- Maxine Waters stellt die Zustimmung der Fed zu Krakens Zugang zum US-Zahlungssystem infrage.
- Kraken wurde das erste Kryptounternehmen, das direkten Zugang zum Zahlungssystem der Federal Reserve erhielt.
- Die Gesetzgeber suchen Klarheit darüber, ob Kraken Kerndienste wie Fedwire und FedACH nutzen kann.
Die US-Abgeordnete Maxine Waters hat Fragen zur Entscheidung der Federal Reserve von Kansas City aufgeworfen, ein Sonderkonto für Kraken Financial zu genehmigen.
Die Genehmigung ermöglicht es Kraken, einer von Wyoming zugelassenen Special Purpose Depository Institution, Zugang zum Zahlungssystem der Federal Reserve. Es ist das erste Mal, dass ein Kryptounternehmen diesen Zugang erhält.
Waters argumentiert, dass die Entscheidung möglicherweise keine klare rechtliche Grundlage hat. Der Begriff „Konto mit begrenztem Zweck“ taucht weder im Bundesrecht noch in den eigenen Kontenzugangsrichtlinien der Federal Reserve auf.
Der Umfang des Zugangs bleibt unklar
Das Kernproblem ist, was Kraken mit diesem Account eigentlich machen kann. Die Fed von Kansas City hat diese Details nicht bekannt gegeben und verweist auf Vertraulichkeit. Dieser Mangel an Transparenz ist heute ein großes Problem.
Waters fragt, ob das Unternehmen Zugang zu wichtigen Fed-Diensten wie FedACH, Fedwire, FedCash oder Wertpapierabwicklungssystemen haben kann. Sie stellte außerdem infrage, ob Grenzen für Überziehungen, Salden oder Liquiditätsnutzung gelten.
Wenn Kraken breiten Zugang hat, würde das dem Unternehmen ermöglichen, Zahlungen direkt abzuwickeln, ohne auf traditionelle Banken angewiesen zu sein. Wenn der Zugang eingeschränkt ist, kann die praktische Auswirkung begrenzt sein.
Ablauf und Aufsicht in Überprüfung
Waters hinterfragt außerdem, wie die Genehmigung zustande kam. Sie fragte, ob die Kansas City Fed mit dem Federal Reserve Board, anderen regionalen Banken oder Regierungsbeamten koordiniert habe, bevor sie Zugang gewährt.
Sie bat um Details darüber, ob äußere Einflüsse eine Rolle gespielt haben. Das Konto wurde am 4. März für eine einjährige Laufzeit genehmigt, mit Einschränkungen, die an Krakens Geschäftsmodell und Risikoprofil gebunden sind.
Kraken wurde als Tier-3-Entität eingestuft, was bedeutet, dass es die strengste Überprüfungsstufe durchlief. Eine formelle Antwort der Kansas City Fed ist bis zum 10. April 2026 zu erwarten.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Entscheidung fällt, während die Regulierungsbehörden weiterhin Regeln für den Zugang zu den Zahlungsschienen der Federal Reserve gestalten.
Die Federal Reserve hatte kürzlich die Öffentlichkeit um eine neue Art von Zahlungskonto gebeten, wobei die Konsultation im Februar 2026 geschlossen wurde. Die Kraken-Genehmigung kam kurz darauf, bevor ein endgültiges Framework veröffentlicht wurde.
Gleichzeitig suchen andere Kryptounternehmen ähnlichen Zugang. Frühere Versuche, einschließlich des Antrags der Custodia Bank, wurden abgelehnt.
Interessanterweise unterstützen Krypto-Firmen und Beamte in Wyoming diesen Schritt. Sie sehen darin einen Schritt hin zur Integration digitaler Asset-Infrastruktur in das US-Finanzsystem.
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