- Kalifornien führt DFAL ein, um landesweit Kryptofirmen zu lizenzieren und zu überwachen.
- Ab dem 9. März können Unternehmen eine DFAL-Lizenz beantragen, mit einer Bewerbungsfrist bis zum 1. Juli 2026.
- DFAL schreibt Rücklagen, Offenlegungen und strenge Geldautomaten-Kryptolimits von 1.000 $ vor.
Kalifornien hat begonnen, sein Digital Financial Assets Law (DFAL) einzuführen, eines der umfassendsten landesweiten Krypto-Regulierungsrahmen in den Vereinigten Staaten. Es gibt den Regulierungsbehörden die Befugnis, Unternehmen zu lizenzieren und zu überwachen, die Krypto-Dienstleistungen für Kalifornier anbieten, mit einer endgültigen Lizenzfrist bis zum 1. Juli 2026.
Ab dem 9. März 2026 können Unternehmen über das nationale Lizenzsystem eine DFAL-Lizenz beantragen. Beamte empfehlen, dass Unternehmen die Anforderungen prüfen und am 23. März an einer Schulung teilnehmen, um sich vorzubereiten.
Das Digital Financial Assets Law, das 2023 unterzeichnet wurde, wird nun aktiv umgesetzt. Es verlangt, dass jede Krypto-Börse, jeder Verwahrungsdienst, jeder Stablecoin-Emittent oder ein ähnliches Unternehmen vor dem Betrieb eine kalifornische staatliche Lizenz bekommt.
Unternehmen müssen strenge Regeln einhalten, wie viel Geld sie halten, was sie Kunden mitteilen, wie sie Betrug verhindern und wie sie ihre Cybersicherheit haben. Regulierungsbehörden haben außerdem die Befugnis, lizenzierte Unternehmen zu inspizieren und zu prüfen.
Verbraucherschutz
Ein großer Teil des Gesetzes konzentriert sich auf den Verbraucherschutz. Lizenzierte Unternehmen müssen genügend Bargeld zur Verfügung haben, um Kundenabhebungen zu decken, jede Kryptowährung vor der Listung prüfen und Gebühren, Versicherungen sowie potenzielle Risiken für Nutzer klar offenlegen.
Darüber hinaus legt das Gesetz neue Regeln für Stablecoins fest. Unternehmen können sie nicht anbieten, es sei denn, sie erfüllen bestimmte Standards für Reserven und ermöglichen es den Nutzern, sie sicher einzulösen.
Darüber hinaus unterliegen Krypto-Geldautomaten und -kiosken nun strengeren Regeln. Betreiber müssen jeden Standort registrieren, tägliche Kundentransaktionen auf 1.000 US-Dollar begrenzen, nicht mehr als 15 % Gebühren verlangen und klare Quittungen sowie Offenlegungen bereitstellen. Jeder Kiosk, der nach Juli 2026 noch ohne Lizenz betrieben wird, muss geschlossen werden.
Potenzielle Auswirkungen in den USA
Mehrere jüngste Entwicklungen machen Kaliforniens Umzug besonders aktuell. Zum Beispiel sind Stablecoins mittlerweile über 300 Milliarden Dollar wert, was Druck auf die Regulierungsbehörden ausübt, sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß abgesichert und transparent sind.
Außerdem verschärfen staatliche und bundesstaatliche Behörden die Krypto-Regeln, da immer mehr große Institute einsteigen und ETF-Zuflüsse steigen. Da Kaliforniens wirtschaftliche Größe enorm ist und viele Kryptounternehmen landesweit tätig sind, könnte die Einhaltung der staatlichen Regeln die Standards in den USA prägen.
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