- Vitalik Buterin sagt, dass sich frühe Ethereum L2s ausschließlich auf günstigere Transaktionen konzentrierten.
- Alte L2-Designs zwangen für Nutzer einen Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und tiefer Ethereum-Komposabilität.
- Buterin schlägt hybride Rollups vor, die schnelle Sequenzierung mit direkter Ethereum-Integration zur Skalierung kombinieren.
Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat erklärt, dass die ursprüngliche Vision für Ethereum Layer-2-Netzwerke nicht mehr ausreicht, da das Ökosystem in eine reifere Phase der Skalierung und des Anwendungswachstums eintritt.
In einem kürzlich ausführlichen Beitrag argumentierte Buterin, dass frühe L2-Designs auf einer einfachen Idee basierten: Ethereum zu geringeren Kosten zu replizieren. Dieser Ansatz, so sagte er, entspricht nicht mehr den Anforderungen heutiger Nutzer, Entwickler oder der Basisschicht selbst.
„Diese Vision ergibt keinen Sinn mehr. L1 benötigt keine „branded shards“ L2s, da L1 selbst skaliert“, sagte er.
Warum frühe Rollup-Modelle nicht mehr passen
Buterin erklärte, dass die meisten frühen Rollups in zwei Kategorien fallen.
Sequenzierte Rollups basieren auf Off-Chain-Systemen, wie z. B. zentralisierten Sequencern, um Transaktionen zu ordnen. Dieses Modell liefert schnelle Bestätigungen und niedrige Latenz, was es für verbraucherorientierte Anwendungen attraktiv macht.
Basierte Rollups hingegen ordnen Transaktionen direkt auf Ethereum Layer 1. Dies ermöglicht zwar eine starke Komposierbarkeit mit Ethereum, geht aber auf Kosten einer langsameren Leistung.
Laut Buterin ist die Annahme, dass L2s einen dieser Wege wählen müssen, veraltet.
Ein Hybridmodell für die nächste Phase
Buterin skizzierte ein Design, das beide Ansätze kombiniert, sodass Rollups schnell bleiben und periodisch direkt an Ethereum verankert werden, um eine tiefere Komposierbarkeit zu ermöglichen.
Nach diesem Modell würden L2s meist schnell sequenzierte Blöcke erzeugen, aber spezielle Slot-End-Blöcke einführen, die es Ethereum-Entwicklern ermöglichen, L2-Aktivitäten direkt auf Layer 1 einzubauen. Diese Struktur versucht, eine niedrige Latenz zu erhalten und gleichzeitig Transaktionen zu ermöglichen, die über beide Schichten in einer einzigen Operation interagieren.
Die Botschaft, so Buterin, sei klar: L2s müssen sich über günstigere Kopien von Ethereum hinaus weiterentwickeln und stattdessen Architekturen entwickeln, die speziell für spezifische Anwendungsfälle entwickelt wurden.
Es gibt weiterhin Kompromisse
Buterin räumte ein, dass der hybride Ansatz Einschränkungen mit sich bringt. Es erfordert Rollups, um das Reorganisationsrisiko von Ethereum zu akzeptieren, und ist auf fortschrittliche Beweistechnologie angewiesen, um Verzögerungen zu vermeiden. Ein vollständiges permissionless-Blockbuilding ist ebenfalls nicht automatisch und würde zusätzliche Mechanismen auf Ebene 1 erfordern.
Dennoch argumentierte er, dass diese Herausforderungen dem Festhalten an einem Skalierungsmodell vorzuziehen seien, das für eine frühere Wachstumsphase von Ethereum entwickelt wurde.
Branchenausrichtung wächst
Die Kommentare haben im gesamten Ökosystem Anklang gefunden, insbesondere bei Teams, die auf Ethereum aufbauen und argumentieren, dass die Zukunft von L2s in der Differenzierung und nicht in der Duplikation liegt.
Jesse Pollak, ein Ethereum-Builder, sagte: „Künftig können L2s nicht einfach ‚ethereum, sondern günstiger‘ sein.“ Deshalb sind wir von Anfang an jeden Tag aufgetaucht, um neue Nutzer, Entwickler und Apps einzusteigen, die Technologie voranzutreiben und das alles auf eine symbiotische Weise zu tun, die das gesamte Ökosystem wachsen lässt.“
Builders schreiben auch der Ethereum Foundation zu, diese Entwicklung unterstützt zu haben, da Ethereum auf eine mehrschichtige Zukunft zusteuert, in der L2s unterschiedliche und komplementäre Rollen spielen.
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