- Meta hat das Ziel, im zweiten H2 2026 Drittanbieter-Stablecoins über Facebook, WhatsApp und Instagram zu integrieren.
- Das Unternehmen wird kein eigenes Token ausgeben, sondern sich stattdessen auf Anbieter wie USDC verlassen.
- Das Angebot an Stablecoins hat 300 Milliarden Dollar überschritten und bietet eine größere Liquidität als während der Libra-Ära.
Meta bereitet sich darauf vor, in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 wieder mit Stablecoin-Zahlungen einzusteigen und die Integration über Facebook, WhatsApp und Instagram anzustreben.
Im Gegensatz zu seinen gescheiterten Libra and Diem-Projekten plant Meta nicht, ein eigenes Token herauszugeben. Stattdessen sucht es Drittanbieter, um dollargebundene Stablecoins wie USDC in ein neues Wallet-System einzubinden.
Drittparteienmodell nach dem Diem-Zusammenbruch
Metas früherer Versuch, eine globale digitale Währung zu schaffen, begann 2019 unter dem Namen Libra. Regulatorischer Druck erzwang ein Redesign unter der Marke Diem. Das Projekt wurde Anfang 2022 eingestellt und die Vermögenswerte wurden verkauft.
Diesmal agiert Meta auf Abstand. Das Unternehmen hat Ausschreibungen für Angebote an externe Firmen verschickt, um Stablecoin-gesicherte Zahlungen zu verwalten.
Stripe hat sich als führender Kandidat etabliert. Das Zahlungsunternehmen hat den Stablecoin-Infrastrukturanbieter Bridge im vergangenen Jahr übernommen. Stripe-CEO Patrick Collison trat im April 2025 dem Vorstand von Meta bei.
Zahlungen Bahnschicht
Meta kontrolliert Plattformen mit mehr als 3 Milliarden Nutzern. Das Einbinden von Stablecoin-Rails in soziale Apps würde In-App-Zahlungen, Auszahlungen von Creators und grenzüberschreitende Überweisungen ermöglichen, ohne vollständig auf Banken oder Kartennetzwerke angewiesen zu sein.
Visa- und Mastercard-Aktien haben Schwächen gezeigt, da alternative Zahlungssysteme entstehen. Metas Integration würde diesen Wettbewerb weiter verschärfen. Darüber hinaus bietet ein Stablecoin-Markt im Wert von 300 Milliarden Dollar eine Liquiditätstiefe, die es während der Libra-Ära nicht gab.
Regulatorischer Hintergrund im Jahr 2026
Das regulatorische Umfeld in den USA hat sich seit 2019 erheblich zugunsten von Krypto verändert. Der GENIUS Act schuf einen bundesweiten Rahmen für Stablecoin-Emittenter , einschließlich Reserve- und Prüfungsstandards.
Die endgültigen Umsetzungsregeln sind noch in Arbeit, aber die rechtliche Struktur ist klarer als während des Waage-Schubs. Während Meta vorsichtig wirkt, verringert es durch die Abhängigkeit von Drittanbietern und Infrastrukturanbietern die direkte regulatorische Belastung.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Integration von Stablecoin-Zahlungen Meta in direkten Wettbewerb mit Plattformen wie X und Telegram bringen würde, die In-App-Zahlungsökosysteme aufbauen.
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