JPMorgan sieht Bitcoin mit 77.000 $ Unterstützung finden und wird bei Krypto für 2026 optimistisch

JPMorgan sieht Bitcoin mit 77.000 $ Unterstützung finden und wird bei Krypto für 2026 optimistisch

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Krypto-Crowd ist bärisch, BTC führt zurück: Ist es ein Dead Cat-Bounce?
  • JPMorgan Chase sieht Bitcoin-Unterstützung nahe seinen Produktionskosten von 77.000 Dollar trotz des jüngsten Ausverkaufs.
  • Die Bank erwartet stärkere institutionelle Ströme, die 2026 eine breitere Krypto-Erholung vorantreiben werden.
  • Analysten sagen, dass das langfristige Aufwärtspotenzial intakt bleibt, auch wenn die Märkte mit extremer Angst konfrontiert sind.

Während die anhaltende Bitcoin-Korrektur die Investoren erschüttert, verfolgt JPMorgan Chase eine langfristige Perspektive und prognostiziert ein vielversprechendes Jahr 2026, das von stärkeren institutionellen Strömen angeführt wird.

Bemerkenswert ist, dass Bitcoin derzeit bei 66.100 $ gehandelt wird, was einem Rückgang von 1,63 % im vergangenen Tag entspricht. Unterdessen glaubt der Wall-Street-Gigant, dass Bitcoin Unterstützung bei seinen geschätzten Produktionskosten finden könnte, die derzeit etwa 77.000 Dollar liegen, selbst wenn die Preise deutlich unter diesem Niveau liegen.

Bitcoin rutscht unter die Produktionskosten

Bitcoin ist im vergangenen Monat um mehr als 30 % gefallen und wurde kürzlich bei 60.000 US-Dollar gehandelt, im Zuge des historischen Ausverkaufs in der vergangenen Woche. Die führende Kryptowährung liegt derzeit 47 % unter ihrem Allzeithoch und wird zum Zeitpunkt der Redaktion bei 66.100 US-Dollar gehandelt.

Auch die Marktkapitalisierung digitaler Vermögenswerte ist stark gefallen, von 4,1 Billionen US-Dollar auf etwa 2,3 Billionen US-Dollar.

Laut JPMorgan-Analysten unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou liegen die geschätzten Produktionskosten von Bitcoin, die historisch als „weicher Preisunterboden“ angesehen wurden, nun bei etwa 77.000 US-Dollar, obwohl einige Schätzungen zuvor eher 87.000 US-Dollar geschätzt hatten.

Die Bank weist darauf hin, dass bei einem längeren Handel unter diesem Niveau teurere Miner möglicherweise zum Offline-Verfahren gezwungen werden könnten. Dies könnte jedoch die Gesamtproduktionskosten senken und im Laufe der Zeit eine sich selbst korrigierende Dynamik schaffen.

Institutionelle Flüsse zur Erholung 2026

Trotz schwacher Stimmung und „extremer Angst“ hält JPMorgan einen positiven Ausblick für 2026 bei. Die Bank erwartet, dass der nächste Anstieg hauptsächlich von Institutionen und nicht von Privathändlern oder digitalen Wertanleihen angetrieben wird.

Regulatorische Klarheit in den Vereinigten Staaten, einschließlich möglicher Fortschritte bei Gesetzgebungen wie dem Clarity Act, könnte die erneuten Kapitalzuflüsse weiter unterstützen.

Dieser Wandel hin zur institutionellen Führung erfolgt, während ETF-Abflüsse, nachlassende Einzelhandelsnachfrage und erzwungene Abschuldung an den Terminmärkten zum jüngsten Abschwung beigetragen haben.

Bitcoin vs. Gold: Eine langfristige Neubewertung?

JPMorgan argumentiert außerdem, dass sich die relative Attraktivität von Bitcoin im Vergleich zu Gold verbessert hat.

Die Überperformance von Gold seit letztem Oktober, kombiniert mit steigender Goldvolatilität, hat Bitcoin auf volatilitätsbereinigter Basis immer attraktiver erscheinen lassen. Die Analysten hoben hervor, dass das Bitcoin-zu-Gold-Volatilitätsverhältnis auf Rekordtiefs gefallen ist.

Mit Goldinvestitionen aus dem Privatsektor (ohne Zentralbankbestände), die auf etwa 8 Billionen US-Dollar geschätzt werden, schlug JPMorgan vor, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin deutlich steigen müsse, um ihr entsprechend zu entsprechen. In einem solchen Szenario könnte der implizite langfristige Preis 266.000 US-Dollar erreichen.

Die Bank betonte, dass dies keine kurzfristige Prognose sei, und bezeichnete sie als unrealistisch für das laufende Jahr. Allerdings wird die Zahl als Spiegelbild des potenziellen Aufwärtspotenzials von Bitcoin über einen mehrjährigen Zeitraum dargestellt, sobald die negative Stimmung nachlässt und der Vermögenswert als Absicherung wieder an Beliebtheit gewinnt.

Der Markt steht weiterhin unter Druck

Kurzfristig bleiben die Kryptomärkte fragil, mit dem Fear & Greed Index bei 8. Bitcoin hat einen Großteil seiner bisherigen Gewinne nach der Wahl aufgehoben, und Marktstressmetriken zeigen erhöhte Kapitulationssignale.

Dennoch legt JPMorgans Haltung nahe, dass unter der Volatilität die institutionelle Überzeugung erhalten bleibt. Zum Beispiel sind Bernsteins Analysten weiterhin zuversichtlich, dass Bitcoin in diesem Jahr einen Höchststand von 150.000 Dollar erreichen könnte.

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