- Der Abgeordnete Raghav Chadha schlägt das ‚Tokenisierungsgesetz‘ vor, um das Teileigentum an hochwertigen Vermögenswerten zu ermöglichen.
- Die Gesetzgebung zielt darauf ab, Gewerbeimmobilien und Infrastruktur für Investoren der Mittelschicht zu erschließen.
- Der Vorschlag sieht eine regulatorische Sandbox vor, um mit RWA-Hubs wie Singapur und Hongkong zu konkurrieren.
Das indische Parlament eröffnete eine entscheidende Debatte über die Zukunft des Vermögensbesits, als der Abgeordnete Raghav Chadha die Regierung offiziell aufforderte, ein eigenes Tokenisierungsgesetz einzubringen. Der Vorschlag zielt darauf ab, Blockchain-Technologie zu nutzen, um den Zugang zu hochwertigen Vermögenswerten für Haushalte mit mittlerem Einkommen des Landes zu demokratisieren.
Chadhas Pitch konzentriert sich auf Fraktionierung, bei der teure physische Vermögenswerte wie Gewerbeimmobilien, Infrastrukturprojekte und geistiges Eigentum in digitale Token umgewandelt werden. Dieser Mechanismus ermöglicht es Investoren, kleine, erschwingliche Anteile von Vermögenswerten zu kaufen, die zuvor nur für ultrareiche oder große Institutionen zugänglich waren.
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Durchbrechen der ‚High Net Worth‘-Barriere
Die indische Mittelschicht ist stark auf Sparkonten, Festgelder und Investmentfonds angewiesen. Diese Optionen bieten jedoch oft eine begrenzte Exposition gegenüber wachstumsstarken Vermögenswerten.
Daher hebt der Tokenisierungsvorschlag eine Lücke im aktuellen Finanzsystem hervor. Durch die Ermöglichung von Teileigentum könnten digitale Token Haushalten ermöglichen, an Vermögenswerten teilzunehmen, die zuvor für Institutionen reserviert waren.
Darüber hinaus könnten tokenisierte Vermögenswerte eine schnellere Liquidität im Vergleich zu herkömmlichen Immobilien- oder Infrastrukturinvestitionen bieten. Investoren benötigen keine Makler oder lange Abwicklungsfristen.
Darüber hinaus könnten transparente digitale Aufzeichnungen das Vertrauen verbessern und die Transaktionskosten senken. Befürworter argumentieren, dass dieses Modell mit Indiens umfassendem Vorstoß zur finanziellen Demokratisierung übereinstimmt.
Regulatorische Klarheit und globale Kapitalüberlegungen
Chadha betonte die Notwendigkeit maßgeschneiderter Gesetzgebung, anstatt bestehende Gesetze anzupassen. Seinen Ausführungen zufolge benötigt Indien einen klaren rechtlichen Rahmen und einen regulatorischen Sandkasten. Solche Maßnahmen könnten kontrollierte Experimente ermöglichen und gleichzeitig Investoren schützen. Daher könnten politische Entscheidungsträger Risiken vor einer großflächigen Einführung beobachten.
Neben der inländischen Inklusion hat der Vorschlag auch internationale Auswirkungen. Klare Regeln zur Asset-Tokenisierung könnten globales Kapital anziehen, das regulierte Märkte sucht. Finanzzentren wie Singapur, die VAE und Hongkong erforschen bereits ähnliche Rahmenbedingungen. Daher läuft Indien Gefahr, ohne entschlossene politische Maßnahmen zurückzufallen.
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