- Trump bezeichnet sich selbst als erster Krypto-Präsident, nachdem er regulatorische Maßnahmen beendet, Krypto aus dem Oval Office gefördert und pro-Krypto-Gesetze (GENIUS und CLARITY Acts) unterzeichnet hat
- Ein auffälliger Trend ist das enorme Wachstum der Digital Asset Trusts (DATs)
- Es besteht die Sorge, dass die Grenze zwischen Regierungspolitik und privatem Profit verschwommen ist
Donald Trump und seine Regierung setzten sich für Krypto in kurzer Zeit grundlegend in der Finanzlandschaft der USA um.
Indem er regulatorische Maßnahmen aggressiv abschafft, positioniert sich Trump als erster Krypto-Präsident, nachdem er Krypto aus dem Oval Office gefördert, pro-Krypto-Gesetze (GENIUS und CLARITY Acts) unterzeichnet und seinen eigenen Memecoin ($TRUMP) gestartet hat.
Seine Unterstützung löste eine Flut spekulativer Trades aus und half, Krypto vom Rand der Finanzwelt in öffentliche Märkte, Aktienmärkte und in die Hände gewöhnlicher Investoren zu bringen.
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Der Aufstieg der Digital Asset Trusts (DATs)
Ein erkennbarer Trend ist das enorme Wachstum der Digital Asset Trusts (DATs). Dies sind Unternehmen, die an der Börse gelistet sind, mit dem Hauptziel, große Mengen an Krypto aufzukaufen. Über 250 börsennotierte Unternehmen halten inzwischen Krypto in ihren Bilanzen. Viele DATs kaufen Bitcoin, aber andere zielen auf riskantere Coins wie Dogecoin.
Ein weiteres großes Entwicklungsfeld ist die Asset-Tokenisierung, also die Umwandlung realer Dinge wie Aktien oder Immobilien in Krypto-Tokens. Unternehmen wie Plume, Kraken und Coinbase wollen es ermöglichen, tokenisierte Aktien rund um die Uhr überall auf der Welt zu handeln und Krypto-Versionen von Farmen oder Rohstoffen zu erstellen.
Hebelwirkung machte den Aufwärtstrend schneller und den Abwärtstrend schärfer
Außerdem war das Kreditieren das, was den Krypto-Boom wirklich angetrieben hat. So nahmen börsennotierte Unternehmen hohe Kredite auf, um Krypto zu kaufen, Händler setzten mehr als 200 Milliarden Dollar in gehebelte Wetten auf zukünftige Preise, und Kredite, die durch Krypto abgesichert sind, erreichten mit 74 Milliarden Dollar weltweit einen Allzeithöchststand.
Dies führte zu einem fragilen System, bei dem kleine Preisrückgänge massive Liquidationen auslösen, was die Verluste deutlich vergrößert.
Die dunkle Seite von Trumps Krypto-Wendung
Der Oktobercrash: Die Risiken der oben genannten Strategien wurden während eines plötzlichen Krypto-Crashs im Oktober deutlich. Es begann, als Trump neue Zölle auf China ankündigte, was dazu führte, dass Bitcoin, Ether und viele andere Münzen gleichzeitig zusammenbrachen. Mindestens 19 Milliarden Dollar an verschuldeten Positionen wurden liquidiert, und 1,6 Millionen Händler wurden an einem einzigen Tag ausgeschaltet.
Sogar große US-Plattformen wie Coinbase erlebten Einfrierungen und Verzögerungen, was einige Investoren daran hinderte, zu verkaufen.
Der ethische Schatten: Dann ist da noch die Tatsache, dass Trump-Familienunternehmen im Zentrum dieses neuen Krypto-Ökosystems stehen, was Interessenkonflikte verursacht.
Zum Beispiel hat das mit Trump verbundene Unternehmen World Liberty Financial seine eigene Münze (WLFI) entwickelt, Trump-Familienmitglieder wie Eric Trump in Spitzenpositionen gesetzt und erhält bei jedem Handel mit WLFI-Token eine Gebühr.
Allerdings wurden bei einigen börsennotierten Kryptofirmen, die mit Trump-Geschäften verbunden sind, kriminelle Probleme aufgedeckt, Führungskräfte treten zurück oder deren Aktienkurs ist um etwa 80 % gefallen.
Das ‚Verschwimmen‘ zwischen Politik und Gewinn: Die Hauptsorge unter den Menschen hier ist, dass die Grenze zwischen Regierungspolitik und privatem Profit verschwommen ist, was potenziell Risikobereitschaft fördert, die zuerst den Insidern zugutekommt.
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