Die New York Times glaubt, Adam Back sei Satoshi, der Schöpfer von Bitcoin

Die New York Times glaubt, Adam Back sei Satoshi, der Schöpfer von Bitcoin

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Das Plädoyer der New York Times für die Rückkehr von Adam als Schöpfer von Bitcoin
  • Die Untersuchung der New York Times wurde vom erfahrenen Reporter John Carreyrou geleitet.
  • Stylometrische Tests zeigten, dass Backs Schrift im Vergleich zu anderen Satoshis eher war.
  • Adam Back bestritt kategorisch, Satoshi zu sein, und sagte, jegliche Ähnlichkeiten seien nur Zufall.

Eine neue Untersuchung der New York Times hat eines der am längsten bestehenden Rätsel der Kryptowährung neu entfacht – wer ist Satoshi Nakamoto, der Schöpfer von Bitcoin?

Nach einem Jahr der Recherche verweist die Studie auf Adam Back, einen britischen Krypto-Experten und frühen Cypherpunk, als die wahrscheinlichste Person. Die Beweise sind jedoch größtenteils Indizienbeweis, und Back sagt immer noch, dass er es nicht ist.

Die Untersuchung unter der Leitung des erfahrenen Reporters John Carreyrou setzt ihr Argument aus technischen, sprachlichen und verhaltensbasierten Hinweisen zusammen.

Haupthinweise

Der erste Hinweis basierte darauf, dass Back 1997 Hashcash ins Leben gerufen hat, ein Proof-of-Work-System, das ausdrücklich im Whitepaper von Bitcoin von 2008 zitiert wird. Damit gehört er zu den wenigen Menschen, deren Arbeit direkt in das Design von Bitcoin eingebettet ist.

Als nächstes folgt Backs Cypherpunk-Hintergrund. Er hielt sich auf denselben kryptographischen E-Mail-Listen auf, auf denen in den 1990er und frühen 2000er Jahren Ideen, die später zu Bitcoin wurden, diskutiert wurden.

Einer der interessantesten Hinweise ist Backs Schreibstil, da das Paper Florian Cafiero (einen Computerlinguisten, der half, die Leute hinter QAnon zu entlarven) hinzuzog, um eine schreibähnliche Analyse von Back durchzuführen.

Die stylometrischen Tests zeigten Berichten zufolge, dass Backs Schrift besser mit der von Satoshi übereinstimmte als die anderer Kandidaten. Hal Finney wurde jedoch sehr knapp Zweiter, sodass die Ergebnisse nicht eindeutig waren.

Außerdem weist die Untersuchung auf ähnliche Sprach-Tics, britisch-englische Formulierungen und darauf, wie Backs Aktivitätszeitlinie mit dem Zeitpunkt übereinstimmt, als Satoshi verschwand.

Die Geschichte erwähnt auch, dass Back von Anfang an direkt dabei war, da Satoshi ihn 2008 kontaktierte. Das macht ihn zu einem der ersten, die je kontaktiert wurden, was die Zeitung als weiteren großen Hinweis sieht.

Backs Verleugnung und Reaktion der Branche

Nachdem der Artikel veröffentlicht wurde, bestritt Adam Back rundweg, Satoshi zu sein. Er sagt, jegliche Ähnlichkeiten seien nur Zufall und lehnt jede Interpretation seines Verhaltens und seiner Vergangenheit als Beweis ab.

Das ist nichts Neues, denn ähnliche Theorien tauchen seit Jahren auf und Back hat sie immer abgelehnt.

Die Kryptobranche hat sich gegen die Geschichte der New York Times entschieden gewehrt. Kritiker sagen, die Beweise seien viel zu dünn und nur Indizienbelege, ohne überprüfbare Beweise. Sie warnten außerdem, dass das Zeigen mit dem Finger auf eine lebende Person ohne echten kryptographischen Beweis sie einem Sicherheitsrisiko oder Online-Angriffen aussetzen könnte.

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