Mastercard übernimmt BVNK, um On-Chain-Zahlungen mit Fiat Rails zu verbinden

Mastercard übernimmt BVNK, um On-Chain-Zahlungen mit Fiat Rails zu verbinden

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  • Mastercard übernimmt BVNK, um Stablecoin- und Cross-Chain-Zahlungsdienste auszubauen.
  • Das BVNK-Abkommen ermöglicht es Mastercard, Blockchain-Zahlungen mit Fiat-Netzwerken zu verbinden.
  • Klarere Vorschriften und Interoperabilität treiben Mastercards Vorstoß nach skalierbaren Lösungen für digitale Währungen voran.

Mastercard dringt noch tiefer in die digitale Finanzen vor, indem es BVNK für bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar erwirbt, darunter 300 Millionen Dollar an Erfolgszahlungen. Der Deal ist darauf ausgelegt, Stablecoin-Transaktionen auf Blockchains mit traditionellen Fiat-Zahlungssystemen zu verknüpfen und den Geldfluss schneller und reibungsloser zu gestalten.

Die Übernahme könnte Mastercard auch ermöglichen, tokenisierte Einlagen und programmierbare Zahlungen über verschiedene Netzwerke hinweg zu verwalten. Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der Finanzinstitute ein wachsendes Interesse an digitalen Vermögenswerten zeigen und nach Lösungen suchen, die sowohl reguliert als auch interoperabel für ihre Kunden sind.

Mastercard und BVNK Unite Digital Payments

Die BVNK-Plattform, die 2021 gestartet wurde, hat eine robuste Infrastruktur im Bereich Stablecoins und Cross-Chain-Zahlungen aufgebaut. Heute können Nutzer Zahlungen über verschiedene Blockchain-Netzwerke in mehr als 130 Ländern senden und empfangen.

Mit der Technologie von BVNK und dem Mastercard-Netzwerk zielt es darauf ab, einen sicheren, zuverlässigen und konformen Zugang zu digitalen Währungsdiensten weltweit zu gewährleisten.

„Wir erwarten, dass die meisten Finanzinstitute und Fintechs mit der Zeit digitale Währungsdienste anbieten werden, sei es mit Stablecoins oder tokenisierten Einlagen“, sagte Jorn Lambert, Chief Product Officer von Mastercard. „Wir möchten sie und ihre Kunden mit einem erstklassigen, hochkonformen und interoperablen Angebot unterstützen.“

Innovation im Zahlungsbereich vorantreiben

Die Übernahme unterstreicht Mastercards Bemühungen, digitale Währungen in Zahlungen einzuführen. Immer mehr Krypto-Wallets nutzen inzwischen Karten, um digitale Vermögenswerte mit traditionellen Ausgaben zu verbinden. Stablecoins und tokenisierte Einlagen könnten auch P2P-Überweisungen, B2B-Transaktionen und das Treasury-Management vereinfachen.

Das Netzwerk von Mastercard zielt darauf ab, Interoperabilität zu unterstützen und den Nutzern Flexibilität zu bieten, anstatt sie in ein einziges Ökosystem zu binden. Darüber hinaus könnten schnellere, programmierbare Zahlungen helfen, langjährige Ineffizienzen an den Kapitalmärkten zu beheben.

Marktwettbewerb und regulatorischer Kontext

BVNK hatte auch das Interesse von Coinbase geweckt, das eine Übernahme über 2 Milliarden Dollar mit BVNK in Erwägung zog. Die Gespräche wurden jedoch abgebrochen, sodass Mastercard die Übernahme vornehmen konnte.

Abgesehen vom Business Case erfolgt die Übernahme zu einer Zeit, in der es in mehreren Ländern klare regulatorische Richtlinien zur Nutzung digitaler Währungen gibt. Das bedeutet, dass Mastercard nun in der Lage ist, skalierbare digitale Währungsdienste anzubieten und gleichzeitig sein Crypto Partner Program auszubauen.

Jesse Hemson-Struthers, CEO von BVNK, sagte: „Dieser Deal vereint komplementäre Fähigkeiten, um die Zukunft des Geldes zu definieren und zu gestalten.“ Die Transaktion soll voraussichtlich noch vor Jahresende abgeschlossen werden, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung.

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