- Fast 3 Milliarden Dollar an Bitcoin- und Ethereum-Optionen liefen ab, was die kurzfristige Volatilität in den Fokus rückte.
- Bitcoin wurde über seinem maximalen Schmerzlevel von 92.000 $ gehandelt, während Optionsdaten Vorsicht signalisierten.
- Die Ethereum-Optionen blieben ausgeglichen, was auf eine Konsolidierung hindeutet, während Händler auf eine Richtung warten.
Fast 3 Milliarden Dollar an Bitcoin- und Ethereum-Optionen sind an diesem Freitag auf Deribit abgelaufen , was kurzfristige Kursbewegungen beeinflussen könnte.
Etwa 2,29 Milliarden Dollar der auslaufenden Verträge sind an Bitcoin gebunden, während etwa 432 Millionen Dollar an Ethereum gebunden sind. Aufgrund der Höhe des Ablaufs beobachten Händler genau, wie sich BTC und ETH in der Nähe wichtiger Preisniveaus verhalten.
Große Optionsabfälle führen oft zu erhöhter Volatilität, da Trader Positionen schließen oder überrollen und Market Maker ihre Absicherungen anpassen, was manchmal zu kurzfristigen Preisschwankungen führt.
Bitcoin handelt über maximalem Schmerzniveau, aber Vorsicht bleibt geboten
Bitcoin wird bei 95.669 $ gehandelt, ein Rückgang von 0,3 % im vergangenen Tag, womit sein wöchentlicher Gewinn auf 5,2 % reduziert wurde. Vor Ablauf der Optionen liegt der Preis deutlich über dem „maximalen Schmerz“-Level von 92.000 $ – dem Preis, bei dem die meisten Optionen wertlos verfallen würden.
Der Handel über diesem Niveau erhöht die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Volatilität, da Händler ihre Positionen vor der Abwicklung anpassen. Obwohl Bitcoin kürzlich aus einer fast zweimonatigen Konsolidierung ausgebrochen ist, deuten Optionsdaten darauf hin, dass der Markt weiterhin vorsichtig bleibt.
Der offene Put-Interest ist höher als bei Calls, mit etwa 14.946 Put-Kontrakten gegenüber 10.024 Calls. Damit liegt das Put-zu-Call-Verhältnis bei etwa 1,39, was zeigt, dass Händler weiterhin mehr auf Abwärtsschutz als auf bullische Wetten fokussiert sind.
Laut Analysten bei Greeks.live wurde die jüngste Preisrallye nicht durch stärkere Derivateaktivitäten gestützt. Das Volumen der Futures bleibt gedämpft, und die implizite Volatilität über die wichtigsten Verfallzeiten hinweg ist weiterhin relativ gering.
Ethereum-Optionen spiegeln einen neutralen Markt wider
Der Optionsmarkt von Ethereum wirkt ausgewogener als der von Bitcoin. ETH wird bei 3.312 $ gehandelt, knapp über dem maximalen Schmerzlevel von 3.200 $. Call- und Put-Open-Interest liegen bei etwa 64.015 bzw. 66.856 Calls, und das resultierende Put-to-Call-Verhältnis liegt bei etwa 1,04.
Dies spiegelt die jüngste Kursentwicklung von Ethereum wider. Trotz eines Zuwachs von 12,8 % im vergangenen Monat hatte ETH Schwierigkeiten, über die Marke von 3.400 US-Dollar auszubrechen. Die Optionsdaten deuten darauf hin, dass Händler vorsichtig und abgesichert bleiben, während sie auf eine klarere Richtung warten.
Institutionelle Aktivitäten begünstigen Bitcoin
Derivatedaten zeigen, dass das institutionelle Interesse an Bitcoin deutlich stärker ist als an Ethereum. Anfang dieser Woche erreichten Bitcoin-Blocktrades etwa 1,7 Milliarden US-Dollar und machten laut Greeks.live über 40 % des täglichen Handelsvolumens aus. Zum Vergleich: Die Ethereum-Blocktrades beliefen sich auf etwa 130 Millionen US-Dollar, also etwa 20 % des Volumens.
Diese Lücke unterstreicht die anhaltende Rolle von Bitcoin als Hauptfokus für institutionelle Händler im aktuellen Marktumfeld.
Was nach dem Verfall passiert
Nachdem die Optionen abgewickelt sind, verlagert sich die Marktaufmerksamkeit von der Verfallspositionierung hin zu Fresh-Spot- und Derivateaktivitäten. Wenn sich die Absicherungen entfalten, kann die Volatilität nachlassen oder kurzzeitig ansteigen.
Die Kursentwicklung nach Ablauf wird stärker durch Spotnachfrage, Futures-Handel und Liquidität angetrieben. Bitcoin könnte klarere Bewegungen erleben, wenn das Volumen zunimmt, während Ethereum aufgrund seiner ausgewogenen Optionspositionierung weiter konsolidieren könnte.
Historisch gesehen ist die Volatilität bei großen Ablaufzeiten nur von kurzer Dauer, wobei Anleger die Ströme nach dem Ablauf beobachten, um zu sehen, ob die jüngsten Gewinne halten oder die Preise in frühere Spannen zurückkehren.
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