- Warren bittet die OCC, die Überprüfung des mit Trump verbundenen Antrag der World Liberty Financial Bank einzustellen.
- Der Abgeordnete warnt, dass eine Zustimmung dem Präsidenten indirekt die Regulierung seines eigenen Krypto-Geschäfts ermöglichen könnte.
- Stablecoin USD1 und der GENIUS Act verschärfen die Bedenken hinsichtlich von Konflikten und regulatorischen Einflüssen.
Während der Kongress sich auf eine große Abstimmung im Ausschuss zur Kryptoregulierung vorbereitet, zieht Elizabeth Warren eine klare Linie.
Der Senator aus Massachusetts fordert das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) auf, die Überprüfung eines Bankantrags im Zusammenhang mit Donald Trump auszusetzen, bis er alle finanziellen Konflikte mit ihm, seiner Familie und dem Unternehmen vollständig desinvestiert und beseitigt hat.
Im Zentrum der Kontroverse steht World Liberty Financial, ein Kryptounternehmen, das von Trump und seinen beiden Söhnen mitbegründet wurde. Das Unternehmen hat einen Antrag gestellt, eine nationale Treuhandbank zu gründen, die sich auf Stablecoin-Dienstleistungen konzentriert, gerade während der Kongress über neue Regeln für den Kryptomarkt debattiert.
Warum Warren sagt, dies sei ein Wendepunkt
Warren argumentiert, dass das Timing nicht schlechter sein könnte. Der aktuelle Entwurf des Gesetzes zur Struktur des Kryptomarktes, der im Ausschuss behandelt wird, behandelt Trumps persönliche Krypto-Konflikte nicht, selbst wenn sein Unternehmen die Zustimmung eines Regulators sucht, der letztlich dem Präsidenten unterstellt ist.
Ihre Warnung ist deutlich: Die Genehmigung des Antrags jetzt könnte das öffentliche Vertrauen weiter schädigen und die OCC selbst in einen beispiellosen Konflikt bringen.
In einem Brief an Rechnungsprüfer Jonathan Gould sagte Warren, die Fragen, die sie im letzten Jahr aufgeworfen hatte, seien nicht länger „hypothetisch“. Damals lehnte die OCC eine Stellungnahme ab, da World Liberty Financial nicht unter ihrer Aufsicht stand. Jetzt ist es das.
Ein Präsident, der sein eigenes Geschäft reguliert?
Warren sagt, die Situation sei historisch – und alarmierend.
Wenn die OCC die Banklizenz der Kanzlei genehmigt:
- Die Behörde würde Regeln schreiben, die direkt die Rentabilität von Trumps Unternehmen beeinflussen
- Die OCC würde die Gesetze gegen dasselbe Unternehmen überwachen und durchsetzen
- Der Regulator würde dies tun, während er im Ermessen des Präsidenten tätig ist
„Im Grunde“, argumentiert Warren, würde der Präsident zum ersten Mal in der US-Geschichte seine eigene Finanzfirma leiten.
Der Stablecoin-Winkel
World Liberty Financial startete 2024 und brachte im März 2025 einen Stablecoin namens USD1 heraus. Später im selben Jahr verabschiedete der Kongress den GENIUS Act, der die OCC zum Hauptregulator der bundeslizenzierten Stablecoin-Emittenten machte – ein Gesetz, das Trump selbst unterzeichnete.
Im Juli 2025 lehnte Warren das Gesetz ab und warnte, dass es Präsidenten oder ihre Familien nicht daran hindere, von Stablecoins zu profitieren. Sie sagt, der aktuelle Antrag von World Liberty Financial beweise, dass diese Besorgnis berechtigt war.
Sie und andere demokratische Senatoren warnten zudem darüber, dass 1 US-Dollar in hochkarätigen internationalen Geschäften verwendet werden könnte, und argumentierten, dass dies einen neuen Weg für ausländisches Geld in mit Trump verbundenen Unternehmen schaffe.
Warrens langjähriger Krypto-Kreuzzug
Dieser jüngste Schritt passt in ein vertrautes Muster. Warren hat das Jahr 2025 damit verbracht, Trumps Krypto-Aktivitäten aggressiv ins Visier zu nehmen.
Sie hat gewarnt, dass Trumps Stablecoin Risiken für die nationale Sicherheit darstellt, den Kongress der Korruptionsförderung beschuldigt und bundesstaatliche Untersuchungen zu Trump-bezogenen Kryptoplattformen gefordert.
Am 16. Dezember bat Warren Scott Bessent und Pam Bondi, eine bundesstaatliche Untersuchung zu Trumps Krypto-Aktivitäten einzuleiten. Sie verwies auf PancakeSwap und dessen Rolle bei der Förderung von Trump-bezogenen Tokens sowie auf Berichte, die behaupten, die Plattform habe Gelder handhabt, die mit nordkoreanischen Hackern verbunden sind.
Warren fordert von der OCC eine schriftliche Zusage, die Überprüfung des Antrags der Kanzlei zu verschieben, bis Trump sich vollständig zurückzieht, mit einer Frist bis zum 20. Januar 2026.
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