- Privatanleger in Hongkong kaufen Bitcoin persönlich, da die Preise während des anhaltenden Krypto-Crashs stark fallen.
- Die regulatorische Klarheit bei Stablecoins hat die gemischte Stimmung nicht gestoppt, mit Optimismus in den Geschäften und Online-Verlusten.
- Daten zeigen, dass jüngere Hongkonger Anleger trotz des anhaltenden Bärenmarktes weiterhin aktiver im Kryptobereich sind.
Privatanleger in Hongkong haben während des anhaltenden Kryptocrashs begonnen, Bitcoin zu kaufen, da der Preis der weltweit größten Kryptowährung auf Niveaus fiel, die seit ihrem Höchststand 2025 nicht mehr gesehen wurden. Der Ausverkauf hat Billionen von Dollar vom globalen Markt für digitale Vermögenswerte getilgt, dennoch meldeten physische Krypto-Geschäfte in der Stadt sichtbare Einzelhandelsaktivitäten, da die Preise sanken.
Laut Daten von CoinMarketCap fiel Bitcoin zum Zeitpunkt des Schreibens auf das Niveau von 66.000 US-Dollar. Im gleichen Zeitraum verlor der breitere digitale Vermögensmarkt etwa 2 Billionen Dollar an Wert.
Hongkonger Privatanleger kaufen Bitcoin in physischen Geschäften
Bis Freitagnachmittag wurden laut einem lokalen Bericht Dutzende Bewohner in Krypto-Geschäften im Admiralty Centre angestellt. Kunden tauschten Bargeld gegen Bitcoin, während die Preise nahe den jüngsten Tiefständen schwebten. Unter ihnen war Jacky Lam, ein örtlicher Angestellter in seinen Dreißigern, der Bitcoin im Wert von 47.600 HK$ kaufte. Er sagte, er halte den aktuellen Preis für günstig und beabsichtige, den Vermögenswert langfristig zu halten.
Eine weitere Käuferin, Candice Liu, eine Angestellte im Finanzsektor in ihren Zwanzigern, kaufte am selben Tag Bitcoin im Wert von 60.000 HK$. Liu verwies auf jüngste Entwicklungen im Bereich der digitalen Finanzen, darunter institutionelle Beteiligung und Stablecoin-Initiativen, als Faktoren, die ihr Vertrauen stützen.
Die Stablecoin-Regulierung prägt den Marktkontext
Stablecoins, die darauf abzielen, ihren Wert durch Bindung an Fiatwährungen oder Reservevermögen zu sichern, haben in Hongkong regulatorische Aufmerksamkeit erregt. Im Mai 2025 verabschiedete der Legislativrat der Stadt ein Gesetz, das einen Lizenzrahmen für Stablecoin-Emittenten einführt. Der regulatorische Schritt erfolgte, während digitale Vermögenswerte weiterhin in das Finanzsystem integriert wurden.
Trotz sichtbarer Kaufaktivitäten zeigten Online-Diskussionen gemischte Stimmungen. Beiträge im lokalen Forum LIHKG berichteten von hohen Verlusten, wobei einige Nutzer Frustration darüber äußerten, während des Abschwungs Vermögenswerte zu halten.
Analysten sehen gemessene Stimmung unter Investoren
Alex Au, Gründer und Chief Investment Officer von Alphalex Capital, sagte, dass die Jagd nach Schnäppchen während Preisrückgängen ein gängiges Einzelhandelsverhalten sei. Er stellte fest, dass die Stimmung in Hongkong relativ ruhig wirkte, hauptsächlich weil lokale Plattformen den gehebelten Handel im Allgemeinen einschränken und so das Risiko erzwungener Liquidationen verringern. Au fügte hinzu, dass historische Daten darauf hindeuten, dass der aktuelle Bitcoin-Bärenmarktzyklus bis Ende 2026 andauern könnte.
Zusätzlich zu dieser Stimmung ergab eine Umfrage von Fidelity International im Juli 2025, dass 16 % der Hongkonger Investoren digitale Vermögenswerte besitzen. Der Besitz war bei jüngeren Investoren höher, wobei 23 % der unter 40-Jährigen eine Krypto-Exposition angaben. Separat berichtete die Brokerage-Plattform Futu, dass kryptobezogene Transaktionen ihrer Hongkonger Privatkunden im Jahresvergleich 2025 um 246 % gestiegen sind.
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