Sind native Stablecoins die nächste Phase der globalen Krypto-Adoption?

Native Stablecoins entstehen, während Regierungen On-Chain-Währungen abwägen

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Sind native Stablecoins die nächste Phase der globalen Krypto-Adoption?
  • Native Stablecoins verlagern den Fokus von Spekulation hin zu regulierter, auf der Kette basierender nationaler Währungsinfrastruktur.
  • Brasiliens vorgeschlagene Regeln signalisieren eine strengere Kontrolle, das Verbot algorithmischer Stablecoins und die Durchsetzung vollständiger Reserve-Sicherung.
  • US-politische Debatten stellen Stablecoins trotz anhaltender gesetzlicher Unsicherheit als strategische Zahlungsinstrumente dar.

Native Stablecoins werden zu einem zentralen Thema bei der globalen Krypto-Adoption, da Branchenführer und politische Entscheidungsträger sich darauf konzentrieren, nationale Währungen direkt auf Blockchain-Netzwerke zu bringen. Jüngste Kommentare des Binance-Gründers Changpeng Zhao, zusammen mit regulatorischen Maßnahmen in Brasilien und laufenden US-Gesetzesdebatten, verdeutlichen, wie Stablecoins sich von spekulativen Werkzeugen hin zu regulierten Finanzinfrastrukturen entwickeln.

Changpeng Zhao argumentierte, dass die Zusammenarbeit mit mehr Ländern zur Einführung nativer Stablecoins die Einführung beschleunigen könnte, indem sichergestellt wird, dass jede nationale Währung eine On-Chain-Vertretung hat. Befürworter dieser Sichtweise weisen auf anhaltende Probleme in der traditionellen Finanzwelt hin, darunter langsame Abwicklungszeiten, hohe Transaktionsgebühren und grenzüberschreitende Beschränkungen.

Gleichzeitig bleiben Fragen zur Nachfrage. Einige Analysten argumentieren, dass Stablecoins in US-Dollar bereits die globale Nutzung und Liquidität dominieren, was Zweifel darüber aufkommen lässt, welche Anreize Nutzer hätten, Stablecoins zu wählen, die an kleinere oder weniger verbreitete Währungen gebunden sind.

Brasilien verschärft die Regeln für Stablecoin

Brasilien hat einen entscheidenden regulatorischen Schritt unternommen, der verändert, wie Stablecoins innerhalb seines Finanzsystems funktionieren. Ein Kongressausschuss genehmigte einen Bericht zu Bill 4.308/2024, der algorithmische Stablecoins wie Ethenas USDe und Frax verbietet. Die Gesetzgeber nannten Risiken im Zusammenhang mit ungedeckten Modellen und bezogen sich auf den Zusammenbruch von Terra im Jahr 2022.

Nach dem vorgeschlagenen Rahmen müssen alle in Brasilien ausgegebenen Stablecoins vollständig durch getrennte Reserveanlagen in separaten Konten abgesichert sein. Das Gesetz verschärft zudem die Transparenzanforderungen und schafft eine spezifische Straftat für die Ausgabe von Stablecoins ohne ausreichende Grundlage, mit Strafen von bis zu acht Jahren Haft.

Für ausländische Stablecoins wie USDT und USDC führt die Gesetzgebung zusätzliche Verpflichtungen ein. Nur autorisierte Unternehmen dürfen diese Vermögenswerte anbieten, während die Börsen überprüfen müssen, ob Emittenten die brasilianischen Regulierungsstandards erfüllen. Wenn dies nicht gelingt, verlagert sich das Risikomanagement auf die Handelsplattform. Die brasilianische Steuerbehörde berichtet, dass Stablecoins etwa 90 % des Kryptohandelsvolumens des Landes ausmachen, was die Bedeutung der Politik unterstreicht.

Die US-Debatte hebt strategische Rolle hervor

In den Vereinigten Staaten bleiben Stablecoins ein Schwerpunkt legislativer Debatten. Senatorin Cynthia Lummis hat die Banken aufgefordert , Stablecoins zu übernehmen, und bezeichnet sie als ein neues Finanzprodukt, das die Zahlungskosten beschleunigen und senken könnte. Ihre Äußerungen erfolgen, während die Verhandlungen über ein umfassenderes Gesetz zur Kryptomarktstruktur mit Verzögerungen konfrontiert sind.

Digital-Asset-Analysten haben gewarnt, dass anhaltende gesetzliche Unsicherheit das Marktwachstum einschränken könnte. Andere betonten die strategische Bedeutung von Stablecoins und hoben ihre Rolle bei der Unterstützung der Nutzung des Dollars in Zeiten makroökonomischen und geopolitischen Belastungen hervor.

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