Ehemaliges Binance-Personal äußert Bedenken wegen Kryptomanipulation

Ehemaliges Binance-Personal äußert Bedenken wegen Kryptomanipulation, antwortet Yi He

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Ehemaliges Binance-Personal äußert Bedenken wegen Kryptomanipulation
  • Der ehemalige Binance BD Chase behauptet, dass die Kryptopreise hauptsächlich durch Liquidität, Aufmerksamkeit und Token-Struktur bestimmt werden.
  • Er fügte hinzu, dass der Markt keine langfristige Vision habe und sich oft auf kurzfristige Gewinne konzentriert.
  • Binance-Co-CEO Yi He stellte klar, dass Chase keine Listungsbefugnis habe und ausschließlich im Bereich Geschäftsentwicklung tätig sei.

Ein ehemaliges Mitarbeiter der Geschäftsentwicklung von Binance, bekannt als Chase, behauptete, dass Marktmanipulation im Bereich Krypto offen und verbreitet sei, angetrieben von kurzfristigen Gewinnen statt von langfristigem Wert.

Chase äußerte sich während eines YouTube-Interviews mit Yuzheng Sun. Er sagte, die Bewertung von Krypto-Vermögenswerten hänge hauptsächlich von drei Faktoren ab, nämlich Liquidität, Marktaufmerksamkeit und Token-Verteilungsstruktur.

Seiner Ansicht nach bestimmen diese Faktoren die Preisrichtung über einen kurzen bis mittleren Zeitraum von 7 Tagen bis 3 Monate.

Manipulation ist sichtbar

Der ehemalige Binance-Mitarbeiter argumentierte, dass die meisten Teilnehmer nicht auf langfristige Fundamentaldaten schauen. Stattdessen konzentrieren sich Market Maker auf kurzfristige Gewinne. Er sagte, das Fehlen einer klaren Regulierung bei Kryptowährungen, insbesondere weil viele Token nicht als Wertpapiere definiert sind, erlaube offenen Fehlverhalten.

Chase beschrieb die Branche als eine, in der Manipulation deutlich sichtbar ist, und fügte hinzu, dass einige Spieler nicht mehr versuchen, solches Verhalten zu verbergen.

Er sagte, Privatanleger könnten den Tokenwert oft nicht vollständig verstehen, während große Market Maker die Fundamentaldaten ignorieren und hauptsächlich auf Handelssignale und Liquiditätsbedingungen reagieren.

Dies, so argumentierte er, treibt die Märkte in Richtung Spekulation statt langfristiges Wachstum.

Chase teilte außerdem Details zu seiner Rolle und Branchenerfahrung mit. Er sagte, er habe etwa zweieinhalb Jahre bei Binance gearbeitet und mehr als 1.000 Krypto-Projekte überprüft. In dieser Zeit wurden rund 100 Projekte erfolgreich gelistet, mit einer Erfolgsquote von etwa 5 % bis 10 %.

Binance Co-CEO reagiert auf Rolle und Ansprüche

Nach einer umfangreichen Online-Diskussion reagierte Binance-Mitbegründer und Co-CEO Yi He öffentlich. Sie wies die Beschreibung von Chase als Listing Manager mit Entscheidungsbefugnis zurück.

Yi He stellte klar, dass Chase im Bereich Geschäftsentwicklung arbeitet und nicht im Entscheidungsteam für Listing. Sie sagte, die Listing- und Due-Diligence-Einheit arbeite getrennt von der Geschäftsentwicklungsabteilung und kommuniziere nicht direkt mit den Projektteams.

Das Geschäftsentwicklungsteam bearbeitet Verträge und Projektkontakte, entscheidet aber nicht, welche Token gelistet werden. In ihrer Stellungnahme wurde Chase eher als Mittelsmann denn als Autorität für Listungsgenehmigungen beschrieben.

Sie ging auch auf seine Preistheorie ein. Yi He stimmte teilweise zu, dass Liquidität, Marktaufmerksamkeit und Token-Struktur kurzfristige Kursbewegungen beeinflussen. Sie argumentierte jedoch, dass die langfristige Leistung von praktischen Werten wie realem Umsatz, Token-Nutzen und Mechanismen zur Kontrolle des Angebots abhängt.

Ihr zufolge müssen Projekte, die Marktzyklen überstehen, tatsächlich einen wirtschaftlichen Wert bieten, anstatt sich nur auf Markthype zu verlassen. Sie fasste ihre Sichtweise mit der Botschaft zusammen, dass Praktikabilität vorherrschen sollte.

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