JPMorgan erhält zur Jahresmitte Zustimmung zum US-Kryptomarktgesetz

JPMorgan erhält zur Jahresmitte Zustimmung zum US-Kryptomarktgesetz

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JPMorgan erhält zur Jahresmitte Zustimmung zum US-Kryptomarktgesetz
  • JPMorgan sieht die Genehmigung des CLARITY Act zur Jahresmitte als potenziellen Katalysator für die Kryptomärkte im zweiten halben Halbjahr.
  • Das Gesetz würde die Aufsicht zwischen SEC und CFTC aufteilen und so die Einhaltung großer Token erleichtern.
  • Stablecoin-Rendite und Interessenkonfliktregeln bleiben zentrale Hürden in den Senatsgesprächen.

JPMorgan-Analysten haben berichtet, dass die US-Gesetzgebung zur Kryptomarktstruktur bis zur Jahresmitte genehmigt werden könnte und möglicherweise als positiver Katalysator für die digitalen Vermögensmärkte in der zweiten Jahreshälfte dienen könnte.

In einem aktuellen Bericht unter der Leitung des Geschäftsführers Nikolaos Panigirtzoglou erklärte die Bank, dass auch wenn die Krypto-Stimmung schwach bleibt, der Fortschritt beim vorgeschlagenen regulatorischen Rahmen, allgemein bekannt als CLARITY Act, Klarheit schaffen könnte, die das operative Umfeld der Branche neu gestaltet.

Das Repräsentantenhaus hat den Gesetzentwurf vorangebracht, während die Diskussionen im Senat andauern. Laut den Analysten würde das Gesetz, falls es verabschiedet wird, das, was sie als „Regulation by enforcement“ bezeichneten, klarere Aufsichtsgrenzen festlegen und eine stärkere institutionelle Beteiligung fördern.

Wichtige Bestimmungen könnten die Aufsicht neu definieren

Ein zentrales Merkmal des vorgeschlagenen Rahmens ist die Klassifizierung von Token entweder als digitale Rohstoffe, die von der Commodity Futures Trading Commission reguliert werden, oder als digitale Wertpapiere, die von der Securities and Exchange Commission überwacht werden.

Die Analysten stellten fest, dass diese Unterscheidung die Compliance-Anforderungen für große Token erleichtern könnte. Eine Großvaterklausel würde es bestimmten ETF-gebundenen Vermögenswerten, darunter XRP, Solana, Litecoin, Hedera, Dogecoin und Chainlink, erlauben, unter die Aufsicht der CFTC und nicht unter Wertpapierregulierung zu fallen.

Das Gesetz würde außerdem eine Schonfrist einführen, die es neuen Projekten erlaubt, jährlich bis zu 75 Millionen US-Dollar ohne vollständige SEC-Registrierung zu sammeln, während auf Dezentralisierung hingearbeitet wird. Darüber hinaus konnten Token, die zunächst als Wertpapiere verkauft wurden, in den Warenstatus übergehen, sobald sie als ausreichend dezentralisiert und nicht mehr unter Managementkontrolle standen. JPMorgan sagte, ein solcher Weg könnte den Sekundärhandel ausweiten und den institutionellen Zugang über traditionelle Brokerage-Kanäle erleichtern.

Das Gesetz legt zudem Registrierungs- und Verwahrungsstandards für Krypto-Intermediäre fest und ermöglicht es Institutionen wie BNY Mellon und State Street, digitale Vermögenswerte direkt zu verwahren. Außerdem wird klargestellt, dass tokenisierte Wertpapiere weiterhin bestehenden Wertpapiergesetzen unterliegen, ein Schritt, der laut Analysten die Tokenisierungsbemühungen von Unternehmen beim Aufbau entsprechender Infrastruktur unterstützen könnte.

Stablecoin-Debatte und Marktimplikationen

Zwei Fragen werden noch verhandelt. Eine Frage ist, ob Stablecoin-Emittenten den Inhabern eine Rendite anbieten könnten, ein Vorschlag, der von Kryptofirmen unterstützt, aber von Banken abgelehnt wird, da sie potenzielle Einlagenabflüsse und Risiken der finanziellen Stabilität anführen.

Der zweite konzentriert sich auf Interessenkonfliktbestimmungen, wobei die Demokraten Beschränkungen für krypto-bezogene Finanzaktivitäten mit hochrangigen Regierungsbeamten und deren Familien fordern. Das Weiße Haus hat geschlossene Treffen zwischen Vertretern der Industrie und Banken abgehalten, während die Gespräche andauern.

Weitere Bestimmungen umfassen Ausnahmen für Miner, Validatoren und Entwickler von Broker-ähnlichen Berichterstattungen während der Entwicklung, Steuerbefreiungen für kleine Transaktionen bei Krypto-Zahlungen sowie eine geklärte steuerliche Behandlung durch Staking. JPMorgan wies außerdem darauf hin, dass das Gesetz die institutionelle Präferenz gegenüber tokenisierten Einlagen gegenüber Stablecoins verschieben könnte.

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