Japans Anleiherenditen erreichten ein 27-Jahres-Hoch: Greifen Stablecoins ein?

Japans Anleiherenditen erreichten ein 27-Jahres-Hoch: Greifen Stablecoins ein?

Last Updated:
Japans Anleiherenditen erreichten ein 27-Jahres-Hoch: Greifen Stablecoins ein?
  • Japans Anleiherenditen erreichten ein 27-Jahres-Hoch, was auf mögliche weitere Zinserhöhungen der BOJ hindeutet.
  • Steigende Renditen könnten japanische Investoren anziehen und den Yen sowie die globalen Renditen ankurbeln.
  • Stablecoins wie USDT, USDC und DAI bleiben stabil, könnten aber mit lokalen Nachfragerückgängen rechnen.

Die Rendite japanischer Zehnjähriger Staatsanleihen stieg gerade auf 2,12 %, das höchste seit 1999. Warum ist das wichtig? Denn es könnte eine grundlegende Veränderung in Japans Geldpolitik bedeuten. Die Bank of Japan (BOJ) deutet nun an, dass sie die Zinssätze weiter erhöhen könnte, falls Löhne und Preise weiter steigen.

Dies geschieht nach der Zinserhöhung der BOJ im Dezember 2025 auf 0,75 %, dem größten Anstieg seit 30 Jahren, da die Inflation hartnäckig über 2 % bleibt.

Warum achten Investoren darauf?

Japanische Investoren halten einen großen Teil der globalen Vermögenswerte wie US-Staatsanleihen und Unternehmensanleihen. Wenn also die japanischen Anleiherenditen steigen, könnte Geld zurück nach Japan fließen. Das könnte:

  • Steigern Sie die globalen Anleiherenditen
  • Stärkung des Yen
  • Beeinflusst riskantere Vermögenswerte wie Aktien und Kryptowährungen

Stablecoins wie Tether (USDT), USD Coin (USDC) und DAI haben bisher kaum Auswirkungen gespürt. Sie handeln immer noch mit etwa 1 US-Dollar, und ihre Reserven befinden sich größtenteils in sicheren Vermögenswerten wie US-Staatsanleihen und Bargeld.

Aber könnte sich das ändern? Möglich. Hier ist der Grund:

  • Die Nachfrage nach Stablecoins könnte in Japan sinken, wenn lokale Anleihen attraktiver werden
  • Die Devisenvolatilität könnte zunehmen, wenn japanische Investoren Geld nach Hause bringen
  • Die globale Risikostimmung könnte sich verschieben und sich auf die Krypto- und DeFi-Märkte auswirken

Stablecoins treten auf den japanischen Markt ein

Japan beginnt, den Anstieg der Stablecoins mit Yen zu erleben. Das Tokioter Startup JPYC gab im Oktober 2025 den ersten Stablecoin mit Yen-Pegging heraus, und Shinsei Trust and Banking plant, 2026 einen solchen zu starten. Mehrere Megabanken experimentieren ebenfalls mit Stablecoins für institutionelle Zwecke.

JPYC deckt seine Coins derzeit mit einer 50:50-Mischung aus Bankeinlagen und Staatsanleihen ab, mit dem Ziel, den Anleiheanteil auf 80 % zu erhöhen. CEO Noritaka Okabe ist der Ansicht, dass Stablecoin-Emittenten zu großen Käufern von Staatsanleihen werden könnten, was dazu beiträgt, die Stabilität zu erhalten, während die BOJ ihre Anleihekäufe reduziert.

Die Grenzen und Risiken von Stablecoins

Experten warnen, dass Stablecoins Einschränkungen haben. Der Ökonom Eiji Taniguchi erklärt , dass Stablecoins in der Regel in kurzfristige Anleihen investieren, sodass sie große Käufer langfristiger Schulden nicht ersetzen können. Marktanalyst Yuya Hasegawa fügte hinzu, dass sichere und liquide Vermögenswerte für Stablecoin-Reserven unerlässlich sind, was ihre Investitionsmöglichkeiten einschränkt.

Verwandt: Hier sind 26 Gründe, 2026 optimistisch gegenüber Krypto zu sein: Experten enthüllen

Disclaimer: The information presented in this article is for informational and educational purposes only. The article does not constitute financial advice or advice of any kind. Coin Edition is not responsible for any losses incurred as a result of the utilization of content, products, or services mentioned. Readers are advised to exercise caution before taking any action related to the company.


CoinStats ad