenn sie weiterhin im britischen Wählerverzeichnis eingetragen sind. Allerdings stellen Untersuchungen zu ausländischen Finanzquellen oft Herausforderungen dar, wenn Behörden versuchen, die Herkunft der Gelder zurückzuverfolgen.

Beamte führten daher eine politische Spendenobergrenze von 100.000 Pfund pro Jahr ein und kontrollierten Transaktionen, einschließlich ausländischer Wahlkredite. Die Regierung erklärte, dass diese Maßnahme die Wahrscheinlichkeit minimiert, dass massive ausländische Gelder in die politischen Aktivitäten des Vereinigten Königreichs gelangen. Die Richtlinie entspricht den Vorschlägen der unabhängigen Rycroft-Überprüfung am 25. März.

Die Ergebnisse der Überprüfung zeigten, dass die Nachverfolgung internationaler Finanzaktivitäten schwierig werden kann, wenn Gelder außerhalb der britischen Zuständigkeit stammen. Laut Vertretern der Regierung soll die neue Obergrenze den Schutz stärken und die rechtliche Beteiligung britischer Staatsangehöriger in anderen Ländern aufrechterhalten. Die Beamten bestätigten, dass die Änderung durch Änderung des im Parlament geprüften Gesetzentwurfs zur Vertretung des Volkes angenommen wird.

Verbot von Krypto-Spenden

Regierungsbeamte führten außerdem ein vollständiges Verbot von Krypto-Spenden an politische Parteien und Kandidaten ein. Die Behörden erklärten, dass digitale Vermögenswerte die wahre Identität der Spender verschleiern könnten und so einen möglichen Weg für versteckten finanziellen Einfluss schaffen könnten. Beamte erklärten, dass das Verbot bestehen bleibt, bis die Regulierungsbehörden stärkere Rahmenbedingungen schaffen, die Transparenz bei kryptobasierten Beiträgen gewährleisten.

Steve Reed, Minister für Wohnungswesen, Gemeinden und Kommunalverwaltung, erklärte, dass der Schutz von Wahlen weiterhin eine Priorität der Regierungspolitik bleibt. Reed zitierte, dass die Behörden ausländische Einmischung und finanzielle Manipulation als Bedrohung für demokratische Verfahren behandeln werden. Das Kryptowährungsverbot wurde von den Behörden als Präventionsmaßnahme bezeichnet, um die Risiken nicht nachverfolgbarer Spenden zu minimieren.

Sicherheitsminister Dan Jarvis betonte außerdem, dass nationale Sicherheitsaspekte ebenfalls ein Faktor bei der Entscheidung seien. Regierungsbeamte führten die Politik auf umfassendere Maßnahmen des im November angekündigten Aktionsplans gegen politische Einmischung und Spionage zurück. Die Behörden erklärten, dass das umfassendere Programm Geheimdienstbriefings für politische Parteien und neue Leitlinien umfasst, um Kandidaten bei der Erkennung verdächtiger politischer Aktivitäten zu helfen.

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