Kein nativer Krypto-Handel auf X, trotz des Buzz um intelligente Cashtags

Kein nativer Krypto-Handel auf X, trotz des Buzz um intelligente Cashtags

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Kein nativer Krypto-Handel auf X, trotz des Buzz um intelligente Cashtags
  • Nikita Bier bestätigt, dass X’s Smart Cashtags Live-Kryptopreise und -Charts zeigt.
  • Nutzer können auf Kaufen/Verkaufen tippen, aber Trades erfolgen über externe Broker, nicht auf X.
  • Diese Funktion vertieft die Finanzintegration und verhindert, dass X als Kryptobörse fungiert.

Gerüchte, dass X kurz davor steht, integrierten Krypto-Handel einzuführen, wurden nach einer Klarstellung durch den Produktleiter des Unternehmens zurückgefahren. Die Spekulationen begannen, als Beiträge behaupteten, X werde bald seinen mehr als einer Milliarde Nutzern erlauben, Bitcoin und andere Kryptowährungen direkt in der App mit einer Funktion namens „Smart Cashtags“ zu handeln.

Der Hype folgte auf Kommentare von Xs Produktchef Nikita Bier, die sagte, Smart Cashtags werde in den kommenden Wochen auf den Markt kommen. Mit der Funktion können Nutzer auf Ticker-Symbole tippen, um Live-Preise, Charts und andere Finanzdaten für Aktien und Krypto einzusehen.

Bier stellte jedoch klar, dass X keine Handelsausführung übernehmen oder als Broker agieren wird. Stattdessen stellt die Plattform lediglich Finanzdaten-Tools und Links zu externen Diensten bereit.

Datentools, kein direkter Handel

Laut der Klarstellung wird Smart Cashtags in erster Linie als Informationsschicht innerhalb der X-Zeitleiste fungieren. Nutzer werden in der Lage sein:

  • Live-Preisfeeds ansehen
  • Zugriffsdiagramme und Vermögensdaten
  • Nutze Buy/Sell-Optionen, die zu Drittanbieter-Brokern oder Börsenpartnern weiterleiten

Jegliche tatsächliche Handelsausführung erfolgt außerhalb der Plattform über externe Dienste. Das anfängliche Missverständnis entstand durch Beiträge, in denen behauptet wurde, Nutzer könnten „Trades direkt in der X-App ausführen.“

Bier widerlegte diese Interpretation und betonte, dass zwar der Handel innerhalb der Zeitlinie initiiert werden könne, die Ausführung jedoch nicht von X selbst verarbeitet werde.

Bedenken hinsichtlich Spam und Missbrauch

Bier sprach auch breitere Bedenken darüber an, wie Krypto-Integrationen das Nutzererlebnis beeinflussen könnten. Er merkte an, dass er zwar eine breitere Krypto-Akzeptanz auf X unterstützt, aber bestimmte Anwendungen, die Spam, koordinierte Razzien oder Belästigung fördern, die Plattform untergraben.

Er warnte, dass schlecht gestaltete Krypto-Funktionen „das Erlebnis für Millionen von Menschen erheblich verschlechtern könnten, nur um einige wenige zu bereichern.“

Einen Schritt zur „Alles-App“

Trotz der Klarstellung stellt die Einführung von Smart Cashtags immer noch einen bedeutenden Schritt in Xs Entwicklung hin zu einem Finanz- und Informationszentrum dar.

Indem Echtzeit-Marktdaten direkt in Gespräche eingebettet werden, vertieft X seine Integration von Finanzen und sozialen Medien, ohne die regulatorischen und operativen Belastungen eines Brokers zu übernehmen.

Der Krypto-Handel auf X bleibt von Partnern gesteuert, wobei die Plattform eher als Gateway als als Ausführungsplattform fungiert.

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