Merz warnt, dass der schwache Dollar die Exporte belastet, und fordert den digitalen Euro

Merz warnt, dass der schwache Dollar die Exporte belastet, und fordert den digitalen Euro

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Merz warnt, dass der schwache Dollar die Exporte belastet, und fordert den digitalen Euro
  • Ein starker Euro im Vergleich zum Dollar macht deutsche Waren für globale Käufer teurer.
  • Kleinere Unternehmen, die sich nicht leicht gegen Währungsschwankungen schützen können, haben es noch schlimmer.
  • Die Europäische Zentralbank strebt Berichten zufolge die Einführung des digitalen Euro bis 2029 an.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat öffentlich erklärt, dass er sich Sorgen macht, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro schwach bleibt, wobei der Wechselkurs manchmal über 1,20 Dollar liegt.

Seiner Ansicht nach belastet dies die deutsche Wirtschaft, die auf Exporte angewiesen ist, eine große zusätzliche Belastung und ist besonders schwierig für kleinere Unternehmen, die sich nicht leicht vor Währungsschwankungen schützen können.

Wenn der Euro im Vergleich zum Dollar stark ist, macht das Produkte aus Deutschland für ausländische Käufer teurer. Dies beeinträchtigt ihre Fähigkeit, preislich mit Waren aus den USA und anderen Ländern zu konkurrieren, was die bereits durch Handelsspannungen und chinesischen Wettbewerb verursachten Herausforderungen verschärft.

Der fallende Wert des US-Dollars ist ein großes Thema in Europa und beeinflusst die Gespräche bei der Europäischen Zentralbank über zukünftige politische Maßnahmen, wie etwa eine Zinsänderung zur Unterstützung der Wirtschaft, während die Inflation nachlässt.

Der Ruf nach einem digitalen Euro

Als Reaktion auf die Währungssituation haben Bundeskanzler Merz und Finanzminister Lars Klingbeil ihre starke Unterstützung für die Beschleunigung der Schaffung eines digitalen Euro erklärt . Sie argumentieren, dass ein digitaler Euro dazu beitragen könnte, die Währung weltweit zu stärken, Europas Bedarf an dem US-Dollar zu verringern und der Region in Zukunft mehr Kontrolle über ihr Geld zu geben.

Ihre Äußerungen erfolgen, während die politischen Diskussionen innerhalb der EU über die digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) und die Rolle des digitalen Euro im europäischen Finanzrahmen zunehmen.

Die Diskussion beinhaltet Kritiker und Branchenstimmen, die darüber streiten, wie es gestaltet werden sollte, Datenschutz, Auswirkungen auf das Bankensystem und wie bald es starten könnte, wobei die Europäische Zentralbank Berichten zufolge eine Einführung bis 2029 anstrebt.

Merz bezeichnete den digitalen Euro als einen zentralen Bestandteil von Europas Plan, global wettbewerbsfähig zu bleiben und weniger von Schwankungen in den Währungen anderer Länder betroffen zu sein. Seine Sichtweise entspricht den jüngsten Bemühungen der Europäischen Zentralbank, weltweit eine stärkere Nutzung des Euro zu fördern.

Trotz anhaltender Bedenken hat die europäische Wirtschaft Ende 2025 ein moderates Wachstum verzeichnet, obwohl der stärkere Euro weiterhin die Exporte erschwert. Exporte sind für das Wachstum in Deutschland und der EU sehr wichtig. Experten sagen, dass die Europäische Zentralbank sich unter Druck gesetzt fühlen könnte, ihre Politik zu ändern, um der Wirtschaft zu helfen und die Inflation auf Kurs zu halten, falls der Euro weiter stärker wird.

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