- Südkorea leitet eine Untersuchung ein, die sich auf mutmaßliche Manipulation der Kryptowährungspreise richtet.
- Das neue Gesetz über digitale Vermögenswerte zielt darauf ab, die Transparenz und den Schutz der Anleger zu verbessern.
- Die Behörden planen strengere Cybersicherheitsregeln und Geldstrafen bei finanziellen IT-Ausfällen.
Die Finanzaufsichtsbehörde Südkoreas kündigte Pläne an, eine gezielte Untersuchung der Manipulation von Kryptowährungspreisen im Rahmen einer umfassenderen Initiative zur Stärkung der Aufsicht über den Sektor der digitalen Vermögenswerte einzuleiten. Die Initiative wurde in der politischen Agenda 2026 des Finanzaufsichtsdienstes (FSS) des Landes dargelegt, der darauf abzielt, die Markttransparenz zu verbessern und Investoren zu schützen.
Beamte erklärten , die Untersuchung werde sich auf Handelspraktiken konzentrieren, die verdächtigt werden, Preise zu verfälschen, darunter koordinierte Großvolumen-Transaktionen, Manipulationen bei Einzahlungs- oder Auszahlungsaussetzungen auf Börsen sowie plötzliche Massenkäufe, die darauf abzielen, die Preise stark nach oben zu treiben.
Der Regulator plant außerdem, verdächtige Handelsaktivitäten zu überwachen, die über automatisierte Handelssysteme und Social-Media-Kampagnen durchgeführt werden, die irreführende Informationen verbreiten.
Neuer Rechtsrahmen und Offenlegungsregeln in Vorbereitung
Neben den Durchsetzungsmaßnahmen haben die Behörden ein Vorbereitungskomitee eingerichtet, um die Einführung des bevorstehenden Basic Digital Asset Act zu unterstützen. Die Gruppe wird an der Festlegung von Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit Token-Ausgaben und Börsennotierungen arbeiten sowie Lizenz- und Aufsichtsverfahren für Anbieter digitaler Vermögenswerte und Stablecoin-Emittenten entwickeln.
Die Regulierungsbehörden beabsichtigen außerdem, die Gebührenstrukturen der Börse zu überprüfen und die Transparenzregeln zu verbessern, um fairen Wettbewerb zu fördern und Anlegern besser informierte Entscheidungen zu ermöglichen.
Stärkere Maßnahmen gegen Finanzkriminalität
Der Plan 2026 umfasst umfassendere Maßnahmen zur Bekämpfung von Finanzkriminalitäten, die die Öffentlichkeit betreffen, wie illegale Transaktionen und Voice-Phishing. Die Behörden erwägen die Schaffung eines gemeinsamen Ermittlungsrahmens mit spezialisierten Justizpolizeieinheiten, um schneller auf Finanzbetrugsfälle zu reagieren.
Darüber hinaus werden Finanz- und Telekommunikationsunternehmen Daten teilen, um Früherkennungssysteme zu unterstützen, die von künstlicher Intelligenz betrieben werden und darauf abzielen, potenzielle Betrugsschemata zu identifizieren, bevor sie große Verluste verursachen. Die Regierung überprüft außerdem Maßnahmen, die Entschädigungsprogramme für Opfer von Voice-Phishing ermöglichen könnten.
Strengere Cybersicherheitsregeln für Finanzunternehmen
Finanzinstitute werden unter dem neuen politischen Rahmen strengere Anforderungen an Cybersicherheit erfahren. Unternehmen können bei größeren IT-Ausfällen mit finanziellen Strafen belegt werden, während Führungskräfte eine größere Verantwortung für die Aufrechterhaltung starker Sicherheitsstandards tragen.
Was das in einfachen Worten bedeutet
- Regulierungsbehörden werden verdächtigen Krypto-Handel untersuchen, der die Preise manipulieren könnte.
- Neue Offenlegungs- und Lizenzierungsregeln werden für Unternehmen digitaler Vermögenswerte vorbereitet.
- Die Behörden verstärken die Maßnahmen gegen Betrug, einschließlich Voice-Phishing-Betrügereien.
- Finanzunternehmen werden strengere Cybersicherheitsregeln und mögliche Geldstrafen bei IT-Fehlern erhalten.
Insgesamt signalisiert Südkoreas jüngster regulatorischer Vorstoß eine härtere Haltung gegenüber dem Missbrauch des Kryptomarktes, mit klarem Fokus auf Transparenz, Anlegerschutz und systemische Risikoreduktion.
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