- Steigende Zinsen und Defizite könnten die US-Schulden innerhalb weniger Jahre über 50 Billionen US-Dollar treiben.
- Anhaltendes PPI-Wachstum signalisiert die Produzentenkosten, die eine anhaltende Inflation anheizen können.
- Versteckte Verbindlichkeiten könnten reale US-Schulden auf fast 300 % des BIP-Niveaus erhöhen.
Der Ökonom Peter Schiff hat Bedenken hinsichtlich der US-Staatsverschuldung geäußert, die inzwischen über 39 Billionen Dollar liegt. Er warnt, dass steigende Zinsen, steigende Rüstungsausgaben und anhaltende Inflation die Schulden noch weiter in die Höhe treiben könnten.
Schiff prognostiziert, dass die Staatsverschuldung 50 Billionen Dollar übersteigen könnte, wenn sich die aktuellen Trends vor dem Ende von Präsident Trumps Amtszeit fortsetzen. Die Kombination aus höheren Kreditkosten und Haushaltsdefiziten bedroht die langfristige fiskalische Stabilität.
Inflationsdruck und Produzentenkosten
Aktuelle Daten zeigen, dass die US-Wirtschaft weiterhin inflationsbedingten Druck ausgesetzt ist. Das Bureau of Labor Statistics berichtete, dass der Produzentenpreisindex (PPI) im Februar im Monatsvergleich um 0,7 % gestiegen ist und damit die Erwartungen übertrifft.
Im Jahresvergleich stieg der Kern-PPI um 3,4 %, der höchste Wert seit Februar 2025, während der Kern-PPI 3,9 % erreichte. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Produzenten mit höheren Kosten konfrontiert sind, die an die Verbraucher weitergegeben werden könnten. Zudem sind die Verteidigungsausgaben aufgrund von Konflikten im Nahen Osten stark gestiegen.
Evercore-Gründer Roger Altman warnte, dass das Versäumnis einer diplomatischen Lösung einen Marktreset auslösen könnte. In Kombination mit höheren Zinskosten könnten diese Faktoren das bundesstaatliche Haushaltsdefizit verschärfen.
Versteckte Verbindlichkeiten und das wahre Schuldenbild
Der Fiskalökonom Kent Smetters hebt hervor, dass die gemeldete Schulden von 39 Billionen Dollar die tatsächlichen Verpflichtungen der US-Regierung unterschätzen. Er erklärt, dass implizite „Pay-as-you-go“-Verpflichtungen, einschließlich Sozialversicherungs- und Medicare-Verpflichtungen, nach den bundesstaatlichen Buchhaltungsregeln nicht vollständig erfasst werden. Smetters schätzt, dass die Einbeziehung dieser Verpflichtungen das Verhältnis von Schulden zu BIP auf fast 300 % erhöhen würde.
Smetters besteht darauf, dass es sich um ein „Scheinspiel“ handelt, nicht um ein Schneeballsystem. Bundesvorschriften erlauben es, Verpflichtungen aus den offiziellen Büchern zu verschieben und so das volle Ausmaß der Schulden zu verbergen. Diese Praxis begann vor Jahrzehnten und besteht bis heute an, sodass die offizielle Schuldenzahl kleiner erscheint als die wirtschaftliche Realität.
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