- Stablecoin-Belohnungsregeln stehen kurz vor der Veröffentlichung, während die Gesetzgeber die Formulierungen des CLARITY Act verfeinern.
- Coinbase und Branchenverbände entwerfen Gegenvorschläge, um die Belohnungsgrenzen anzupassen.
- Gesetzgeber überarbeiten DeFi-Bestimmungen, um den Schutz für Entwickler zu stärken.
US-Gesetzgeber bereiten sich darauf vor, neue gesetzliche Formulierungen zu Stablecoin-Rendite- und Belohnungsstrukturen zu veröffentlichen, da Meinungsverschiedenheiten zwischen politischen Entscheidungsträgern und Branchenakteuren weiterhin die Richtung des vorgeschlagenen Krypto-Rahmens prägen.
Laut Eleanor Terrett plant das Büro von Thom Tillis, nächste Woche detaillierte Bestimmungen zu veröffentlichen, während die Gespräche mit den Interessengruppen andauern. Der erwartete Entwurf soll klarstellen, wie Stablecoin-Belohnungen im Rahmen des umfassenderen CLARITY Act strukturiert werden können.
Branchenwiderstand gegen Belohnungsbeschränkungen
Die geplante Veröffentlichung folgt auf Bedenken, die von großen Kryptofirmen, darunter Coinbase, bezüglich früherer Vorschläge geäußert wurden, die einer begrenzten Gruppe von Branchenvertretern vorgelegt wurden. Diese Diskussionen enthielten Bestimmungen, die einschränken würden, wie Unternehmen Belohnungen mit Stablecoin-Beständen ausgeben.
Konkret führt der Vorschlag Berichten zufolge eine weitreichende Begrenzung der Belohnungsmechanismen ein, indem Auszahlungen auf Leerstände verboten werden und nur aktivitätsbasierte Anreize erlaubt sind. Diese Anreize dürfen nicht den traditionellen Bankeinlagenzinsen ähneln.
David Duong, Global Head of Investment Research bei Coinbase, erklärte, dass Branchenakteure eine formelle Antwort koordinieren. Der Gegenantrag zielt darauf ab, gezielte Überarbeitungen zu skizzieren, die darauf abzielen, die Belohnungsfunktionalität zu erhalten und gleichzeitig Kundenschutzbedenken anzugehen.
Gesetzgebungskoordination und laufende Verhandlungen
Die Entwicklung erfolgt, nachdem Senator Tillis und Angela Alsobrooks eine Vereinbarung mit dem Weißen Haus getroffen haben, um Formulierungen zu Stablecoin-Belohnungen im CLARITY Act aufzunehmen. Die Vereinbarung soll Spannungen zwischen traditionellen Bankinstituten und Krypto-Unternehmen darüber lösen, wie solche Belohnungen reguliert werden sollten.
Gleichzeitig bestätigte Tim Scott, Vorsitzender des Bankenausschusses des Senats, dass Gespräche zwischen dem Weißen Haus, republikanischen Abgeordneten und den Demokraten laufen. Er wies darauf hin, dass die Bemühungen darauf ausgerichtet sind, gemeinsam vereinbarte Formulierungen abzuschließen, die das Gesetz durch den Gesetzgebungsprozess bringen könnten.
DeFi-Bestimmungen und Entwicklerschutzmaßnahmen
Separat sprach Cynthia Lummis Bedenken hinsichtlich dezentraler Finanzbestimmungen im Gesetz an. Sie reagierte auf Behauptungen, dass bestimmte Abschnitte die im Blockchain Regulatory Certainty Act festgelegten Schutz schwächen könnten, der darauf ausgelegt ist, nicht-verwahrende Entwickler zu schützen.
Lummis erklärte, dass die jüngsten Änderungen von Titel 3 des CLARITY Act darauf abzielen, den Schutz für Entwickler und DeFi-Teilnehmer zu stärken. Sie betonte, dass Gesetzgeber beider Parteien in den letzten Wochen daran gearbeitet hätten, die Bestimmungen zu überarbeiten, um rechtliche Klarheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Unterstützung für dezentrale Innovation beizubehalten.
Verwandt: Brian Armstrong setzt 19 % Stablecoin-Umsatz vor den Clarity Act
Disclaimer: The information presented in this article is for informational and educational purposes only. The article does not constitute financial advice or advice of any kind. Coin Edition is not responsible for any losses incurred as a result of the utilization of content, products, or services mentioned. Readers are advised to exercise caution before taking any action related to the company.