- Fidelity sagt, dass unklare Krypto-Regeln Broker-Dealer vom Handel und der Verwahrung von Dienstleistungen ausschließen.
- Tokenisierte Vermögenswerte verursachen Verwirrung, riskieren Fehlklassifizierung und potenzielle regulatorische Verstöße für Unternehmen.
- SEC-Regeln schränken die Blockchain-Aufzeichnung für Broker-Dealer ein, im Gegensatz zu heute erlaubten Transferagenten.
Fidelity Investments hat eine Botschaft an die Securities and Exchange Commission: Die Regeln sind gebrochen, die Branche ist bereit, und die Zeit des Wartens ist vorbei.
In einem formellen Schreiben , das am 20. März an die Crypto Task Force der SEC eingereicht wurde, legte das Unternehmen, das Geld für mehr als 50 Millionen Menschen verwaltet, vier konkrete Probleme mit der derzeitigen Regulierung von Krypto-Vermögenswerten auf und erklärte der Behörde genau, wie sie diese beheben kann.
Fidelity sagt im Grunde einem der mächtigsten Finanzregulierer der Welt, dass es zurückgefallen ist und dass echtes Geld, echte Unternehmen und echte Kunden den Preis zahlen.
Das Kernproblem
Im Moment haben Broker-Dealer – die regulierten Zwischenhändler, die im Zentrum der amerikanischen Finanzmärkte stehen – keine klaren Regeln dafür, wie Krypto-Vermögenswerte gekauft, gehalten oder gehandelt werden sollen. Das klingt nach einem kleinen technischen Problem. Das ist es nicht. Das bedeutet, dass Unternehmen wie Fidelity, die Handelsplattformen betreiben, die Millionen von Kunden bedienen, nicht vollständig in den Markt für digitale Vermögenswerte einsteigen können, ohne versehentliche regulatorische Verstöße zu riskieren.
„Eine fortlaufende Anleitung durch das Personal ist entscheidend, um Broker-Dealern zu ermöglichen, Krypto-Vermögenswerte anzubieten, zu verwahren und zu handeln“, schrieb Fidelity.
Die Tokenisierungsfalle
Die Situation wird komplizierter, wenn traditionelle Vermögenswerte wie Aktien und Anleihen auf eine Blockchain verlagert werden, ein Prozess namens Tokenisierung. Wenn das geschieht, kann niemand mit Sicherheit sagen, ob das Ergebnis noch ein reguläres Wertpapier ist oder etwas ganz anderes. Eine falsche Klassifizierung könnte bedeuten, versehentlich ein eingeschränktes Finanzprodukt an jemanden zu verkaufen, der es rechtlich nicht kaufen darf.
Fidelity möchte, dass die SEC klare Regeln veröffentlicht, damit Handelsplattformen genau wissen, womit sie es zu tun haben, bevor sie einen einzelnen Trade ausführen.
Die Lücke in der Aufzeichnung
Hier ist das Detail, das am meisten heraussticht. Die SEC-Regeln erlauben derzeit nicht, dass Broker-Dealer ihre Unterlagen auf einer Blockchain aufbewahren, obwohl eine andere Art von Finanzunternehmen, genannt Transfer Agent, genau das bereits tun durfte. Fidelity hat diese Inkonsistenz direkt angesprochen und die SEC gebeten, sie sofort zu beheben.
Warum das wichtig ist
SEC-Vorsitzender Paul Atkins hat bereits eingeräumt, dass die Einführung von Krypto in den Mainstream-Finanzbereich „die SEC dazu zwingt, gezielte Änderungen ihrer bestehenden Regeln in Betracht zu ziehen.“ Fidelitys Brief ist eine detaillierte Liste dieser Updates, verfasst von einer Firma mit 13.500 Finanzpartnern, die auf die Antwort warten.
Disclaimer: The information presented in this article is for informational and educational purposes only. The article does not constitute financial advice or advice of any kind. Coin Edition is not responsible for any losses incurred as a result of the utilization of content, products, or services mentioned. Readers are advised to exercise caution before taking any action related to the company.