- Kanada verlor im Februar 83.900 Arbeitsplätze, wodurch die Arbeitslosenquote auf 6,7 % stieg, da die Vollzeitbeschäftigung zurückging.
- Der Arbeitsplatzverlust verteilt sich auf verschiedene Sektoren: Dienstleistungen sanken um 56.000 und die Güterindustrie um 28.000, während die Jugendarbeitslosigkeit auf 14,1 % stieg.
- Bitcoin hielt sich trotz schwacher Arbeitsmarktdaten nahe dem 72.000-Dollar-Niveau, während Händler die Möglichkeit langsamerer Zinserhöhungen einschätzten.
Der kanadische Arbeitsmarkt verzeichnete im Februar eine starke Schrumpfung, da die Beschäftigung laut Daten von Statistics Canada um 83.900 Stellen zurückging. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,7 %, was auf schwächere Einstellungsbedingungen in mehreren Sektoren zurückzuführen ist. Bitcoin-Händler beobachten daher die Beschäftigungsindikatoren. Daten aus großen Volkswirtschaften wie Kanada und den Vereinigten Staaten können die Liquiditätserwartungen prägen.
Kanada verliert 83.900 Arbeitsplätze, während die Arbeitslosigkeit auf 6,7 % steigt
Ökonomen hatten nach dem Rückgang im Januar mit einem moderaten Zuwachs von etwa 10.000 Arbeitsplätzen gerechnet. Stattdessen zeigten die Daten einen der stärksten Arbeitsplatzverluste außerhalb der Pandemie der letzten Jahre, was Bedenken hinsichtlich des wirtschaftlichen Momentums auslöste.
Der Rückgang war größtenteils auf einen starken Rückgang der Vollzeitstellen zurückzuführen. Statistics Canada berichtete, dass im Laufe des Monats 108.000 Vollzeitstellen verschwanden, während die Teilzeitbeschäftigung größtenteils unverändert blieb. Auch die Beschäftigung im privaten Sektor ist geschwächt. Unternehmen reduzierten die Gehaltsabrechnungen um 73.000 Stellen, was den Druck auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erhöhte.
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Arbeitsplatzverluste verbreiten sich über Branchen und Regionen hinweg
Dienstleistungsproduzierende Sektoren verloren im Februar etwa 56.000 Arbeitsplätze. Unterdessen haben die Güterindustrie weitere 28.000 Stellen abgebaut. Der Groß- und Einzelhandel verzeichnete den größten Rückgang in den Dienstleistungssektoren. Die Branche verlor etwa 18.000 Arbeitsplätze und setzte einen Abwärtstrend fort, der Ende letzten Jahres begann.
Auch die Fertigungs- und Bausektoren reduzierten die Lohnabrechnungen und meldeten im Laufe des Monats einen Gesamtverlust von mehr als 21.000 Arbeitsplätzen. Regionale Daten zeigten, dass Quebec den stärksten Beschäftigungsrückgang verzeichnete. Die Provinz verlor etwa 57.000 Arbeitsplätze, was die Arbeitslosenquote auf 5,9 % steigerte. Auch British Columbia meldete einen Rückgang von etwa 20.000 Stellen. Unterdessen sank die Arbeitslosenquote in Manitoba leicht, weil einige Arbeitnehmer die Arbeitswelt verließen, anstatt eine Anstellung zu finden.
Auch die Jugendbeschäftigung verschlechterte sich im Februar. Etwa 47.000 Arbeitsplätze verschwanden unter Beschäftigten im Alter von 15 bis 24 Jahren, was die Jugendarbeitslosenquote auf 14,1 % steigerte. Der durchschnittliche Stundenlohn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %. Ökonomen stellten fest, dass der Anstieg teilweise auf den Verlust niedriger bezahlter Arbeitsplätze zurückzuführen sei und nicht auf ein breites Lohnwachstum.
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Bitcoin- und Kryptomärkte folgen makroökonomischen Signalen
Makroökonomische Daten beeinflussen die digitalen Vermögensmärkte oft, da Investoren die Zinserwartungen beobachten. Schwache Arbeitsmarktdaten können die Prognosen für die Zentralbankpolitik verändern. Anfang März führten enttäuschende Beschäftigungszahlen in den Vereinigten Staaten zu Volatilität im Bitcoin-Handel. Der Vermögenswert fiel im Februar kurzzeitig auf 70.000 US-Dollar, als die Märkte die wirtschaftlichen Risiken neu bewerteten.
Ein schwächerer Arbeitsmarkt könnte Erwartungen an zukünftige Zinssenkungen fördern. Allerdings verlaufen die unmittelbaren Reaktionen manchmal in die entgegengesetzte Richtung. Investoren könnten die Risiko-Aktiva-Belastung verringern, wenn die Rezessionssorgen zunehmen.
Der Arbeitsbericht für Februar erscheint in einer Phase breiterer wirtschaftlicher Unsicherheit. Daher reagieren die digitalen Vermögensmärkte weiterhin auf makroökonomische Signale zusammen mit Entwicklungen in der Kryptobranche.
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