Michael Saylor hebt zwei Faktoren hervor, die den Bitcoin-Preis beeinflussen könnten

Michael Saylor hebt zwei Faktoren hervor, die den Bitcoin-Preis beeinflussen könnten

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Michael Saylor hebt zwei Faktoren hervor, die den Bitcoin-Preis beeinflussen könnten
  • Saylor prognostiziert, dass die Einführung von Banken und eine klarere Regulierung Bitcoin bis 2026 in eine bedeutende Wachstumsphase bringen werden.
  • Er argumentiert, dass der traditionelle vierjährige Zyklus von Bitcoin mit zunehmender institutioneller Beteiligung und Marktgröße nachlässt.
  • Digitaler Kredit, der von Bitcoin abgesichert ist, entwickelt sich zu seiner „Killer-App“ und treibt eine stärkere institutionelle Nachfrage voran.

Michael Saylor, der Vorsitzende von Strategy, äußerte in einem kürzlichen Gespräch mit CNBCs Talia Kaplan eine optimistische Sicht auf Bitcoin im Hinblick auf das Jahr 2026. Er ist überzeugt, dass die zunehmende Beteiligung von Banken, neue digitale Kreditprodukte und klarere Vorschriften Bitcoin in eine neue Wachstumsphase treiben werden.

Banken ziehen ein

Da sich dem Ende des Jahres 2025 nähert, bleibt Saylor optimistisch bezüglich der Bitcoin-Aussichten im Jahr 2026. Er verwies auf die zunehmende Akzeptanz von Banken und die Entwicklung von Krediten als entscheidende Faktoren, die Bitcoin zu neuen Höhen führen könnten.

In den letzten sechs Monaten haben etwa die Hälfte der großen US-Banken begonnen, Kredite gegen Bitcoin zu gewähren. Er glaubt, dass dieser Trend in der ersten Hälfte des Jahres 2026 erheblich an Bedeutung gewinnen wird.

Saylor wies außerdem darauf hin, dass Banken wie Charles Schwab und Citibank sich darauf vorbereiten, Bitcoin-Verwahrungsdienste und Kreditprodukte anzubieten, die mit Bitcoin verknüpft sind. Er bezeichnete die Annahme von Bitcoin durch die Bankenbranche als einen bedeutenden Meilenstein.

„Die wahre Geschichte im Jahr 2026 ist die Akzeptanz von Bitcoin durch Banker“, sagte er. „Ihre Bereitschaft, sie zu verwahren, zu handeln und Kredite zu gewähren, wird die Anlageklasse auf neue Höhen katapultieren.“

Ist der Vierjahreszyklus vorbei?

Das Gespräch wandte sich auch der Debatte über den traditionellen Vierjahreszyklus von Bitcoin zu, der mit den Halbierungsereignissen verknüpft ist.

Angesichts des wachsenden Interesses an Bitcoin und der Akzeptanz durch Banken stimmt Saylor dem Argument von Bitwise-CEO Hunter Horley und Tom Lee von Fundstrat zu, dass der klassische Vierjahreszyklus möglicherweise nicht mehr so relevant ist.

„Die Halbierung war in den ersten 12 Jahren der Existenz von Bitcoin unglaublich wichtig. Jetzt sprechen wir von Märkten, in denen Bitcoin an einem einzigen Tag mit 50 oder 100 Milliarden Dollar gehandelt wird“, erklärte Saylor.

Er betonte, dass die eigentlichen treibenden Kräfte für Bitcoin heute institutionelle Beteiligung, regulatorische Klarheit und die Akzeptanz von Bitcoin durch das traditionelle Finanzsystem sind. Insbesondere markiert die wachsende Nachfrage nach Bitcoin-gestützten Kreditprodukten eine Veränderung der Marktdynamik.

Digitaler Kredit: Bitcoins ‚Killer-App‘

Unterdessen ist eine der spannendsten Entwicklungen für Saylor der Aufstieg des digitalen Kredits. Unter Saylors Führung ist Strategy zum weltweit größten Emittent digitaler Kredite geworden und nutzt Bitcoin als Sicherheit für verschiedene Kreditprodukte.

Er glaubt, dass digitale Kredite zur „Killer-Anwendung“ für Bitcoin werden werden, die Renditemöglichkeiten bieten, die traditionelle Banksysteme nicht erreichen können.

Außerdem wies er darauf hin, dass das wahre Potenzial von Bitcoin darin liegt, digitale Kreditprodukte voranzutreiben, die seiner Meinung nach weitaus überzeugender sind als traditionelle Kreditinstrumente. Saylor erwartet, dass diese wachsende Nachfrage nach digitalen Krediten in den kommenden Jahren eine stärkere institutionelle Akzeptanz ankurbeln wird.

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Weitere Institutionen bis 2026

Mit Blick auf 2026 erwartet Saylor, dass die institutionelle Akzeptanz von Bitcoin weiter steigen wird. Er nennt die wachsende Unterstützung der US-Regierung für digitale Vermögenswerte und einen reiferen regulatorischen Rahmen als Haupttreiber.

Insbesondere hob Saylor hervor, dass klarere Leitlinien der SEC und anderer Regulierungsbehörden es börsennotierten Unternehmen erleichtert haben, Bitcoin in ihre Bilanzen aufzunehmen. Er betrachtet diese regulatorischen Gewinne als wesentlich für die Zukunft von Bitcoin und glaubt, dass sie das institutionelle Interesse beschleunigen werden.

„Je mehr große Institutionen sich für Bitcoin aussprechen, desto mehr werden andere folgen“, sagte Saylor. „Diese institutionelle Einführung geschieht langsam, aber sicher.

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