- Gold und Silber erreichten Rekordhochs, während Bitcoin zurückbleibt, was Bedenken über sichere Hafen aufwirft.
- Bitcoin hat Vertrauens- und Vertrautheitslücken, was die Nachfrage in Risiko-Phasen begrenzt.
- Gewinnnahme und langfristige Rotation wirken wie ein „stiller IPO“ und begrenzen die Gewinne von Bitcoin.
Gold stieg am Donnerstag auf ein neues Allzeithoch und setzte seine Rallye fort, während die Anleger weiterhin auf traditionelle sichere Zufluchtsorte setzten. Das Metall stieg um 2,14 % auf über 4.900 US-Dollar pro Unze, während Silber um 3,7 % über 96 US-Dollar pro Unze stieg. Bitcoin bewegte sich jedoch in die entgegengesetzte Richtung und verlor, als die breitere Wertspeicherdebatte wieder in den Mittelpunkt rückte.
Bitcoin wurde bei 89.208 $ gehandelt, was einem Rückgang von 0,95 % in den letzten 24 Stunden und 6,32 % in der Woche entspricht. Der Rückgang ließ den Vermögenswert zurück, während Edelmetalle starke Gewinne verzeichneten. Als sich die Preislücke vergrößerte, stellten Marktbeobachter die Frage, ob Bitcoin in Phasen makroökonomischen Stresses noch mit Gold konkurrieren könne.
Goldstärke hebt Bitcoins Schwachstelle hervor
Peter Schiff argumentierte, dass Gold und Silber nun auf Rekordhochs liegen, da der Dollar schwächer wird. Er sagte außerdem, dass Bitcoin-Inhaber mit versteckten Kosten rechnen müssen. Er behauptete, dass sie anderswo Gewinne verpassen, während Bitcoin nicht mithalten kann.
Darüber hinaus hat der Kontrast die Skepsis bezüglich des Timings von Bitcoin als defensivem Asset verstärkt. Manche Investoren behandeln es immer noch wie einen High-Beta-Trade statt wie digitales Hard Money. Folglich kann diese Wahrnehmung die Nachfrage während Risiko-Off-Phasen begrenzen.
Bitcoin lebt immer noch von Vertrauen und Erzählung
Ein Web3-Entwickler, Lancaster.ETH, wies auf den Unterschied in der Vertrautheit der Investoren zwischen den beiden Vermögenswerten hin. Er schlug vor, dass Gold gewinnt, weil die Märkte es verstehen und ihm vertrauen. Er sagte außerdem, dass Bitcoin für viele Käufer noch in einer Lernphase befinde.
Außerdem stellte er den Verkaufsdruck eher als Verhaltensfrage denn als strukturellen Fehler dar. In unsicheren Momenten kaufen Investoren oft das, was sich bewährt erscheint. Daher erlebt Bitcoin schnellere Ausstiege, wenn die Angst steigt.
Jim Bianco, Leiter von Bianco Research, stellte ebenfalls infrage, ob die Adoptionsgeschichte von Bitcoin weiterhin den Kauf antreibt. Er schlug vor, der Markt brauche ein neues Thema. Er argumentierte, dass die jüngsten Schlagzeilen die Kursentwicklung nicht mehr beeinflussen.
ETFs, Gewinnmitnahme und der „stille IPO“-Effekt
Eric Balchunas von Bloomberg widersprach und hob den längeren Trend von Bitcoin hervor. Er stellte fest, dass Bitcoin in den 20 Monaten vor seinem Oktober-Höchststand um etwa 300 % gestiegen ist. Bemerkenswert ist, dass diese Art von Rallye oft zu einer Konsolidierung statt zu sofortiger Fortsetzung führt.
Balchunas brachte die Pause auch mit Gewinnnahme durch langfristige Inhaber in Verbindung. Er beschrieb den Prozess als stillen Börsengang, da frühe Investoren nach Jahren abwechseln. Folglich kann dieses Angebot das Aufwärtspotenzial begrenzen, selbst wenn die langfristige Nachfrage erhalten bleibt.
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