- Japans oberste Finanzaufsichtsbehörden versuchen, den ersten Spot-Krypto-ETF seit zwei Jahren zu genehmigen.
- Nomura Holdings und SBI Holdings gehören zu den Unternehmen im Land, die voraussichtlich Krypto-ETFs auf den Markt bringen.
- Japan gehörte 2025 laut Chainalysis zu den 20 besten globalen Ländern bei der Krypto-Adoption.
Japan steht kurz davor, im Jahr 2028 seine ersten Spot-Krypto-Exchange-Traded Funds (ETFs) zu haben. Laut einem Bericht von Nikkei versucht Japan, den Vereinigten Staaten bei der Regulierung des Kryptomarktes zu folgen, um die Mainstream-Akzeptanz zu fördern und die Steuererhebung zu erhöhen.
Japanische Regulierungsbehörden beobachten Krypto
Laut dem Bericht plant die Financial Services Agency (FSA), Kryptowährungen bereits ab 2028 zu ihrer Liste der für ETFs geeigneten Vermögenswerte hinzuzufügen. Der Bericht stellte fest, dass die FSA versucht, die Kryptowährungsregeln im Land zu verschärfen, um Investoren zu schützen.
Die Genehmigung der Spot-Krypto-ETFs beginnt mit den besten digitalen Vermögenswerten, angeführt von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), XRP, Cardano (ADA) und Dogecoin (DOGE). Mehrere Finanzgruppen im Land, angeführt von SBI Holdings, waren in der Vergangenheit mit der Kryptowährungsbranche verbunden.
Die steigende Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten in Japan hat die FSA dazu veranlasst, ihre Bereitschaft zu signalisieren, Krypto in ETF-Listen aufzunehmen. Daher werden in den folgenden Jahren mehrere Spot-Krypto-ETFs an der Tokyo Stock Exchange (TSE) gelistet.
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Warum jetzt?
Japan folgt den Vereinigten Staaten bei der Regulierung von Krypto-Vermögenswerten eng an. Darüber hinaus werden in den Vereinigten Staaten mehrere Krypto-ETFs gehandelt, wobei Bitcoin über mehr als 113 Milliarden US-Dollar an Gesamtvermögen verfügt.
Unter Präsident Donald Trump hat die Vereinigten Staaten die Legalisierung von Krypto-Vermögenswerten beschleunigt. So hat beispielsweise die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) im September 2025 durch die Einführung der generischen Notierungsstandards die Hürden für die Zulassung von Spot-Krypto-ETFs beseitigt.
Die japanischen und US-Behörden haben zusammengearbeitet, um ihre Wirtschaft anzukurbeln. So begrüßte beispielsweise Japans Finanzminister Satsuki Katayama die Entscheidung der USA, den Yen über die Federal Reserve Bank of New York zu kaufen.
Größeres Ganzes
Japan hat sich durch klare regulatorische Rahmenbedingungen zu einem Krypto-Zentrum in Asien entwickelt. Laut dem globalen Krypto-Adoptionsindex von Chainalysis für 2025 belegte Japan Platz 19, was mit Platz 35 höher als China, aber niedriger ist als Russland mit Platz 10 und Südkorea auf Platz 15.

Die FSA hat Bitcoin und Ethereum als digitale Vermögenswerte definiert und sind daher durch den Payment Services Act (PSA) reguliert. Daher müssen Krypto-Unternehmen, die in Japan tätig sein wollen, nach den strengen Regeln des FSA reguliert werden.
Unterdessen plant die FSA, 2026 einen Gesetzentwurf beim Parlament zu prüfen und einzureichen, um Änderungen der Krypto-Vorschriften einzuführen. Zuvor plante die FSA, den aktuellen progressiven Steuersatz auf einzelne Krypto-Gewinne zu ändern, der bis zu 55 % erreichen kann, um durch einen Pauschalsteuersatz von etwa 20 % zu ersetzen.
Daher wird die FSA dazu beitragen, mehr institutionelle Investitionen in Japan anzuziehen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
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