- Das OCCIP des Finanzministeriums startet eine Initiative zum Teilen von Cyberbedrohungen für berechtigte US-Unternehmen für digitale Vermögenswerte.
- Qualifizierte Unternehmen erhalten dieselben umsetzbaren Cybersicherheitsinformationen, die das Finanzministerium bereits mit traditionellen Finanzinstituten teilt.
- Das Finanzministerium erklärt, dass dieser Schritt verantwortungsvolle Innovation digitaler Vermögenswerte unterstützt und auf zunehmende Cyberbedrohungen reagiert.
Das US-Finanzministerium eröffnet ein neues Programm zum Austausch von Cybersicherheitsinformationen für die digitale Asset-Branche, das berechtigten Kryptounternehmen Zugang zu denselben Bedrohungsinformationen verschafft, die sie bereits mit traditionellen Finanzinstituten teilen.
Das Office of Cybersecurity and Critical Infrastructure Protection des Finanzministeriums kündigte die Initiative am 9. April an und erklärte , sie werde qualifizierten US-amerikanischen Digital-Asset-Unternehmen und Branchenverbänden „zeitnahe, umsetzbare Cybersicherheitsinformationen“ bereitstellen.
Das Finanzministerium erklärte, dass die Initiative eine Empfehlung der Arbeitsgruppe des Präsidenten zu digitalen Vermögensmärkten voranbringt und dazu dient, Kryptounternehmen dabei zu helfen, Cyberbedrohungen gegen Kunden und Netzwerke zu identifizieren, zu verhindern und darauf zu reagieren. Das Ministerium fügte hinzu, dass interessierte Unternehmen OCCIP direkt kontaktieren können und dass der Service kostenlos für Einrichtungen erbracht wird, die die Kriterien des Finanzministeriums erfüllen.
Das Finanzministerium erweitert Bank-Grade Bedrohungsinformationen
Das Finanzministerium stellte die Initiative als Erkenntnis dar, dass Unternehmen für digitale Vermögenswerte heute für das gesamte Finanzsystem von größerer Bedeutung sind. Assistant Secretary for Financial Institutions, Luke Pettit, sagte: „Unternehmen für digitale Vermögenswerte sind ein zunehmend wichtiger Teil des US-Finanzsektors, und ihre Widerstandsfähigkeit ist entscheidend für die Gesundheit des gesamten Systems.“
Er fügte hinzu: „Indem das Finanzministerium den Zugang zu denselben hochwertigen Cybersicherheitsinformationen wie traditionelle Finanzinstitute erweitert, trägt es dazu bei, ein sichereres und verantwortungsvolleres Ökosystem digitaler Vermögenswerte zu fördern.“
Das Finanzministerium verknüpfte den Schritt zudem mit seiner Agenda für die digitale Vermögenspolitik. Der Berater des Ministers für digitale Vermögenswerte, Tyler Williams, sagte: „Diese Initiative spiegelt die Prinzipien des GENIUS-Gesetzes wider, indem sie verantwortungsvolle Innovation fördert, die auf starker Cybersicherheit und operativer Resilienz basiert.“ Er fügte hinzu, dass der Zugang zu zeitnahen Informationen über Cyberbedrohungen unerlässlich sei, da digitale Vermögenswerte stärker in das Finanzsystem integriert werden.
Das Finanzministerium weist auf steigenden Bedrohungsdruck hin
Das Cybersicherheitsteam des Finanzministeriums sagte, das Programm reagiere auf eine Bedrohungsumgebung, die immer aggressiver wird. Der stellvertretende Assistant Secretary für Cybersicherheit, Cory Wilson, sagte: „Cyberbedrohungen, die digitale Plattformen ins Visier nehmen, zunehmen an Häufigkeit und Komplexität.“
Er fügte hinzu: „Diese Initiative erweitert den Zugang zu umsetzbaren Bedrohungsinformationen, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Verteidigung zu stärken, Risiken zu reduzieren und effektiver auf Vorfälle zu reagieren.“
Die offizielle Ankündigung legte nicht näher an, welche Kategorien von Kryptounternehmen in Frage kommen, abgesehen davon, dass das Programm für berechtigte US-Digital-Asset-Unternehmen und Branchenorganisationen offensteht, die die Kriterien des Finanzministeriums erfüllen. Das lässt noch mehr Details darüber übrig, wie breit die Branchenausbreitung in der Praxis sein wird.
Rollout erscheint angesichts einer breiteren Cyberpolitik-Debatte
Das Timing ist bemerkenswert. Der Haushaltsvorschlag des Weißen Hauses für das Haushaltsjahr 2027 sieht eine Kürzung von 707 Millionen Dollar für CISA vor und sagt, die Behörde solle sich wieder auf die Kernaufgaben konzentrieren.
Dieser Kontrast wird wahrscheinlich Aufmerksamkeit erregen. Das Finanzministerium baut gleichzeitig die Cyber-Koordination mit dem Kryptosektor aus, während die Regierung versucht, eine weitere große bundesstaatliche Cybersicherheitsbehörde zu verkleinen. Dennoch ist die Botschaft des Finanzministeriums eindeutig: Digital-Asset-Unternehmen sind inzwischen wichtig genug, um direkte, banknahe Cyber-Bedrohungsinformationen aus Washington zu erhalten.
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